Einträge mit dem Schlagwort “journalismus”

das „Internet-Manifest”

hm. nicht schlecht: da haben sich 15 jour­na­lis­ten, die sich viel im & mit dem netz beschäf­ti­gen, ein paar gedan­ken zum netz gemacht und das ganze als Internet-Manifest ver­öf­fent­licht. zu sei­ner rolle für poli­tik und gesell­schaft, zur funk­tion und form des jour­na­lis­mus unter der bedin­gung des inter­net, zu frei­heit und urhe­ber­recht und so wei­ter. nicht […]

In Redaktionen …

… konnte ja nie groß­ar­tig gedacht wer­den, weil eben for­mu­liert wer­den musste. Die Journalisten-Krux: Grund­sätz­lich musste jeder immerzu zu allem einen Text auf­sa­gen kön­nen. Was dazu führte, dass auch wirk­lich alles — erstaun­lich flott, erstaun­lich lus­tig — gesagt wer­den konnte. Jeder quakte sei­nen Quark durch die Gegend.” (moritz von uslar, wald­stein oder der tod des […]

joachim lottmann beobachtet zombies in freier wildbahn

der neu­este anschlag lott­manns auf guten geschmack und über­kom­mene werte: joa­chim lott­mann: zom­bie nation. köln: kie­pen­heuer & witsch 2006. der erzäh­ler – ein autor-klon mit dem namen johan­nes­loh­mer, „erfin­der“ des pop-romans – beob­ach­tet sich beim recher­chie­ren / schrei­ben eines fami­li­en­ro­mans, der sei­nem jugend­ro­man fol­gen soll: „der erste fami­li­en­ro­man der pop­li­te­ra­tur“ behaup­tet der klap­pen­text (was natürlich […]