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	<title>„Nächstens mehr.“ &#187; laufen</title>
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	<description>Literatur, Musik, Theater - die Welt meiner Kultur. Und das Laufen.</description>
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		<title>Einmalsocken</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 20:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute mal ein negativer Erfahrungsbericht: Die Bamboo-Socken von Newline, die der Greif-Shop mir geschenkt hat, taugen gar nichts. Sie sind zwar angenehm zu tragen, aber schon mal im Schuh arg rutschig. Und, das ist das Hauptproblem, sie halten nichts &#8211; aber auch gar nichts &#8211; aus: Das wei&#223;e Paar, das man unten auf den Bildern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mal ein negativer Erfahrungsbericht: Die <a href="http://www.newline.dk/products/man.aspx?category=4&amp;collection=5&amp;productcategory=10&amp;product=1-90965-020" class="liexternal">Bamboo-Socken</a> von <a href="http://www.newline.dk/" class="liexternal">Newline</a>, die der <a href="http://greif.de" class="liexternal">Greif-Shop</a> mir geschenkt hat, taugen gar nichts. Sie sind zwar angenehm zu tragen, aber schon mal im Schuh arg rutschig. Und, das ist das Hauptproblem, sie halten nichts &#8211; aber auch gar nichts &#8211; aus: Das wei&szlig;e Paar, das man unten auf den Bildern sieht, hat gerade einmal sage und schreibe knappe 90 Kilometer hinter sich. Das ist also noch nicht einmal eine Woche, die die Socken &uuml;berlebt haben (zum langen Lauf hatte ich wie oft die CEP-Str&uuml;mpfe an). Zum Vergleich: Ich habe <a href="http://www.skinfit.eu" class="liexternal">Skinfit</a>-Socken &#8211; die kosten auch nur 9 Euro pro Paar &#8211; die schon 2000 Kilometer hinter sich haben. Und immer noch fitter aussehen als diese von Newline, die ja immerhin auch Laufsocken sein sollen. Gut, sie sind in der Woche zweimal richtig nass geworden &#8211; aber eben das sollen und m&uuml;ssen Laufsocken doch aushalten! Nun, das t&auml;gliche Laufen fordert eben auch Opfer &#8230;</p>

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<br />

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<br />

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		<title>50 km beim 19. Ultramarathon in Eschollbr&#252;cken</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 20:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[laufen]]></category>
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		<description><![CDATA[So. Nachdem ich in Rodgau dieses Jahr wegen meines Skiurlaubs nicht laufen konnte, habe ich mir mal den Ultramarathon Eschollbr&#252;cken angeschaut. Da gibt es n&#228;mlich auch die 50 km. Und inzwischen, seit Ende Januar, habe ich wieder wenigstens ein paar (wenige, viel zu wenige eigentlich) lange L&#228;ufe gemacht. Also 50 km Ende M&#228;rz. Und ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So. Nachdem ich in Rodgau dieses Jahr wegen meines <a href="/freizeit/ski/skifoarn-2010-obergurgl-soelden/" title="skifoarn" class="liinternal">Skiurlaubs</a> nicht laufen konnte, habe ich mir mal den <a href="http://www.tsv-eschollbruecken-eich-la.de/ultramarathon.htm" title="eschollbr&uuml;ckn" class="liexternal">Ultramarathon Eschollbr&uuml;cken</a> angeschaut. Da gibt es n&auml;mlich auch die 50 km. Und inzwischen, seit Ende Januar, habe ich wieder wenigstens ein paar (wenige, viel zu wenige eigentlich) lange L&auml;ufe gemacht. Also 50 km Ende M&auml;rz. Und ich habe keine Ahnung, ob ich das vern&uuml;nftig schaffe und wie schnell ich sein kann. Als Wettkampf wollte ich es eigentlich nicht laufen, sondern eher als extremen Trainingslauf. Also habe ich nach den vergleichsweise schnellen 34 km vom letzten Samstag am Montag noch ein hartes Marathon-Renntempo-Training draufgesetzt, bin Dienstag und Mittwoch noch jeweils 16,5 km Dauerlauf gerannt und habe erst ab Donnerstag die Umf&auml;nge reduziert. Vor Eschollbr&uuml;cken hatte ich also schon 70 km in den Beinen. Und noch eine kleine, erste Radfahrt. Denn der Ultra ist in der Pampa. Ohne Auto kommt man da sonntags morgens praktisch nicht hin. Also habe ich mal etwas anderes versucht: Samstag abend bin ich bei meinem Bruder in Darmstadt eingeflogen und von dort aus am Sonntag, nach einem kleinen Fr&uuml;hst&uuml;ck, mit dem Lieger nach Eschollbr&uuml;cken gekurbelt. Das sind gut 10 km, ganz einfach zu finden &#8211; also nichts weltbewegendes. Am Sportplatz Eschollbr&uuml;cken war ich eigentlich viel zu fr&uuml;h, n&auml;mlich schon kurz nach 8 Uhr &#8211; ich wollte sichergehen, da ich dieses Jahr nach &uuml;berhaupt nicht mit dem Lieger unterwegs war und keine Ahnung hatte, ob 20 Minuten ausreichten (sie taten). Also hing ich da rum, habe dann kurz vor 9 auch noch Frett, den anderen L&auml;ufer aus dem <a href="http://streakrunner.de" title="streakrunner" class="liexternal">Streakrunner-Forum</a> und Spezialist f&uuml;r die 50 km, getroffen. Er hatte etwas mehr vor als ich ;-). Ich hatte mir so gedacht, das ganze mit 5:30/km relativ gem&uuml;tlich anzugehen und am Ende zu schauen, was noch geht. Es kam etwas anders &#8230;</p>
<p>Der Lauf:</p>
<p>Gestartet wurde p&uuml;nktlich um 9, ganz unspektakul&auml;r &#8211; au&szlig;er den 80 Ultras war nichts los ;-) Die ersten haben sich nat&uuml;rlich wie verr&uuml;ckt auf die Strecke gest&uuml;rzt (und mich sp&auml;ter dann auch zweimal &uuml;berrundet). F&uuml;r mich selbst war die erste Runde eher bescheiden: Etwas zu langsam, kein rhythmus, auch keine rechte Freude beim Laufen. Die Strecke in Eschollbr&uuml;cken ist ein 5-km-Rundkurs, im Grunde zwei Schleifen à zwei und drei Kilometer, wobei der zweite Teil bei km 3,5 oder so noch eine kleine Ausbuchtung in den Wald hat. Sie f&uuml;hrt meist &uuml;ber recht ordentliche Wege auf dem Deich des R&uuml;ckhaltebeckesn (die ersten zwei Kilometer) und durch den Wald, dann aber auch nach Kilometer 3 kurz &uuml;bers Feld mit einem recht buckligen Weg, der heute zudem noch im Gegenwind lag. Aber das ist nur ein ganz kurzes St&uuml;ckchen, dann geht es wieder am Orts- &amp; Waldrand in Richtung Sportplatz, wo man noch eine extra-Schleife &uuml;ber den Rasenplatz dreht, bevor man hinter Kilometer 5 an der Verpflegung vorbeikommt. Beim ersten Mal lie&szlig; ich die noch rechts liegen, dann gab es f&uuml;r mich Tee und Wasser &#8211; beides nicht ideal f&uuml;r mich: Den Tee hatte ich recht bald eigentlich &uuml;ber (rein geschmacklich &#8230;), das Wasser hatte leider Kohlens&auml;ure, was ich beim Laufen nicht besonders mag. Aber egal. Essen h&auml;tte man auch einiges k&ouml;nnen &#8211; Bananen nat&uuml;rlich, Kekse, Schokolade etc. &#8211; das habe ich aber ganz sein gelassen, weil ich keinen Hunger hatte.</p>
