Einträge mit dem Schlagwort “kapitalismus”

Verhängnis

Es wal­tet ein Ver­häng­nis über die­sem Land und ich weiß genau, daß es nicht nur der Kapi­ta­lis­mus ist. Daß die­ser bes­tia­lisch wer­den kann, hat kei­nes­wegs öko­no­mi­sche Gründe allein. […]Ich erkenne nur ein all­ge­mei­nes Schla­mas­sel, und bei­nahe wäre mir am liebs­ten, es könnte noch so fort­ge­wurs­telt wer­den.” (Sieg­fried Kra­cauer an Theo­dor W. Adorno, 28.8.1930)

Das einzige, …

… was das freie Zusam­men­spiel von Ange­bot und Nach­frage im Geis­ti­gen der­zeit behin­dert, ist der doofe Markt. Hof­fent­lich bricht er bald zusam­men, damit man wie­der zum Schrei­ben und Lesen kommt.” (Die­ter Dath, Heute keine Kon­fer­zen, 25)

Die Kapi­ta­lis­ten füh­ren sich auf, als woll­ten sie zur Mensch­heit gar nicht gehö­ren.Na schön.“— Diet­mar Dath: Maschi­nen­win­ter. Wis­sen, Tech­nik, Sozia­lis­mus. Eine Streit­schrift. Frank­furt am Main: Suhr­kamp 2008 (edi­tion unseld, 8), 86

die zeit entdeckt die vermarktung der feuilleton-redaktionen

und haut dabei schön auf die kol­le­gen von der süd­deut­schen ein. denn die, so sug­ge­riert jens jes­sen, hät­ten die restau­rie­rung von fass­bin­ders ber­lin alex­an­der­platz nur des­halb ver­tei­digt, weil die ent­spre­chen­den dvds in ihrem laden ver­trie­ben wer­den. das mag ja sogar so sein — wobei ich das nicht annehme, denn die auf­sicht über die restau­rie­rung und […]

ist peter licht eine trübe tasse?

ich bleibe jetzt ein­fach mal bei der frü­he­ren schreib­weise als nor­ma­ler name. obwohl die neue kon­tra­hierte form den kunst­cha­rak­ter die­ser bezeich­nung ja schon deut­li­cher macht. ande­rer­seits war es ja gerade der witz, das man (zunächst) nicht wusste, wo der künst­ler auf­hört und der mensch anfängt, der den frü­he­ren peter licht inter­es­san­ter gemacht hat. auch die […]