Einträge mit dem Schlagwort “georg friedrich händel”

Liebe, Götter und Musik: Händels „Semele”

Kom­pli­zier­ter geht es kaum noch. Da ist Semele, die Toch­ter des Königs von The­ben. Sie soll eigent­lich Atha­mus hei­ra­ten, hat ins­ge­heim aber ein Ver­hält­nis mit dem Gott Jupi­ter. Dafür ist ihre Schwes­ter Ino in den Bräu­ti­gam ver­liebt. Auch Juno, Apollo und einige andere Figu­ren aus Göt­ter– und Men­schen­welt mischen noch mit, bis Semele am Ende […]

Neujahrskonzert auf Barock

Nein, ein Neu­jahrs­kon­zert war das nicht: Keine Wal­zer gab es und auch keine große Abend­gade­robe. Dafür war es schon eine Woche zu spät. Statt­des­sen gab es aber eine Menge große Musik: Mit­ten aus der Pracht des Barocks war das Pro­gramm des „Kon­zer­tes zum neuen Jahr“, das das Main­zer Staats­thea­ter nun schon zum neun­ten Mal als […]

Poppiger Barock: Händels Hallelujah aufgepeppt

Der erste Blick ist rich­tig erschre­ckend: „ss-p-t-pow“, „dang-dang-tsch-gang-g-dah-dab“ — das soll jetzt Hän­dels Hal­le­lu­jah sein? Die­ses will­kür­li­che Durch­ein­an­der von Pau­sen und Noten, von Punk­tie­run­gen und Syn­ko­pen? Und diese sinn­ent­leer­ten Laute? Ja, hin­ter dem schein­ba­ren Chaos steckt tat­säch­lich „das“ Hal­le­lu­jah aus Hän­dels „Mes­siah“. Aller­ding ganz leicht über­ar­tei­tet: Eine Reno­vie­rung könnte man die Bemü­hun­gen Bern­hard Hof­manns nen­nen. Denn […]

Bach, Händel und Erlebach beim Mainzer Musiksommer

Für die Kam­mer­mu­sik war der Barock keine beson­ders gute Zeit – sie fand hin­ter ver­schlos­se­nen Türen statt, dort, wo ein Gön­ner sich das Ver­gnü­gen und den Luxus leis­tete oder – sel­ten genug – einige Musi­ker zusam­men­ka­men. Zum Gück ist das heute anders, heute gibt es Unter­neh­mun­gen wie den Main­zer Musik­som­mer, der die Ber­li­ner Barock-Compagney eingeladen […]

und noch ein (letzter) messias. aber ein grandioser.

oder auch nicht … jeden­falls: her­vor­ra­gend. und bequeme stühle … Pro­phe­zei­ung, Geburt, Kreu­zes­tod und Auf­er­ste­hung – es ist immer das selbe. Der „Mes­sias“ von Hän­del ist nun ein­mal so etwas wie eine Bio­gra­phie Jesu. Und die bleibt in jeder Auf­füh­rung gleich. Aber es ist doch immer wie­der anders: Ein ande­rer Chor, ein ande­res Orches­ter, andere […]