<p>Bis in die zweite Runde hinein wurden wir auch noch mit Regen verw&ouml;hnt, dann kam aber immer mehr Sonne (warm genug war es durchaus), hinter Kilometer drei auch richtig Gegenwind. Auch auf dem Deich wehte es manchmal ein bisschen &#8211; aber das war alles nicht so schlimm. Bzw. erst nach 8, 9 Runden &#8230;</p>
<p>Ab dem zweiten Durchgang lief es besser, d.h. deutlich z&uuml;giger. Dann bin ich lange (bis Runde f&uuml;nf oder sechs) im Duo unterwegs gewesen bzw. habe ein bisschen Tempo f&uuml;r die sp&auml;tere Gesamtzweite der Frauenwertung, die dann aber leider abrei&szlig;en hat lassen, gemacht. Irgendwan kam sie nach der Verpflegung &#8211; ich bin da fast komplett durchgelaufen &#8211; nicht mehr ran, der Abstand wurde dann doch etwas gr&ouml;&szlig;er, am Ende waren es knapp 7 Minuten, die zwischen uns lagen.</p>
<p>Ich war erstaunlicherweise recht gleichm&auml;&szlig;ig unterwegs (<a href="http://www.runsaturday.com/act/242880/subView/Laps" title="Rundenzeiten" class="liexternal">Runden&uuml;bersicht</a>, <a href="http://www.runsaturday.com/act/242880/subView/Charts" title="tempo" class="liexternal">Tempodiagramm</a>). Dem Gef&uuml;hl nach noch gleichm&auml;&szlig;iger als die Zeiten aussagen. Vor allem immer etwas schneller als eigentlich vorgenommen: Statt 5:30/km eher 5:15-5:20/km. Bis runde 7, also 35 km, ging das v&ouml;llig ohne Probleme &#8211; sogar mit einer kontinuierlichen leichten Temposteigerung. Ab Runde 8 dann allerdings nicht mehr so sehr. Ganz im Gegenteil sogar: 8 schon etwas langsamer, 9 noch ein bisschen, und 10 auch noch mal ein kleines bisschen langsamer. Aber da hatte ich schon ausgerechnet, dass die sub 4:30h im Bereich des M&ouml;glichen liegen. Und 2,5 km vor Schluss sogar im Bereich des Wahrscheinlichen. Da hatte ich noch mal einen 50er &uuml;berholt, der irgenwie wohl eingeschlafen war. Er hat sich dann n&auml;mlich ziemlich problemlos an meine Fersen geheftet, bis Kilometer 49 von mir ziehen lassen und ist dann wortlos abgezogen &#8211; ich konnte und wollte seiner Tempoversch&auml;rfung dann nicht mehr folgen. Im Ziel hatte ich eine 4:28:29, offiziell zu 4:28:32 korrigiert (das waren wahrscheinlich die drei Sekunden, die ich beim Start bis zur Startlinie gebraucht hatte).</p>
<p>Ach ja, das &Uuml;berholen &uuml;berhaupt. Das ist n&auml;mlich sehr sch&ouml;n in Eschollbr&uuml;cken. Denn um 11 Uhr werden die 25 km-L&auml;ufer auf die Strecke geschickt. Dadurch kommt etwas Leben in das zu dem Zeitpunkt ja ziemlich betonierte Ultra-Feld. Und ich h&auml;tte es ja nicht geglaubt, aber ich konnte so nach 30,35 Kilometern noch eine Menge L&auml;ufer &uuml;berholen. Das tut dann sehr gut, gibt Extra-Motivation. Aber erstaunlicherweise &#8211; vielleicht hat genau dies ja auch geholfen &#8211; hatte ich &uuml;berhaupt keinen absoluten Durchh&auml;nger. Klar, es ging mal den einen oder anderen Kilometer nicht so leicht und fl&uuml;ssig. Aber ingesamt bin ich erstaunlich problemlos durchgekommen.</p>
<p>Nach dem Lauf habe ich dann wenigstens noch eine Banane verdr&uuml;ckt &#8211; das Startgeld muss sich ja auch ein bisschen rentieren. Aber ich bin dann auch ziemlich bald abgedampft, weil ich ja um 17 Uhr schon wieder in Mainz im Dom sein musste &#8211; zum Arbeiten. Der R&uuml;ckweg nach Darmstadt mit dem Fahrrad ging besser als ich dachte &#8211; und die Bewegung hat sogar etwas gutgetan. Dort erwartete mich dann auch noch eine Luxus-Dusche ;-)<img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/adc878f6f47f4dd79fdd3c0552a7c6b3" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>skifoarn 2010: obergurgl &amp; s&#246;lden</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 19:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[nach dem kurzen abstecher nach venedig stand ende januar wieder das allj&#228;hrliche skivergn&#252;gen in meinem kalender. diesmal hatte ich mir obergurgl ausgeguckt: ein offenbar recht nettes skigebiet mittlerer gr&#246;&#223;e mit wenig betrieb. die unterkunftsuche hatte sich etwas m&#252;hsam gestaltet, in dem dorf &#8211; immerhin schon auf 1900 m h&#246;he &#8211; gibt es offenbar nur hotels. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>nach dem kurzen abstecher nach venedig stand ende januar wieder das allj&auml;hrliche skivergn&uuml;gen in meinem kalender. diesmal hatte ich mir obergurgl ausgeguckt: ein offenbar recht nettes skigebiet mittlerer gr&ouml;&szlig;e mit wenig betrieb. die unterkunftsuche hatte sich etwas m&uuml;hsam gestaltet, in dem dorf &#8211; immerhin schon auf 1900 m h&ouml;he &#8211; gibt es offenbar nur hotels. das sieht auch wirklich so aus, wenn man da hineinkommt, stellte ich dann fest. ich fand dann aber doch noch ein zimmer, direkt an der skibushaltestelle. das ist ja f&uuml;r mich als bahnfahrer nicht ganz unwichtig ;-)</p>
<p>die <strong>anreise</strong>: ins &ouml;tztal ist es schon ein gutes st&uuml;ck fahrt von mainz aus. es gibt aber eine wunderbare verbindung: ein ic von m&uuml;nster nach innsbruck, der samstags einmal f&auml;hrt und auch in mainz halt macht. also habe ich mich hier am rhein in den zug gesetzt &#8211; erst um kurz nach 11 ging es los &#8211; und meinen platz bis &ouml;tztal bahnhof (wirklich kaum mehr als ein bahnhof am eingang des &ouml;tztales) nicht mehr hergegeben. betrieb war ziemlich viel, doch so einige skifahrer, aber auch ohne reservierung hatte ich gl&uuml;ck. die sp&auml;te abfahrt in mainz f&uuml;hrte dann nur dazu, dass ich erst recht sp&auml;t und im dunkeln ankam. denn vom bahnhof muss man noch einmal mehr als eine stunde, ca. 80 minuten sogar, mit dem bus rechnen, bis man in obergurgl ist. schlie&szlig;lich kommt danach ja auch nix mehr. so bekam ich also &uuml;berhaupt nicht mit, wo ich eigentlich gelandet war. die unterkunft lag aber nicht nur sehr praktisch an der bushaltestelle, sondern auch nur ca. 500 m von der talstation der hochgurglbahn entfernt und direkt an loipe und winterwanderweg. dem sport stand also nichts mehr im weg.</p>
