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	<title>„Nächstens mehr.“ &#187; kurt kister</title>
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		<title>Deutscher Alltag oder: Fragezeichenniemands</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 21:43:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es wird ja langsam zur Gewohnheit hier: Die Empfehlung von Kurt Kisters Kolumne „Deutscher Alltag” in der Wochenendebeilage der S&#252;ddeutschen. Aber da stehen eben auch immer so tolle S&#228;tze drin. Zum Beispiel dieses Mal: Gerade die Fragezeichenniemands aber haben eine ausgepr&#228;gte Tendenz, Krawall zu schlagen. […] Koch ist ein Beispiel daf&#252;r, dass man es vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird ja langsam zur Gewohnheit hier: Die Empfehlung von Kurt Kisters Kolumne „Deutscher Alltag” in der Wochenendebeilage der Süddeutschen. Aber da stehen eben auch immer so tolle Sätze drin. Zum Beispiel dieses Mal: </p>
<blockquote><p>Gerade die Fragezeichenniemands aber haben eine ausgeprägte Tendenz, Krawall zu schlagen. […] Koch ist ein Beispiel dafür, dass man es vom Fragezeichnniemand durch konsequentes Krawallieren wenn schon nicht zum Ausrufezeichenjemand, so doch zum Ausrezeichenausrufezeichen schaffen kann. „Koch stellt Merkel Ultimatum” geht als Schlagzeile genauso wie etwa „Ahmadinedschad will Atomwaffen”. Auch „Koch will Atomwaffen” oder „Ahmadinedschad stellt Merkel Ultimatum” ist mgölich, verständlich und glaubwürdig.</p></blockquote>
<p>Die Verbindung von Krawallieren und „Ausrezeichenausrufezeichen” als Kennzeichen des Politikstils des hessischen Lügenpräsidenten ist schon sehr treffend, finde ich. Und erfrischend sprachschöpferisch. Vor allem aber nicht sauertöpfisch. Das wird man ja schon von alleine, wenn man sich die Äußerungen Kochs in mehr als homöopathischen Dosen zuführen muss.</p>

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		<title>„Die Welt ist voller gro&#223;er R&#228;tsel.”</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 20:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Die Welt ist voller gro&#223;er R&#228;tsel. Man wei&#223; zum Beispiel nicht, warum die Anasazi-Indianer im S&#252;dwesten der heutigen USA erst eine bemerkenswerte Zivilisation aufgebaut haben und dann verschwanden. […] Und, noch unwichtiger: Warum existiert die FDP und wo hat sie jenen Herrn her, der Schals mit einem Muster wie ein Kopfkissenbezug aus einem englischen Landhaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Die Welt ist voller großer Rätsel. Man weiß zum Beispiel nicht, warum die Anasazi-Indianer im Südwesten der heutigen USA erst eine bemerkenswerte Zivilisation aufgebaut haben und dann verschwanden. […] Und, noch unwichtiger: Warum existiert die FDP und wo hat sie jenen Herrn her, der Schals mit einem Muster wie ein Kopfkissenbezug aus einem englischen Landhaus trägt und der trotzdem Außenminister werden will? Wäre es wirklich schädlich für Deutschland oder das Andenken von Theodor Heuss, täte der Herr es den Anasazi gleich?” — So eröffnet Kurt Kister in der gestrigen <a title="SZ" href="http://www.sueddeutsche.de" target="_blank">SZ</a> seine köstliche — &amp; wiedereinmal wunderbar gelungene — Kolumne „Deutscher Alltag”. Und so geht das dann da noch etwas weiter, unter anderem zu Günter Wallraffs merkwürdigen Verkleidungen … Und ich merke gerade, das Abtippen hätte ich mir sparen können, der Text ist sogar online verfügbar, unter dem nicht so schönen Titel „<a title="Deutscher Alltag" href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/740/492101/text/" target="_self">Wie Kerkeling im Karneval</a>”.</p>

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