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Schlagworte: gewalt

Insubordination

Selt­sam. Rafael Behr, Pro­fes­sor für „Poli­zei­wis­sen­schaf­ten” (im Plu­ral!) in Ham­burg, schreibt in der Zeit 44/2011 (S. 17, jetzt auch online — natür­lich sofort von den erwart­ba­ren Kom­men­tar­re­fle­xen über­schwemmt …) einen eigent­lich recht ver­nünf­ti­gen Text über die angeb­li­che Zunahme der Gewalt gegen Poli­zis­ten, weist zu Recht dar­auf hin, dass diese Zunahme sich durch nichts bele­gen lässt […]

heimatfront”

ich glaube es ja wirk­lich nicht: gerade, beim lesen der „zeit” der letz­ten woche, stol­pere ich in dem sowieso recht selt­sa­men text über bzw. gespräch mit johann dora, bun­des­wehr­ge­ne­ral, über die­sen satz: „Gerade des­we­gen ist heute wie damals die Unter­stüt­zung an der Hei­mat­front wich­tig.” wirk­lich, weder lese– noch tipp­feh­ler. so viel also zum staats­bür­ger in […]

Eigent­lich ist poli­ti­sche Gewalt dadurch dis­kre­di­tiert wor­den, daß der Staat das Töten über­nom­men hat, es büro­kra­ti­siert hat durch das staat­li­che Gewalt­mo­no­pol. Wir leben in einer Zivi­li­sa­tion der Stell­ver­tre­tung, die christ­li­che Zivi­li­sa­tion ist die Zivi­li­sa­tion der Stell­ver­tre­tung, der Dele­gie­rung“— Hei­ner Mül­ler: Krieg ohne Schlacht. Leben in zwei Dik­ta­tu­ren. Eine Auto­bio­gra­phie. Köln: Kie­pen­heuer & Witsch 2003, 312.