<p>und damit ging es am <strong>sonntag</strong> gleich los: mit dem ersten lift zur gondelbahn und hinein ins vergn&uuml;gen. das war es, vom ersten moment an. auch wenn ich schon etwas merkte, dass der letzte skitag doch einige zeit zur&uuml;cklag. zun&auml;chst fing ich mal mit dem naheliegenden pisten an, dem wurmkogl und dem schermer. zu letzterem f&uuml;hrt &uuml;brigens eine neue, luxuri&ouml;se 8-personen-gondelbahn hinauf: offenbar ist es dort oft so kalt, dass die bergbahngesellschaft hier ihre profite mit so einer &uuml;berdimensionierten anlage loswerden musste &#8230; zum gl&uuml;ck war sie nie voll (ist sie wohl auch bei voll ausgebuchten hotels nie) &#8211; &uuml;berhaupt war f&uuml;r einen sonntag angenehm wenig betrieb. wartezeiten gab es nie &#8211; also auch keine pausen. ich bin, wie auch jeden weiteren tag also von kurz nach neun bis vier uhr durchgefahren. zum ausruhen gibt es ja lifte. nun ja. in hochgurgl gibt es n&auml;mlich tats&auml;chlich auch noch schlepplifte &#8211; fast ein anachronismus. und zumindest einer davon ist alles andere als geruhsam. doch dazu sp&auml;ter mehr. am sonntag machte ich mich also erst einmal auf, mit dem gebiet vertraut zu werden, alles abzuklappern. oder fast alles. zumindest in hochgurgl. also war auch der etwas l&auml;ngere schlepper am kirchenkar mit der ganz netten roten abfahrt und sch&ouml;nen kleinen varianten dran. abseits der piste machte sich aber sehr bemerkbar, dass es schon lange nicht mehr vern&uuml;nftig geschneit hatte: das war alles eher hart und sehr, sehr zerfahren. aber trotzdem sch&ouml;n, dort.<br />
auch die gro&szlig;e karbahn mit der leider nicht mehr allzu &uuml;ppig mit schnee bedeckten schwarzen abfahrt direkt am lift hinunter kam an die reihe. diese abfahrt zog mich irgendwie immer wieder an. zum einen eine der wenigen nicht so superbreiten abfahrten. zum anderen durch drei querende wege, die ziemlich heftige stufen in den sch&ouml;nen steilhang schneiden, nicht ganz einfach flie&szlig;end zu befahren.<br />
auch die h&ouml;chste stelle, der wurmkogl II mit seiner kleinen aussichtsrestauration (im marketingslang des &ouml;tztals (eine ziemlich schlimme sache) &#8222;top mountain star&#8220; genannt, war auf dem programm. dort oben gibt es eine nette, knackige schwarze abfahrt mit zwar sehr hartem, aber sch&ouml;n steilem einstieg. und nat&uuml;rlich einen tollen ausblick von dieser h&ouml;he aus. und nebenbei f&uuml;hrt von dort oben auch eine gem&uuml;tliche blaue abfahrt hinunter, die an mehreren stellen sch&ouml;ne varianten erm&ouml;glicht, die jetzt aber durch die vielen vorg&auml;nger schon sehr zerfahren, meist schon zur ordentlichen buckelpiste geworden war.<br />
die talabfahrt von hochgurgl war zwar nicht besonders spannend (sehr typische talabfahrt mit ausgebauten wegen etc.), daf&uuml;r aber typisch eisig im unteren teil. und erstaunlich leer f&uuml;r kurz vor vier an einem sonntag nachmittag. dem skifahren folgte dann &#8211; nat&uuml;rlich &#8211; noch das laufen, auf den gewalzten winterwanderwegn bzw. der skatingloipe sehr sch&ouml;n m&ouml;glich.</p>
<p>am <strong>montag</strong> ging es ebenfalls wider um kurz nach neun los. diesmal allerdings mit dem bus in die anderer richtung, zur festkoglbahn am ortseingang von obergurgl. da noch nix (wirklich, nix!) los war, st&uuml;rzte ich mich gleich mal wieder in die talabfahrt. am festkogl gibt es zwei davon: eine normale rote und eine sehr sch&ouml;ne, auch landschaftlich reizvolle und gar nicht so schwere schwarze variante. sp&auml;ter ging es dann mit den auch sehr sch&ouml;nen, abwechslungsreichen pisten an der ro&szlig;karbahn (mit netter, einfacher variationsm&ouml;glichkeit direkt unterm lift) und vor allem der plattachbahn weiter. beides &uuml;brigens sessellifte mit mittelstationen. gegen mittag wechselte ich dann noch zur hohen mut. die rote abfahrt von der bergstation der neuen gondelbahn fand ich aber nicht so spannend: da merkt man doch zu sehr, dass sie sehr k&uuml;nstlich in den berg hinein gebaut wurde. unten ging es dann nahtlos an der steinmannbahn weiter, wo es immerhin einige bucklige varianten durch die verstreut stehenden b&auml;ume auszuprobieren gab. an der hohen mut oben habe ich aber, es kaum glaubend, tats&auml;chlich herbert heckers, dem autor des einzigen deutschen buches &uuml;ber den monoski, den ich schon von einem der <a href="http://www.mono-ski.org" title="monoski-forum" target="_blank" class="liexternal">monoski.org</a>-<a href="http://matthias-mader.de/freizeit/monoskitreffen-in-galtuer/" title="monoski-treffen 2008" class="liinternal">treffen</a> kannte, getroffen. er und seine frau hatten mich schon am sonntag gesehen und sofort am fahrstil erkannt und wir liefen uns noch &ouml;fters &uuml;ber den weg &#8230; bei einer der letzten abfahrten von der hohen mut nahm ich dann noch die &auml;u&szlig;ere pistenvariante &#8211; keine besonders gute idee. im sch&ouml;nsten tempo sah ich dann eine bodenwelle zu sp&auml;t, flog ein st&uuml;ck und versemmelte die landung etwas. &uuml;ber ro&szlig;karbahn und die sch&ouml;ne schwarze talabfahrt ging es zur&uuml;ck zur festkogbahn und weiter zum laufen &#8211; das wurde aber nur sehr wenig, weil ich mich nach zwei anstrengenden skitagen recht schlapp f&uuml;hlte.</p>
