Einträge mit dem Schlagwort “felix mendelssohn bartholdy”

Schmerz und Glaube in Musik

Das erste Solo­kon­zert in stren­ger zwölf­tö­ni­ger Manier: Da kann man leicht ein sprö­des Kunst­werk erwar­ten, sper­rig und unzu­gäng­lich – Papier­mu­sik eben. Aber Alban Bergs Vio­lin­kon­zert ist das über­haupt nicht. Nicht ohne Grund trägt es auch den Unter­ti­tel „Dem Anden­ken eines Engels“ und kann fast als Pro­gramm­mu­sik gel­ten. Aber eben nur fast, die bio­gra­phi­sche Bezüge lassen […]

Taglied 6.5.2012

www.youtube.com/watch?v=m0gHTNJVFtA

Felix Men­dels­sohn Bar­tholdy, Ein Som­mer­nachts­traum — fein gespielt vom Lon­don Sym­phony Orches­tra unter Clau­dio Abbado

Stimmung und Kontrapunkt

Will­kom­men in unse­rer Sauna“ wer­den die Besu­cher des main­zer musik­som­mers in der Villa Musica begrüßt: Im Som­mer heizt sich deren klei­ner Kon­zert­saal kräf­tig auf. Aber so heiß wurde es dann gar nicht. Auch nicht musi­ka­lisch – das Duo Arp/Frantz blieb gelas­sen und ließ sich von den hohen Tem­pe­ra­tu­ren nicht über­wäl­ti­gen. Ein inter­es­san­tes Pro­gramm haben die […]

Ein feines Streichquartett. Und ein Klavierquintett

So etwas nennt man wohl „Roman­tik pur”: Die Villa Musica wählt nicht nur bei den Spiel­or­ten roman­ti­sche Erleb­nisse, son­dern auch beim Kon­zert­pro­gramm. Zumin­dest für die Eröff­nung der „Musik in Bur­gen und Schlös­sern”. Das Eisler-Quartett setzte den Auf­takt für die zwan­zigste Spiel­zeit näm­lich mit zwei wesent­li­chen Wer­ken den Roman­tik: Dem e-Moll-Streichquartett aus Opus 44 von Felix […]

brahms mal anders. aber ganz anders.

Ein ganz nor­ma­les Orches­ter­kon­zert im Staats­thea­ter: Etwas von Carl Maria von Weber, dann das Vio­lin­kon­zert von Felix Men­dels­sohn Bar­tholdy und am Schluss noch die erste Sin­fo­nie von Brahms. Aber irgend etwas ist anders heute – die Musi­ker sind alle so jung, den Solis­ten ein­ge­schlos­sen. Ach so, das ist das Abschluss­kon­zert der Musik­hoch­schule – das erklärt […]

bunte mischung: haydn, mendelssohn bartholdy & korngold

Es ist heute kaum mehr vor­stell­bar: Da schreibt ein Kom­po­nist, tech­nisch und ästhe­tisch auf der Höhe der Zeit, ein kon­ge­nia­les, kom­ple­xes Cel­lo­kon­zert – als Film­mu­sik für eine Hollywood-Produktion. Erich Wolf­gang Korn­gold gelang 1946 das Kunst­stück, nicht nur Irving Rap­pers „Decep­tion” zu ver­to­nen, son­dern damit auch noch ein Solo­kon­zert zu schrei­ben, das aus­ge­zeich­net ohne den Film […]