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Schlagworte: leben

Paratext

Auch das Leben hat sei­nen Para­text, und die Nach­welt ist ein lan­ges Nach­wort, das man nicht sel­ber schrei­ben kann.” (Gér­ard Genette, Paratext, 249)

Pimp my Lesung: Urs Widmer liest vor

Begrü­ßung — Ver­ab­schie­dung — Inter­view­runde zwei­mal — dazwi­schen noch musi­ka­li­sche Ein­la­gen: Diese Lesung war gut orga­ni­siert. Aber mir war’s ein biss­chen viel Tara … Die Ker­zen pas­sen nicht mehr auf den Geburts­tags­ku­chen. So wird es also Zeit, dass der Jubi­lar nach 91 Lebens­jah­ren sich auf die Reise macht. So pas­siert es dem Erzäh­ler in Urs Widmers […]

Das Leben und die Mathematik

Wun­der­bare Lek­türe für zwi­schen­durch und zum Rot­wein am Abend: „Die Wur­zel des Lebens” von Clé­mence Gan­dil­lot, über­setzt von Raoul Schrott. Das „Mathe­ma­tik­buch” führt in Comiczeichnungen/mit Strich­fi­gu­ren die Ver­wand­schaft von Mathe­ma­tik und Leben wun­der­bar sanft humo­ris­tisch und tref­fend vors Auge, mit Fra­gen, Übun­gen, Prin­zi­pien, Merk­sät­zen und Mora­len: „Eine Geburt ist eine Minus­rech­nung.” oder: Die Kom­pli­ziert­heit des […]

Ein unbürgerlicher Bürger? Eine Biographie Schubarts

Chris­tian Fried­rich Daniel Schub­art ken­nen viele. Bzw. seine zehn­jäh­rige Haft auf dem Hohen­as­perg. Danach hört es mit dem Wis­sen aber schon bald auf — je nach Gusto kann man dann viel­leicht noch ein paar Takte zu sei­nen Lie­dern sagen, seine jour­na­lis­ti­schen Arbei­ten erwäh­nen oder auf das eine oder andere Gedicht erwäh­nen. Bernd Jür­gen War­ne­ken hat […]

Tod und Leben — Mahlers zweite Sinfonie

Das Leben, das Uni­ver­sum und der ganze Rest – darum geht es in Gus­tav Mahlers zwei­ter Sin­fo­nie. Er selbst stellte sie in sei­nem Ver­such, das Pro­gramm die­ser Sin­fo­nie für sein Publi­kum in Worte zu fas­sen, unter die Frage „Was ist die­ses Leben – und die­ser Tod?“ Mahlers Zweite wird gerne Auf­er­ste­hungssin­fo­nie genannt – wegen der Texte […]

Die spinnen, die Eltern”

So über­schreibt Alex Rühle in der Sams­tags–SZ im Feuille­ton sei­nen schö­nen Zwei­spal­ter (lei­der offen­bar nicht online) zu dem (mehr oder weni­ger aktu­el­len) Phä­no­men: „Wie Angst und Ehr­geiz die Kind­heit auf­fres­sen”. Bei­des, die über­mä­ßige Angst und der über­trie­bene Ehr­geiz der Eltern sind nichts Neues, schei­nen sich aber in den letz­ten Jah­ren doch erheb­lich ver­stärkt zu haben. […]