<p>der <strong>dienstag</strong> pr&auml;sentierte sich nach zwei sehr sonnigen tagen mit eher schwierigem skiwetter: fast l&uuml;ckenlosen wolken. und kurz vor 3000 m ist das ziemlich schnell nebel ;-). zumal es bald ganz zuzog und leicht zu schneien anfing &#8211; leider nicht sehr ergiebig. zun&auml;chst trieb ich mich wieder in hochgurgl rum: der schlepplift am vorderen wurmkogl wollte mich noch kennenlernen. dort gab es, bei diesem wetter nicht sehr ideal, nur eine vollkommen unmarkierte piste (&uuml;berhaupt ist die pistenmarkierung und -beschilderung in obergurgl extrem spartanisch), die teilweise kaum zu finden war: daf&uuml;r aber eine sehr sch&ouml;ne, im unteren drittel unpr&auml;parierte enge &amp; steile schwarze piste. nur leider war der schlepper auch enstprechend: steil, ohne liftspur (einmal auch quer durch die buckelpiste) &#8211; beim dritten mal hat&#8217;s mich rausgehauen. das forderte nat&uuml;rlich sp&auml;tere revanche. zun&auml;chst belie&szlig; ich es aber dabei, denn der schwere, schnelle, steile schlepper und die abfahrt waren doch eine anstrengende kombination mit dem mono. bis mittag war ich dann wieder an der gro&szlig;en karbahn und am kirchenkar unterwegs, bevor ich noch mal den dieses mal sehr sch&ouml;nen oberen teil des wurmkogls und des schermers (mit ausfl&uuml;gen neben die piste) unter den ski nahm. nachdem es gegen mittag etwas heller geworden war, verschlecherte sich die sicht mit dem verschwinden der sonne hinter den bergen gegen 15 uhr wieder deutlich, so dass ich etwas fr&uuml;her schluss machte und schon um 15:40 wieder an der talstation stand. danach noch sch&ouml;ne, aber sehr langsame sieben laufkilometer im leichten schneegest&ouml;ber und der tag war vollendet.</p>
<p><strong>mittwochs</strong> zog es mich nach s&ouml;lden. nicht nur mich: ausgerechnet an diesem tag war der skibus so voll, dass ich um zehn vor neun gerade noch so einsteigen konnte. in s&ouml;lden, an der gaislachkoglbahn, die auf gut 3000 m hinauf f&uuml;hrt, durfte ich auch das erste mal anstehen. &uuml;berhaupt war in s&ouml;lden doch deutlich mehr betrieb &#8211; auch wenn es f&uuml;r die dortigen verh&auml;ltnisse wohl sehr leer war. zumindest schien mir das so, wenn ich mir die riesigen, langen eingangsgatter und -z&auml;une an den liften ansah. da muss wohl &ouml;fters mal ziemlich viel los sein. das skigebiet ist um einiges gr&ouml;&szlig;er als obergurgl, vor allem recht weitl&auml;ufig. alles habe ich an einem tag gar nicht geschafft (und auch nicht gewollt), die gletscher sparte ich mir gleich. sonst blieben aber recht wenig l&uuml;cken: zun&auml;chst vom gaislachkogl hin&uuml;ber zum giggijoch (wo ein ziemlicher rummel herrscht), dort gibt es an der ro&szlig;kirplbahn eine sch&ouml;ne schwarze piste und nebendran eine ausgewiesene buckelpiste (etwas schwer &amp; steil f&uuml;r mich &#8230;), auch einige nette rote abfahrten. und vor allem eine sehr sch&ouml;ne schwarze talabfahrt, die am sp&auml;ten vormittag nat&uuml;rlich menschenleer war. die giggijochbahn brachte mich wieder zur&uuml;ck ins skigebiet, wo ich mich in richtung gletscher weiter machte und an der genialen piste am schwarzkogl eine weile h&auml;ngenblieb: die konnte ich wunderbar am &auml;u&szlig;ersten rand im kurzschwung sch&ouml;n rhythmisch abfahren &#8211; einfach herrlich, genau die richtige mischung aus gef&auml;lle und losem, weichen schnee, den die anderen an den rand geschoben hatten. &uuml;ber einige zwischenstationen, u.a. die heidebahn ganz au&szlig;en, nahm ich dann die rote talabfahrt und wurde erneut &uuml;berrascht &#8211; diesmal von einem anderen monoskifahrer, der lange keinen gleichgesinnten mehr getroffen hatte. zusammen sind wir dann wieder auf den gaislachkogl hoch und zusammen in richtung rettenbachtal abgefahren. dort trennten sich unsere wege wieder: ich nahm die schwarze talabfahrt zur&uuml;ck in den ort, er kehrte noch einmal ein. zur&uuml;ck in gurgl bin ich dann mit dem rucksack nach obergurgl gelaufen, etwas lebensmittel-nachschub einkaufen &#8211; das gab immerhin etwas mehr als sieben kilometer laufstrecke.</p>
<p>am <strong>donnerstag</strong> blieb ich morgens der piste zun&auml;chst einmal fern: die sicht war nahe null, das schien mir sinnlos. gegen elf uhr hielt es mich dann doch nicht mehr im zimmer: inzwischen hatte der m&auml;&szlig;ige wind die wolkendecke etwas verschoben und aufgelockert, so dass zumidnest hoffnung bestnad. ich startete in hochgurgl mit einigen talabfahrten und den nicht so hoch gelegenen pisten an der gro&szlig;en karbahn und dem kirchenkarlift. gegen 13 uhr, als mittagspause, transferierte ich mich dann mit dem top-express hin&uuml;ber nach obergurgl, um haupts&auml;chlich die talabfahrten, insbesondere die sch&ouml;ne schwarze version, hinunterzubrausen. viel mehr war dann auch nicht mehr m&ouml;glich: nach und nach wurden immer mehr lifte abgestellt &#8211; der wind wurde recht frisch und stellenweise st&uuml;rmisch, skifahrer waren sowieso kaum welche unterwegs. auch die festkoglbahn lief nur noch in langamer geschwindigkeit &#8211; aber sie lief immerhin. gegen halb vier reichte es mir dann doch, nachdem ich mich nochmal in den weichen schneeanwehungen beim sturz &uuml;ber beide k&ouml;rperachsen &uuml;berschlagen hatte und ich ging laufen. den abend verbrachte ich dann noch sehr gem&uuml;tlich im jagdhof bei herbert und gabriele.</p>
<p>und dann war auch schon wieder <strong>freitag</strong> und damit schon fast schluss. also stand ich nat&uuml;rlich wieder um neun uhr an der talstation, diesmal wieder am festkogl. mittags wechselte ich wieder nach hochgurgl hin&uuml;ber, der vordere wurmkogl reizte mich noch einmal. diesmal flog ich gleich beim ersten mal schon recht weit unten aus dem lift &#8211; sogar der liftw&auml;rter merkte es &#8230; aber die restlichen male ging es dann. und die piste belohnte die m&uuml;he aufs herrlichste: der leichte schneefall und der wind hatten sie wunderbar gemach &#8211; einfach herrlich. auch wenn sich gerade im unteren teil einige anf&auml;nger herumtrieben, die da wenig spa&szlig; hatten ;-). da mir das auf die dauer aber doch zu anstrengend wurde, wechselte ich wieder an den wurmkogl, der oben bl&ouml;dsinnig hart gefroren war und keinen spa&szlig; machte und an den wesentlich angenehmeren schermer. sp&auml;ter, am kirchenkarlift, als es schon wieder anfing kalt zu werden, verlor ich dann auch noch meine rechte kontaktlinse &#8211; einfach so. und als die sicht dann auch noch nachlie&szlig;, wurde mir das in den fehlenden kontrasten zu bl&ouml;d und ich machte mich wieder auf den weg ins tal &#8211; immerhin, es war doch wieder kurz vor 16 uhr bis ich unten war. zum abschluss lief ich dann die stra&szlig;e noch hochgurgl und bis zur mautstation in richtung timmelsjoch hinauf: der wohl langsamste der letzten jahre f&uuml;r mich: lang und erstaunlich steil ging es da hoch (auch runter keine reine freude mit so ausgepowerten oberschenkeln nach einer woche skifahren und laufen &#8230;).</p>
