Posts tagged “friedrich hölderlin”

ich sage dir:

… es ist nicht hei­li­ges, was nicht ent­hei­ligt, nicht zum ärmli­chen behelf her­ab­ge­wür­digt ist bei die­sem volk, und was selbst unter wil­den gött­lich­rein sich meist erhält, das trei­ben diese all­be­rech­nen­den bar­ba­ren, wie man so ein hand­werk treibt, und kön­nen es nicht anders, denn wo ein­mal ein mensch­lich wesen abge­rich­tet ist, da dient es sei­nem zwik, […]

ich bringe mich …

… mit mühe zu wor­ten. man spricht wohl gerne, man plau­dert, wie die vögel, so lange die welt, wie mai­luft, einen anweht; aber zwi­schne mit­tag und abend kann es anders wer­den, und was ist ver­lo­ren am ende?” — fried­rich höl­der­lin, hype­rion oder der ere­mit in grie­chen­land (2. buch), 47

beim himmel!

… der weiss nicht, was er sün­digt, der den Staat zur Sit­ten­schule machen will. Immer­hin hat das dne Staat zur Hölle gemacht, dass ihn der Mensch zu sei­nem Him­mel machen wollte.” — fried­rich höl­der­lin, hype­rion oder der ere­mit in griechenland, 53

das ist der gewinn, …

… den uns erfah­rung giebt, dass wir nichts treff­li­ches uns den­ken, ohne sein unge­stal­tes gegen­t­heil.” — fried­rich höl­der­lin, hype­rion oder der ere­mit in griechenland, 17