Posts tagged “gedächtnis”

Gedächtnis

Erst hatte ich den Weg nicht mehr beschrei­ben, dann nicht mehr gehen kön­nen, das Gedächt­nis ist manch­mal flüch­ti­ger als das schiere Wis­sen der Füße.” (Katha­rina Hacker, Eine Dorf­ge­schichte, 103)

Digitales Erinnern und Vergessen

Mit gro­ßen Wor­ten spart Vik­tor Mayer-Schönberger nicht: Eine „Tugend des Ver­ges­sens” beschwört er. Und will sie auch in „digi­ta­len Zei­ten” umset­zen. Aber eigent­lich ist die­ses — ziem­lich posi­tiv bespro­chene — Buch eine Mogel­pa­ckung. Denn Idee, Thema und Argu­ment Mayer-Schönbergers ließe sich auf eini­gen weni­gen Sei­ten aus­reichnd genau dar­stel­len — genauer wird er hier auch nicht. […]

Wahrheit oder Leben

Zwei Romane zum Preis von Einen. Oder auch nicht. Eigent­lich ist ja doch nur einer, „Die Lein­wand” von Ben­ja­min Stein, der im „Turm­seg­ler” auch ein sehr inter­es­san­tes Blog hat. Aber er wird dop­pelt erzählt, mit Jan Wechs­ler und Amnon Zichroni als Zen­tren der jewei­li­gen Teile. Und damit auch jeder die Beson­der­heit merkt, sind die beiden […]

Vermutlich kann er …

Ver­mut­lich kann er mit sei­nen Hirn­win­dun­gen nur irgend­wel­che For­meln in den Rech­ner pro­gram­mie­ren und sich teure Autos und Frauen besor­gen, aber sich erin­nern, das kann er nicht.” (Tho­mas Klupp, Paradiso, 19)

Das Gedächtnis ..

… ist ein hoff­nungs­lo­ser Roman­ti­ker und eng befreun­det mit dem Kli­schee.” (Ben­ja­min Maack, Die Welt ist ein Park­platz und endet vor Disneyland, 32)

peter kurzeck: oktober und wer wir selbst sind

schon der titel ist ja ein meis­ter­werk — ein anspruch, den der roman auch einö?sen kann: „Ein Buch, wie es noch keins gibt, aber wie es scheint, merkt das kei­ner.” (154 — das schreibt der erzäh­ler über sein zwei­tes buch. die par­al­le­len zu peter kurz­eck und des­sen „das schwarze buch” von 1982 sind natür­lich alles […]