<p>die <strong>heimreise</strong> am samstag verlief dann nicht ganz so glatt wie der hinweg. morgens hatte wieder leichter schneefall eingesetzt. und f&uuml;r den postbus war das offenbar derma&szlig;en &uuml;berraschend, dass er erst mit fast zwanzig minuten versp&auml;tung abfuhr. bis &ouml;tztal bahnhof hatte er zwar einiges wieder herausgefahren, aber es reichte trotzdem nur dazu, dass ich den ic, der mich ohne umsteigen nach mainz gebracht h&auml;tte, gerade noch abfahren sah. also durfte ich &uuml;ber innsbruck &#8211; m&uuml;nchen &#8211; stuttgart reisen &#8211; was gerade einmal eine halbe stunde l&auml;nger dauerte als die eigentlich geplante verbindung und auch tadellos klappte.</p>
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		<title>venedig: erste eindr&#252;cke</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 22:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<category><![CDATA[geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[kunst]]></category>
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		<description><![CDATA[&#252;bers wochenende (von donnerstag nachmittag bis montag mittag &#8211; also ein sehr gro&#223;z&#252;giges wochenende) war ich in venedig &#8211; dank daniel und seiner gastfreundschaft im deutschen studienzentrum dort eine sehr kosteng&#252;nstige bildungreise. heute nur ein paar erste eindr&#252;cke, der komplette bericht kommt sp&#228;ter. die reisezeit war optimal: f&#252;r venezianische verh&#228;ltnisse war die stadt ausgestorben. bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&uuml;bers wochenende (von donnerstag nachmittag bis montag mittag &#8211; also ein sehr gro&szlig;z&uuml;giges wochenende) war ich in venedig &#8211; dank daniel und seiner gastfreundschaft im deutschen studienzentrum dort eine sehr kosteng&uuml;nstige bildungreise.</p>
<p>heute nur ein paar erste eindr&uuml;cke, der komplette bericht kommt sp&auml;ter.</p>
<p>die <span style="text-decoration: underline;">reisezeit</span> war optimal: f&uuml;r venezianische verh&auml;ltnisse war die stadt ausgestorben. bis auf den absoluten kernbereich war es wirklich sehr leer &#8211; &uuml;berall. am montag freilich nicht mehr ganz so sehr wie am freitag zuvor. die temperaturen waren zwar nicht ausgesprochen angenehm, aber durchaus ertr&auml;glich. zumindest f&uuml;r einen hei&szlig;bl&uuml;tler wie mich. und das wetter war wunderbar: ganz viel sonnenschein, ein bisschen leichte bew&ouml;lkung, &uuml;berhaupt kein niederschlag. so konnten wir die stadt und ihre sch&auml;tze herrlich erlaufen.</p>
<p>ach ja, das <span style="text-decoration: underline;">laufen</span>: nat&uuml;rlich bin ich auch in venedig jeden tag gelaufen. aber das ist daf&uuml;r eine unbarmherzige stadt. gleich dreifach: der boden ist immer nur stein. und wirklich nur. (na gut, eine winzige ecke garderinie gibt es. viel weicher ist&#8217;s da aber auch nicht). und es gibt einfach keine gerade strecken: ecken, kanten, scharfe knicke &#8211; die gassen sind schwer zu rennen. und dann nochdie kan&auml;le. d.h. die br&uuml;cken dar&uuml;ber. die st&ouml;ren den rhythmus auch nochmal gewaltig. und wenn dann noch leute unterwegs sind, wird es wirklich fast zum parcour, das lauftraining.</p>
<p>aber deswegen war ich ja nicht dort. sondern um venedig zu erleben und kennenzulernen. das ist die <span style="text-decoration: underline;">stadt</span>: verr&uuml;ckt. der reichtum der vergangenheit. und auch noch der gegenwart. und dann zugleich auch der verfall: schon immer &#8211; zumindest aber lange (man lese nur thomas mann) eine morbide stadt: liebt den tod. das ende. das vergehen. das verfallen. so sieht es da auch aus: &uuml;berall br&ouml;ckelt es. &uuml;berall stehen halbe ruinen rum, die noch bewohnt werden. sehr seltsam. und dann daneben oder darin die pr&auml;chtigsten kultursch&auml;tze.<br />
die geschichte: wahnsinn. dieses selbstbewusstsein. bzw. die grandiose selbst&uuml;berhebung und -verherrlichung. da ist jede konzernzentrale heute dreck dagegen. und auch in dubai kann das nur schwer zu toppen sein. und die dichte an kunst &#8211; das ist einfach &uuml;berw&auml;ltigend. mir brummt jetzt immer noch der kopf von den ganzen eindr&uuml;cken. das muss ich jetzt erst einmal alles noch mental sortieren. und hoffentlich bin ich noch halbwegs in der lage, das auseinanderzuhalten &#8230;<br />

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		<title>warum ich das laufen liebe. und den winter.</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 13:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[heute ist so ein tag, der das (t&#228;gliche) laufen wieder herrlich und lohnend macht: der schnee f&#228;llt und f&#228;llt seit dem morgengrauen (der weg zum gottesidenst war kein gro&#223;es vergn&#252;gen). aber sofort nach der r&#252;ckkehr vom dienst in die laufklamtotten geschl&#252;pft, den forerunner gestartet und die salomon-schuhe (f&#252;r den schnee) geschn&#252;rt: raus geht es, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>heute ist so ein tag, der das (t&auml;gliche) laufen wieder herrlich und lohnend macht:<br />
der schnee f&auml;llt und f&auml;llt seit dem morgengrauen (der weg zum gottesidenst war kein gro&szlig;es vergn&uuml;gen). aber sofort nach der r&uuml;ckkehr vom dienst in die laufklamtotten geschl&uuml;pft, den forerunner gestartet und die salomon-schuhe (f&uuml;r den schnee) geschn&uuml;rt: raus geht es, in den schnee und den winterlichen wald. was sch&ouml;neres gibt es f&uuml;r einen l&auml;ufer kaum. gut, rekorde bricht man bei diesem wetter nicht &#8230;. vor allem, da ich die gut 32 km von gestern noch etwas in den beinen merkte. aber das ist bei so sch&ouml;nem wetter auch egal. ja, ich finde das wirkliich ausgesprochen sch&ouml;nes laufwetter. auch wenn die sonne nicht scheint. und auch, wenn es ununterbrochen schneit. gut, der wind h&auml;tte jetzt nicht sein m&uuml;ssen &#8211; dann h&auml;tte ich nicht so viel schnee im gesicht gehabt. aber das konnte meine freude nicht tr&uuml;ben.</p>
