Einträge mit dem Schlagwort “felix mendelssohn bartholdy”
Schmerz und Glaube in Musik
Das erste Solokonzert in strenger zwölftöniger Manier: Da kann man leicht ein sprödes Kunstwerk erwarten, sperrig und unzugänglich – Papiermusik eben. Aber Alban Bergs Violinkonzert ist das überhaupt nicht. Nicht ohne Grund trägt es auch den Untertitel „Dem Andenken eines Engels“ und kann fast als Programmmusik gelten. Aber eben nur fast, die biographische Bezüge lassen […]
Taglied 6.5.2012
Felix Mendelssohn Bartholdy, Ein Sommernachtstraum — fein gespielt vom London Symphony Orchestra unter Claudio Abbado
Stimmung und Kontrapunkt
„Willkommen in unserer Sauna“ werden die Besucher des mainzer musiksommers in der Villa Musica begrüßt: Im Sommer heizt sich deren kleiner Konzertsaal kräftig auf. Aber so heiß wurde es dann gar nicht. Auch nicht musikalisch – das Duo Arp/Frantz blieb gelassen und ließ sich von den hohen Temperaturen nicht überwältigen. Ein interessantes Programm haben die […]
Ein feines Streichquartett. Und ein Klavierquintett
So etwas nennt man wohl „Romantik pur”: Die Villa Musica wählt nicht nur bei den Spielorten romantische Erlebnisse, sondern auch beim Konzertprogramm. Zumindest für die Eröffnung der „Musik in Burgen und Schlössern”. Das Eisler-Quartett setzte den Auftakt für die zwanzigste Spielzeit nämlich mit zwei wesentlichen Werken den Romantik: Dem e-Moll-Streichquartett aus Opus 44 von Felix […]
brahms mal anders. aber ganz anders.
Ein ganz normales Orchesterkonzert im Staatstheater: Etwas von Carl Maria von Weber, dann das Violinkonzert von Felix Mendelssohn Bartholdy und am Schluss noch die erste Sinfonie von Brahms. Aber irgend etwas ist anders heute – die Musiker sind alle so jung, den Solisten eingeschlossen. Ach so, das ist das Abschlusskonzert der Musikhochschule – das erklärt […]
bunte mischung: haydn, mendelssohn bartholdy & korngold
Es ist heute kaum mehr vorstellbar: Da schreibt ein Komponist, technisch und ästhetisch auf der Höhe der Zeit, ein kongeniales, komplexes Cellokonzert – als Filmmusik für eine Hollywood-Produktion. Erich Wolfgang Korngold gelang 1946 das Kunststück, nicht nur Irving Rappers „Deception” zu vertonen, sondern damit auch noch ein Solokonzert zu schreiben, das ausgezeichnet ohne den Film […]