Einträge mit dem Schlagwort “gewalt”
Übertriebenes Unverständnis?
Die westlichen Medien haben das damals mit einem meines Erachtens übertriebenen Unverständnis für die chinesische Regierung als Massaker bezeichnet. Doch was hätte Deng tun sollen? … Wenn er den Platz des Himmlischen Friedens nicht hätte räumen lassen, hätte die Regierung ‚das Gesicht verloren’. So spricht Helmut Schmidt in einer kurzen Erinnerung über seine Begegnungen mit […]
Insubordination
Seltsam. Rafael Behr, Professor für „Polizeiwissenschaften” (im Plural!) in Hamburg, schreibt in der Zeit 44/2011 (S. 17, jetzt auch online — natürlich sofort von den erwartbaren Kommentarreflexen überschwemmt …) einen eigentlich recht vernünftigen Text über die angebliche Zunahme der Gewalt gegen Polizisten, weist zu Recht darauf hin, dass diese Zunahme sich durch nichts belegen lässt […]
„heimatfront”
ich glaube es ja wirklich nicht: gerade, beim lesen der „zeit” der letzten woche, stolpere ich in dem sowieso recht seltsamen text über bzw. gespräch mit johann dora, bundeswehrgeneral, über diesen satz: „Gerade deswegen ist heute wie damals die Unterstützung an der Heimatfront wichtig.” wirklich, weder lese– noch tippfehler. so viel also zum staatsbürger in […]
„Eigentlich ist politische Gewalt dadurch diskreditiert worden, daß der Staat das Töten übernommen hat, es bürokratisiert hat durch das staatliche Gewaltmonopol. Wir leben in einer Zivilisation der Stellvertretung, die christliche Zivilisation ist die Zivilisation der Stellvertretung, der Delegierung“— Heiner Müller: Krieg ohne Schlacht. Leben in zwei Diktaturen. Eine Autobiographie. Köln: Kiepenheuer & Witsch 2003, 312.