<p>unterwegs war ich auf einer &#8222;<a href="http://sportics.net/activity/73148" title="laufdaten" target="_blank" class="liexternal">standard&#8220;-runde</a>: &uuml;ber den buchwaldskopf und sonnenweg zum zirkelberg, dann ein st&uuml;ck den kutschen weg hinauf, oberhalb von erbuch durch den wald in einem gro&szlig;en bogen bis ungef&auml;hr zum almenhof und dann &uuml;ber den schachert ins dreiseetal und zur&uuml;ck nach hause. das ist eine sehr sch&ouml;ne, weil sehr leere runde. nach dem ersten kilometer (mit sch&ouml;nen anstiegen) verschwindet man beim buchwaldskopf im wald und l&auml;sst mensch und ort hinter sich. am zirkelberg muss man noch einmal kurz die stra&szlig;e &uuml;berqueren, aber sonst ist man nur auf waldwegen unterwegs. und bis zur r&uuml;ckkehr ins dreiseetal bei kilometer 13 auch meist ganz allein. nur der schluss hat dann noch ein kleines bisschen stra&szlig;e &#8211; aber das ist minimal.</p>
<p>so kann man oder ich zumindest auf dieser runde ganz viel genie&szlig;en. den sch&ouml;nen wald. die ab und an davonstiebenden rehe. die zwitschernden v&ouml;gel. vor allem aber die sanfte stille, die ged&auml;mpfte ruhe, die heute im schnee alles umgibt.</p>
<p>und dann nach 80 minuten die harte r&uuml;ckkehr in die zivilisation: die autos brausen, die menschen schippen schnee mit m&ouml;glichst viel get&ouml;se, der sonntagsbraten duftet bis auf die stra&szlig;e. und man hat es eigentlich gar nicht vermisst. aber die warme dusche genie&szlig;t man dann schon.</p>
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		<title>2009 gelaufen</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 19:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[das war es also schon wieder, das jahr 2009. die l&#228;uferische bilanz ist ziemlich durchwachsen. vorgenommen hatte ich mir nicht viel: ein marathondouble ausprobieren, um zu sehen, ob etappenl&#228;ufe etwas f&#252;r mich sein k&#246;nnten. und, vor allem, die letzten sekunden trainieren und den marathon unter drei stunden laufen. das erste hat geklappt, das zweite nicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>das war es also schon wieder, das jahr 2009. die l&auml;uferische bilanz ist ziemlich durchwachsen. vorgenommen hatte ich mir nicht viel: ein marathondouble ausprobieren, um zu sehen, ob etappenl&auml;ufe etwas f&uuml;r mich sein k&ouml;nnten. und, vor allem, die letzten sekunden trainieren und den marathon unter drei stunden laufen. das erste hat geklappt, das zweite nicht.</p>
<p>dabei fing es ganz ordentlich an: bis mai hatte ich bereits 1800 kilometer in den beiden. und tats&auml;chlich klappte der doppelschlag dann ziemlich gut: samstags abend in mannheim, sonntags morgen in mainz jeweils ein marathon in deutliche unter vier stunden (siehe den <a href="/freizeit/laufen/m-mal-sechs-oder-marathondouble-im-mai/" title="marathon-double" target="_blank" class="liinternal">bericht hier</a>). danach war&#8217;s dann nicht mehr so lustig. die motivation ging etwas bergab. zun&auml;chst stand nat&uuml;rlich ausgiebige regeneration auf dem plan. den sprung zur&uuml;ck ins training habe ich dann aber nur noch halbherzig geschafft. die kilometerleistung blieb im juni sogar etwas unter der vom mai, im juli fiel sie noch mehr ab. da, vor allem nach dem <a href="/freizeit/laufen/wie-extrem-ist-der-rheinsteig/" title="mein rheinsteig-extremlauf" target="_blank" class="liinternal">rheinsteig-extremlauf</a> (mit meiner allerersten altersklassen-platzierung!) fing das &uuml;bel n&auml;mlich an: in meinem linken fu&szlig; tat sich etwas. ich brauchte eine ganze weile, bis mir klar, was das war: ein fersensporn. und wie ich damit umzugehen habe. der versuch, trotzdem den b&auml;renfels-trail mitzulaufen, ging dann auch ordentlich in die hose. und im august erweiterte sich das dann zur strafe f&uuml;r den &uuml;bermut noch um eine reizung/entz&uuml;ndung der plantar-sehne. deshalb bin ich ab ende august und vor allem im september fast gar nicht mehr gelaufen.</p>
<p>aber eben nur fast. denn der streak sollte halten. und er tat es auch &#8211; auch wenn es h&ouml;chstwahrscheinlich etwas unvern&uuml;nftig war und die heilung ohne das t&auml;gliche (weiter-)laufen etwas schneller geschehen w&auml;re. aber ein bisschen verr&uuml;ckt muss man ja sein &#8230; 558 tage des t&auml;glichen laufens gez&auml;hlt &#8211; im herbst war diese wachsende zahl, die inzwischen auch meinen ersten versuch &uuml;berholt hat, oft die einzige motivation, &uuml;berhaupt noch die schuhe zu schn&uuml;ren.</p>
<p>auch nachdem die entz&uuml;ndung abgeheilt und der fu&szlig; so halbwegs wieder hergestellt war, schnellten die kilometer nicht gerade in die h&ouml;he. zum einen wollte ich nur langsam steigern, um keinen r&uuml;ckfall zu provozieren. zum anderen fiel es mir im sp&auml;therbst und winter zunehmend schwer, mich f&uuml;r l&auml;ngere einheiten zu motivieren: ein bisschen etwas ging immer, aber jenseits der 10 kilometer fehlte oft sehr die lust. erst kurz vor weihnachten kam die zur&uuml;ck &#8211; aber da war es schon zu sp&auml;t, sozusagen ;-). so stehen jetzt halt &#8222;nur&#8220; 4387 kilometer im trainingstagebuch &#8211; das ist aber durchaus in ordnung so. ich hoffe, n&auml;chstes jahr werden es wieder mehr. und bin zuversichtlich, dass das auch klappt. auch wenn ich im wortsinne immer noch nicht trainiere, sondern nur laufe &#8211; vielleicht brauche ich im moment den stress des tempotrainings nicht so sehr. zumal ich sehr am &uuml;berlegen bin, ob ich mich wirklich noch mal auf die drei-stunden-grenze hochtrainieren soll. das ist f&uuml;r mich untalentierten l&auml;ufer (und extrem undisziplinierten esser) n&auml;mlich mit viel arbeit und flei&szlig; verbunden. wahrscheinlich verlege ich mich doch eher auf die l&auml;ngeren strecken ohne tempodruck. das macht mir eigentlich am meisten spa&szlig;. auch ohne wettkampf und veranstaltung: die langen l&auml;ufe am wochenende sind eigentlich das sch&ouml;nste am laufen &uuml;berhaupt. auch (oder weil?) man danach so sch&ouml;n fertig ist &#8230;</p>
