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	<title>„Nächstens mehr.“ &#187; kirche</title>
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	<description>Literatur, Musik, Theater - die Welt meiner Kultur.</description>
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		<title>Grundrechnen f&#252;r Journalisten</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 09:08:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute bei faz.net, wahrscheinlich auch auf dem Papier: Ein Beispiel: Am Ewigkeitssonntag 2010 wurden in der EKHN zugunsten Demenzkanker und der Hospizarbeit insgesamt rund 201.300 Euro gesammelt. Davon lag der Durchschnitt je Mitglied im Dekanat Gladenbach bei 175 Euro, im Dekanat Kronberg hingegen bei 114, im Dekanat Wiesbaden bei 107, und in den Frankfurter Dekanaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute bei faz.net, wahrscheinlich auch auf dem Papier:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/keine-massiven-rueckgaenge-kirchen-koennen-sich-auf-kollekte-meist-verlassen-11735363.html" target="_blank">Ein Beispiel</a>: Am Ewigkeitssonntag 2010 wurden in der EKHN zugunsten Demenzkanker und der Hospizarbeit insgesamt rund 201.300 Euro gesammelt. Davon lag der Durchschnitt je Mitglied im Dekanat Gladenbach bei 175 Euro, im Dekanat Kronberg hingegen bei 114, im Dekanat Wiesbaden bei 107, und in den Frankfurter Dekanaten nur bei 85 Euro. </p></blockquote>
<p>Da müsste man schon beim ersten Blick stutzig werden: Eine Durchschnittskollekte je Mitglied von 175 Euro? Das wäre ja der pure Wahnsinn. Wenn man mal nachrechnet: Das Dekanat Gladenbach hat <a href="http://www.dekanat-gladenbach.de/gladenbach.html" target="_blank">laut eigener Webseite</a> mehr als 35.000 Mitglieder (von denen nur 2.500 in den Gottesdienst kommen). Also: 35.000*175€ = 6.125.000€. Also geringfügig mehr als die Gesamtsumme der Landeskirche von 201.3000 €. Selbst wenn man nur die Gottesdienstbesucher nimmt (der Einfachheit halber nehmen wir die Zahl, die das Dekanat veröffentlicht), funktioniert die Rechnung natürlich noch nicht: 2.500*175€ = 437.500€ — mehr als doppelt so viel wie die Summe. Wahrscheinlicher wird es, wenn man den Durchschnitt pro 1000 Mitglieder annimmt. Dann kämen aus dem Dekanat Gladenbach 6.125€ — das scheint mir realistisch.</p>
<p>So viel zum Qualitätsjournalismus für heute.</p>

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		<title>venedig: erste eindr&#252;cke</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 22:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[freizeit]]></category>
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		<description><![CDATA[&#252;bers wochenende (von donnerstag nachmittag bis montag mittag — also ein sehr gro&#223;z&#252;giges wochenende) war ich in venedig — dank daniel und seiner gastfreundschaft im deutschen studienzentrum dort eine sehr kosteng&#252;nstige bildungreise. heute nur ein paar erste eindr&#252;cke, der komplette bericht kommt sp&#228;ter. die reisezeit war optimal: f&#252;r venezianische verh&#228;ltnisse war die stadt ausgestorben. bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>übers wochenende (von donnerstag nachmittag bis montag mittag — also ein sehr großzügiges wochenende) war ich in venedig — dank daniel und seiner gastfreundschaft im deutschen studienzentrum dort eine sehr kostengünstige bildungreise.</p>
<p>heute nur ein paar erste eindrücke, der komplette bericht kommt später.</p>
<p>die <span style="text-decoration: underline;">reisezeit</span> war optimal: für venezianische verhältnisse war die stadt ausgestorben. bis auf den absoluten kernbereich war es wirklich sehr leer — überall. am montag freilich nicht mehr ganz so sehr wie am freitag zuvor. die temperaturen waren zwar nicht ausgesprochen angenehm, aber durchaus erträglich. zumindest für einen heißblütler wie mich. und das wetter war wunderbar: ganz viel sonnenschein, ein bisschen leichte bewölkung, überhaupt kein niederschlag. so konnten wir die stadt und ihre schätze herrlich erlaufen.</p>
<p>ach ja, das <span style="text-decoration: underline;">laufen</span>: natürlich bin ich auch in venedig jeden tag gelaufen. aber das ist dafür eine unbarmherzige stadt. gleich dreifach: der boden ist immer nur stein. und wirklich nur. (na gut, eine winzige ecke garderinie gibt es. viel weicher ist’s da aber auch nicht). und es gibt einfach keine gerade strecken: ecken, kanten, scharfe knicke — die gassen sind schwer zu rennen. und dann nochdie kanäle. d.h. die brücken darüber. die stören den rhythmus auch nochmal gewaltig. und wenn dann noch leute unterwegs sind, wird es wirklich fast zum parcour, das lauftraining.</p>
<p>aber deswegen war ich ja nicht dort. sondern um venedig zu erleben und kennenzulernen. das ist die <span style="text-decoration: underline;">stadt</span>: verrückt. der reichtum der vergangenheit. und auch noch der gegenwart. und dann zugleich auch der verfall: schon immer — zumindest aber lange (man lese nur thomas mann) eine morbide stadt: liebt den tod. das ende. das vergehen. das verfallen. so sieht es da auch aus: überall bröckelt es. überall stehen halbe ruinen rum, die noch bewohnt werden. sehr seltsam. und dann daneben oder darin die prächtigsten kulturschätze.<br />
die geschichte: wahnsinn. dieses selbstbewusstsein. bzw. die grandiose selbstüberhebung und –verherrlichung. da ist jede konzernzentrale heute dreck dagegen. und auch in dubai kann das nur schwer zu toppen sein. und die dichte an kunst — das ist einfach überwältigend. mir brummt jetzt immer noch der kopf von den ganzen eindrücken. das muss ich jetzt erst einmal alles noch mental sortieren. und hoffentlich bin ich noch halbwegs in der lage, das auseinanderzuhalten …<br />

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		<title>spuren der hoffnung: rock in der (katholischen) kirche</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 13:08:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[kritik]]></category>
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		<description><![CDATA[An Material l&#228;sst es Markus Sch&#246;llhorn nicht mangeln. Der Partitur seiner Rockmesse mit dem sch&#246;nen Titel „Spuren der Hoffnung“, die er f&#252;r den Deutschen Katholikentag 1998 in Mainz geschrieben hat, ist eine ganze Liste an vorliegenden Ausgaben und Stimmen beigef&#252;gt. Und dann ermuntert der Komponist auch noch zum Experimentieren. Dabei bietet die Messvertonung, deren deutsche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">An Material lässt es Markus Schöllhorn nicht mangeln. Der Partitur seiner Rockmesse mit dem schönen Titel „Spuren der Hoffnung“, die er für den Deutschen Katholikentag 1998 in Mainz geschrieben hat, ist eine ganze Liste an vorliegenden Ausgaben und Stimmen beigefügt. Und dann ermuntert der Komponist auch noch zum Experimentieren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dabei bietet die Messvertonung, deren deutsche Texte von Martina Beckmann und Sibylle Brandl und anderen stammen, schon von alleine viel Abwechslung. Schöllhorn spielt mit den verschiedensten Kompositionsmustern aus dem Sacro-Pop und seinen Verwandten, etwa mit dem homophonen, fast klassischen vierstimmigen Satz des Vater Unser, dem Reggae des Sanctus (inklusive sehr athmosphärischem Intro) oder dem ausgesprochen lebendig-vibrierenden Credo, das vor Zuversicht geradezu strahlt. Und doch immer bleibt auch noch genügend Raum für Adaptionen und Improvisationen. Noch nicht einmal eine Band ist für die Rockmesse unbedingt notwendig – empfehlenswert wäre sie allerdings schon. Aber alternativ gibt es auch eine Orgelstimme, eine Blechbläsersatz oder eine Ausgabe für kammermusikalisches Ensemble.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Für die Sänger ist das insgesamt gar nicht so sehr schwer – man muss sich nur ein bisschen trauen und darf nicht zu schüchtern sein. Und mit ordentlich Schwung an die Sache heran gehen. Die Messe trägt ihren Titel übrigens sehr zu recht: Hoffnung, Aufbruchstimmung, Kraft und Zuversicht sind hier überall nicht nur in Spuren zu finden – sie prägen Text und Musik, Melodie und Arrangement durch und durch.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Markus Schöllhorn: <a title="spuren der hoffnung" href="http://www.carus-verlag.com/index.php3?BLink=KKArtikel&amp;ArtikelID=30139" target="_blank">Spuren der Hoffnung. Eine Rockmesse</a>. <a title="carus-verlag" href="http://www.carus-verlag.com/" target="_blank">Carus</a> 97.300 (Partitur), 97.300/05 (Chorpartitur)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">(geschrieben für die <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.deutscher-chorverband.de/index.php?page=neue-chorzeit" title="Neue Chorzeit" target="_blank">neue chorzeit</a></span>)</p>

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