<p>und abschlie&szlig;end mein laufjahr 2009 in einigen <span style="text-decoration: underline;">zahlen</span>:</p>
<p>gelaufene kilometer 2009: 4387,41 km<br />
ben&ouml;tigte gesamtzeit: 378:00:29 (wahnsinn!)<br />
durchschnittstempo: 5:11 min/km<br />
h&ouml;henmeter: +/- 59.000 m (wahrscheinlich etwas mehr als real, das ist der per sporttracks &amp; elevation correction plugin ermittelte wert)<br />
k&uuml;rzeste einheit: 2,1 km<br />
l&auml;ngste einheit: <a href="/freizeit/laufen/von-der-muemling-an-die-tauber/" title="l&auml;ngste einheit 2009" target="_blank" class="liinternal">53,1 km</a><br />
marathon oder mehr:  8 mal (ergibt: 353,5 km @ 5:20)</p>
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		<title>wunderbar einfach</title>
		<link>http://matthias-mader.de/laufen/wunderbar-einfach/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 11:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[laufen]]></category>
		<category><![CDATA[einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[langer lauf]]></category>
		<category><![CDATA[schnee]]></category>
		<category><![CDATA[wald]]></category>
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		<category><![CDATA[winter]]></category>

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		<description><![CDATA[laufen im winter &#8211; ein grandioser genuss. vor allem, wenn es so ist wie heute: zwar verdammt kalt &#8211; -15°C beim start, auf der h&#246;he bestimmt noch k&#228;lter &#8211; aber einfach wundersch&#246;n. der schnee der vergangenen nacht verzaubert die welt. durch odins w&#228;lder in der einsamkeit des samstagvormittags zu laufen &#8211; es gibt kaum sch&#246;neres. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>laufen im winter &#8211; ein grandioser genuss. vor allem, wenn es so ist wie heute: zwar verdammt kalt &#8211; -15°C beim start, auf der h&ouml;he bestimmt noch k&auml;lter &#8211; aber einfach wundersch&ouml;n. der schnee der vergangenen nacht verzaubert die welt. durch odins w&auml;lder in der einsamkeit des samstagvormittags zu laufen &#8211; es gibt kaum sch&ouml;neres. ich wollte gar nicht aufh&ouml;ren. nach gut zwei stunden (knapp 24 km) hat es dann aber doch gereicht. es wurde mittlerweile n&auml;mlich immer noch nicht warm. meine oberschenkel sind auch jetzt noch nicht ganz aufgetaut &#8230; nach drei&szlig;ig minuten und den ersten anstiegen w&auml;chst auf den handschuhen am handr&uuml;cken eine schnee-/eisschicht, die nicht mehr verschwindet. und noch eine stunde sp&auml;ter h&auml;ngen mir kleine eiszapfen im gesicht &#8211; das hatte ich noch nie. das schild der m&uuml;tze (auch die inzwischen recht wei&szlig;) sorgt wohl daf&uuml;r, dass ich immer in meinen eigenen atemdampf reinlaufe und der dann an meinem gesicht friert &#8211; ohne das ich das noch sp&uuml;re &#8230;<br />
aber trotzdem: der wald, die unber&uuml;hrten wege &#8211; klasse einfach. der erste war ich aber nirgends: ich bin keinen meter gelaufen, auf dem nicht mindestens ein wild vor mir war. oft genug leider auch auto, offenbar j&auml;ger, die ihr kostbares wild unbedingt f&uuml;ttern musste. einen habe ich dabei noch gesehen. leute waren aber nur ganz, ganz wenig unterwegs &#8211; nat&uuml;rlich an den &uuml;blichen stellen: am mini-rodelhang, im dreiseental, bei w&uuml;rzberg auch ein paar.<br />
auch wenn es heute nicht sehr schnell war &#8211; f&uuml;r solche l&auml;ufe rentiert sich so manche qu&auml;lerei das jahr &uuml;ber. einfach wunderbar.</p>
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		<title>der drang der herde zur f&#252;tterung</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 12:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[heute war arque-lauf. und es war wieder sehr sch&#246;n. das ist wirklich ein komplett empfehlenswerter lauf, deswegen war ich ja auch schon zum zweiten mal dabei. vor allem, weil man eigentlich gar keine chance hat, sich besonders unter druck zu setzen. durch das laufen in gruppen je nach tempo (muss man allerdings sp&#228;testens am start [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>heute war <a href="http://www.arquelauf.de/phplauf/" class="liexternal">arque-lauf</a>. und es war wieder sehr sch&ouml;n. das ist wirklich ein komplett empfehlenswerter lauf, deswegen war ich ja auch schon zum <a href="/freizeit/laufen/20-arque-lauf-2007-gemeinsam-zum-ziel" class="liinternal">zweiten mal</a> dabei. vor allem, weil man eigentlich gar keine chance hat, sich besonders unter druck zu setzen. durch das laufen in gruppen je nach tempo (muss man allerdings sp&auml;testens am start wissen &#8230;) kann man selbst entscheiden, wie sportlich es sein soll. und dabei bleibt es dann auch &#8230; ich bin, aufgrund des fehlenden trainings, in der 5:30 min/km-gruppe gelaufen &#8211; seit diesem jahr ist das die zweitschnellste, die ehemalige 4:30er gibt es mangels nachfrage nicht mehr, daf&uuml;r geht es jetzt herunter bis zu 7min/km (f&uuml;r mich w&auml;re das ziemlich schwer, in dem tempo zu laufen &#8230;) der start hat sich leider etwas arg verz&ouml;gert, weil die anmeldung und ausgabe der startnummern (die es zwar gibt, f&uuml;r die man aber eigentlich gar keine verwendung hat &#8230;) etwas z&auml;h lief und lange dauerte. das w&auml;re ja eigentlich &uuml;berhaupt kein problem, aber erstens war es noch ziemlich kalt &#8211; und wenn man sich f&uuml;rs laufen anzieht, friert man beim herumstehen ziemlich stark (die klamotten waren aber schon im transfer f&uuml;r den zielbereich gelandet &#8230;) und zweitens hatte ich danach eigentlich noch etwas vor. aber so geht das halt &#8230;</p>
<p>irgendwann ging es dann tats&auml;chlich los, zun&auml;chst durften die fahrradfahrer (auch das eine neuerung, verschieden lange strecken wurden angeboten) los, dann zwei minuten sp&auml;ter gruppe b und nach weiteren zwei minuten wir als gruppe c &#8211; erstaunlicherweise mit lediglich zwei pacemakern. das tempo lief gleich wunderbar locker, die beiden trafen den ersten kilometer fast punktgenau &#8230; im ort kam dann noch die kleinere gruppe vom parallelstart hinzu, so dass wir wenigstens vier pacemaker hatten &#8211; nicht unbedingt zu viel f&uuml;r diese aufgabe. denn die vorderen beiden hatten durchweg ziemlich viel zu tun, das tempo m&ouml;glichst wenig schneller werden zu lassen &#8211; immer mit einer meute hungriger l&auml;ufer direkt im nacken, die ordentlich druck machten. und nach f&uuml;nf, sechs kilometern pendelten wir uns dann auch tats&auml;chlich bald bei 5:23 ein &#8211; also doch ein ganzes st&uuml;ck zu schnell eigentlich. entsprechend hatten die hinteren pacemaker eher probleme, die gruppe beisammenzuhalten. f&uuml;r mich war das aber ein sehr angenehmes tempo.</p>
<p>es sollte ja auch ein bisschen warm werden dabei. denn das wetter war zwar nicht schlecht, aber auch nicht berauschend: so um die 6 °C d&uuml;rften es gewesen sein. aber halt sehr feucht, vor allem vor dem start &#8211; da fror ich doch etwas und behielt deshalb mein lang&auml;rmliges shirt an &#8211; allerdings nur bis zu kilometer 4,5 &#8211; dann wurde es damit zu warm: mit kurzer hose und streakrunnershirt waren die restlichen 30 kilometer gut zu bew&auml;ltigen. und es regnete wenigstens nicht. erst in mainz, als meine suppe (das geh&ouml;rt auch unbedingt zum arque-lauf, die f&uuml;nf-minuten-terrine danach) fast leer war, fing es etwas an zu nieseln. </p>
<p>die wolken hingen aber sehr tief &uuml;berm taunus und dem rheingau, es blieb den vormittag &uuml;ber feucht &#8211; in mainz war es um 7 uhr (der abfahrtszeit der shuttlebusse zum start &#8211; &uuml;brigens ein toller service!) noch wesentlich freundlicher gewesen. daran &auml;nderte sich unterwegs aber nicht. etwas schade, denn von der (sch&ouml;nen!) landschaft haben wir so nur wenig gesehen. aber wir waren ja auch zum laufen gekommen, nicht zum gucken. und das ging wunderbar &#8211; mit polizeibegleitung und sanit&auml;tern hintenach konnte ja nix passieren. und rote ampeln waren heute ganz legal kein hindernis. das ist gerade das sch&ouml;ne am arque-lauf: das er ein mittelding zwischen training und wettkampf ist: zwar organisiert &#8211; und durchaus solide, immerhin verkraften sie die zwischen 600 und 700 teilnehmer sehr gut, mit verpflegungsstellen etc. &#8211;, aber ohne wettkampf, ohne zeitmessung halt. und das ganze noch f&uuml;r einen guten zweck, denn die Erl&ouml;se kommen der Arbeitsgemeinschaft f&uuml;r Querschnittgel&auml;hmte mit Spina bifida / Rhein-Main-Nahe e.V., eben der ARQUE, zugute. und die strecke f&uuml;hrt sehr sch&ouml;n durch wald und weinberge, &uuml;ber felder und main entlang, sehr angenehme zu laufen von kelkheim nach mainz. auch die simmung im l&auml;uferfeld ist immer wieder sehr angenehm. gut, es gibt nat&uuml;rlich immer in jeder gruppe ein paar, die wirklich 34 kilometer durchquatschen m&uuml;ssen. aber neben denen muss man ja nicht laufen, wenn man eher die ruhe mag. und das geklatsche der den boden treffenden laufschuhsohlen macht ja auch schon genug l&auml;rm. also, wer n&auml;chstes jahr anfang november noche einen sch&ouml;nen lauf sucht: ich kann die 23. ausgabe des arque-laufs nur w&auml;rmstens empfehlen.</p>
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		<title>neue verweise vom 23.7.2009</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 14:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Video: Kevin Spacey tries to explain Twitter to David Letterman &#8211; kolibri &#8211; Gedanken eines ULTRA-L&#228;ufers &#124; Blog &#8211; .natur .laufen .fotografie &#187; Naturl&#228;ufer, Genussl&#228;ufer, Outdoor, Harz, Harzquerulant &#187; Natur &#8211; Laufen &#38; Fotografie &#8211; sch&#246;ner lauf- und fotoblog von holger Laufk&#252;nstler &#8211; der neue blog meines mainzer lauffreundes lars Nur-Wetter.de &#8211; wetter &#8211; und [...]]]></description>
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<li><a href="http://www.crunchgear.com/2009/07/22/video-kevin-spacey-tries-to-explain-twitter-to-david-letterman/" class="liexternal">Video: Kevin Spacey tries to explain Twitter to David Letterman</a> &#8211; </li>
<li><a href="http://www.kolibrii.de/blog/blog/index.php" class="liexternal">kolibri &#8211; Gedanken eines ULTRA-L&auml;ufers | Blog</a> &#8211; </li>
<li><a href="http://harzquerulant.de/blog/" class="liexternal">.natur .laufen .fotografie &raquo; Naturl&auml;ufer, Genussl&auml;ufer, Outdoor, Harz, Harzquerulant &raquo; Natur &#8211; Laufen &amp; Fotografie</a> &#8211; sch&ouml;ner lauf- und fotoblog von holger</li>
<li><a href="http://kunst-des-laufens.blogspot.com/" class="liexternal">Laufk&uuml;nstler</a> &#8211; der neue blog meines mainzer lauffreundes lars</li>
<li><a href="http://nur-wetter.de/in/mainz" class="liexternal">Nur-Wetter.de</a> &#8211; wetter &#8211; und sonst nix (auf der website)</li>
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		<title>neue verweise vom 10.5.2009</title>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2009 22:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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<li><a href="http://bovary.univ-rouen.fr/" class="liexternal">Édition des manuscrits de Madame Bovary de Flaubert | Transcriptions | Classement génétique</a> &#8211; Integral-Edition des &#8222;Madame Bovary&#8220;-Manuskripts</li>
<li><a href="http://nuernberger-hausbuecher.de/" class="liexternal">Die Hausb&uuml;cher der N&uuml;rnberger Zw&ouml;lfbr&uuml;derstiftungen</a> &#8211; Mit den sogenannten Hausb&uuml;chern der Mendelschen und Landauerschen Zw&ouml;lfbr&uuml;derhausstiftungen besitzt die Stadtbibliothek N&uuml;rnberg die umfangreichste und wertvollste serielle Bildquelle zum historischen Handwerk in Europa.Vom B&auml;cker bis zum Zimmermann, vom „Ablader“ bis zum „Zuckermacher“ schildern ihre &uuml;ber 1.300 Darstellungen zahlreiche Herstellungsverfahren und Handwerkserzeugnisse vom 15. bis zum 19. Jahrhundert. Als Forschungsmaterial wie auch als Illustrationsvorlagen sind die Handwerkerdarstellungen der „Zw&ouml;lfbr&uuml;derb&uuml;cher“ in fach- wie popul&auml;rwissenschaftlicher Literatur seit langem bekannt und beliebt. Dennoch blieb ihr gr&ouml;&szlig;ter Teil bis heute unver&ouml;ffentlicht.</li>
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