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	<title>„Nächstens mehr.“ &#187; fahrrad</title>
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	<description>Literatur, Musik, Theater - die Welt meiner Kultur.</description>
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		<title>C&#228;sarengef&#252;hle, Velozipedisten und zwei R&#228;der</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 18:22:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<category><![CDATA[buch]]></category>
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		<description><![CDATA[Johan Schloemann hat sich f&#252;r die S&#252;ddeutsche drei B&#252;cher &#252;ber das Fahrrad und seine Fahrer, &#252;ber seine Geschichte und seine Wirklichkeit angeschaut. Zwei davon — ausgerechnet die beiden englischen (ob das einen Grund hat?) — findet er gut, das dritte Exemplar mit dem bl&#246;dsinnigen (Unter-)Titel „Fahrradhasserbuch” h&#228;lt er f&#252;r ziemlichen Mist. Sein sch&#246;ner Text, changierend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Johan Schloemann hat sich für die Süddeutsche drei Bücher über das Fahrrad und seine Fahrer, über seine Geschichte und seine Wirklichkeit angeschaut. Zwei davon — ausgerechnet die beiden englischen (ob das einen Grund hat?) — findet er gut, das dritte Exemplar mit dem blödsinnigen (Unter-)Titel „Fahrradhasserbuch” hält er für ziemlichen Mist. Sein schöner Text, changierend zwischen Rezension und Aufruf zum Radeln, fängt schon ganz wunderbar und ganz klar und deutlich an:</p>
<blockquote><p>Es ist Frühling, und so kommen auch alle Schlechtwetterfahrer aus ihren Löchern. […] Auch die Autofahrer zeigen sich wie jedes Jahr verblüfft, dass es Fahrräder gibt […]</p>
<p>Da läuft sie also wieder heiß, diese lächerliche Konfrontation im Straßenverkehr: Rüpelhafte Radfahrer, die es gibt, werden für repräsentativ erklärt, als wäre die Anzahl rüpelhafter Autofahrer nicht viel höher. Und anstatt einen Gedanken darauf zu verschwenden, dass das Kampfverhalten von Radfahrern vielleicht nur durch jene Kampfbedingugen entsteht, die ihnen Autoverkehr und kommunale Verkehrspolitik diktieren, anstatt also ein Mindestmaß an Zívilität walten zu lassen, schlägt gerade in den wärmeren Monaten wieder die Stunde der abgestumpften Autopendler, die auf dem Asphalt kraft ihrer Verbrennungsmotoren kleinbiirgerliche Cäsarengefühle ausleben […]</p></blockquote>
<p>Dem ist dann eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, die Position des Autors ist klar. Und sie stimmt natürlich, auch wenn sie schon fast einen Tick zu ausgewogen argumentiert ;-). Ich finde es ja immer wieder erstaunlich (und bedauerlich …), dass solche schönen Texte bei der Süddeutschen den Weg ins Netz nicht finden, ich hätte das ja gerne verlinkt. Das fände ich viel interessanter als die Nachrichten … Aber immerhin habe ich so noch Gründe, jeden Tag das schmutzige Papier in die Hand zu nehmen.</p>

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		<title>Mein schwarzer Blitz</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 16:46:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[mobilität]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich habe ich wieder ein Fahrrad! Nachdem ich mich dann — nach langem Suchen und Probieren — letzte Woche endlich f&#252;r ein Modell entschieden hatte, ging es ganz schnell: Am Montag abends bestellt, konnte ich schon am Donnerstag das extra f&#252;r mich angefertigte Rad beim Radhaus abholen. So schnell geht das nat&#252;rlich nicht immer, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich habe ich wieder ein Fahrrad!</p>
<p>Nachdem ich mich dann — nach langem Suchen und Probieren — letzte Woche endlich für ein Modell entschieden hatte, ging es ganz schnell: Am Montag abends bestellt, konnte ich schon am Donnerstag das extra für mich angefertigte Rad beim <a title="radhaus mainz" href="http://www.handelsrad.de" target="_blank">Radhaus</a> abholen. So schnell geht das natürlich nicht immer, aber ein bisschen Glück darf ich ja auch mal haben.</p>
<p>Und seitdem hatte ich schon eine Menge Spaß mit dem „schwarzen Blitz”, wie ich das rasante und wendige Gefährt gleich mal getauft habe.</p>
<p>Es ist ein <a title="twinroad" href="http://www.muesing-bikes.com/fahrrad/details/twinroad-lite/" target="_blank">Twinroad Lite</a> mit einer Mischung aus den Deore-LX– und –XT-Gruppen von Shimano aus der Manufaktur von <a title="m&uuml;sing-bikes" href="http://www.muesing-bikes.com/" target="_blank">Paul Müsing</a> — in mattem Schwarz, ohne Dekor, mit schwarzen Anbauteilen — fast ein bisschen unheimlich, dieser dunkle Renner.</p>
<p>So siehts im Moment aus, bevor die Klingel und die Lampenhalterungen montiert werden:</p>
<p>
<a href="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/fahrrad/fahrrad 1_k.JPG" title="" class="shutterset_singlepic391" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/cache/391__500xfloat=_fahrrad 1_k.JPG" alt="der schwarze blitz" title="der schwarze blitz" />
</a>
<br />

<a href="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/fahrrad/fahrrad 2_k.JPG" title="" class="shutterset_singlepic392" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/cache/392__h=150x_fahrrad 2_k.JPG" alt="leicht und schnell" title="leicht und schnell" />
</a>
<br />

<a href="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/fahrrad/fahrrad 3 antrieb_k.JPG" title="" class="shutterset_singlepic393" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/cache/393__250xfloat=_fahrrad 3 antrieb_k.JPG" alt="der antrieb" title="der antrieb" />
</a>
</p>

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		<title>Einkehr im Kloster</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 09:50:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[bayern]]></category>
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		<category><![CDATA[regensburg]]></category>
		<category><![CDATA[urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Es hat nur zwei Jahre gedauert. Aber jetzt habe ich es endlich mal geschafft, Daniel in Regensburg zu besuchen. Vor allem deshalb, weil er die ganze Sache in die Hand genommen hat und Ulrich und mich einfach f&#252;r ein Wochenende eingeladen hat. So sind wir Freitag Mittag hier zusammen in Mainz in den ICE gestiegen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat nur zwei Jahre gedauert. Aber jetzt habe ich es endlich mal geschafft, Daniel in Regensburg zu besuchen. Vor allem deshalb, weil er die ganze Sache in die Hand genommen hat und Ulrich und mich einfach für ein Wochenende eingeladen hat. So sind wir Freitag Mittag hier zusammen in Mainz in den ICE gestiegen, der uns 3,5 Stunden später nach einer schönen Fahrt durch Süddeutschland in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Regensburg" target="_blank">Regensburg</a> wieder ausgspuckt hat. Daniel, Nassim und Vahid erwarteten uns schon am Bahnhof — das nenne ich Service. Überhaupt war das richtig Urlaub für uns — Daniel hatte alles wunderbar vorbereitet …</p>
<p>Jedenfalls stand nach kurzem Einkauf für das Wochenende erst einmal in Rundgang durch die Alstadt von Regensburg auf dem Programm. Zwar war ich da wohl schon irgendwann mal gewesen, konnte (und kann) mich daran aber überhaupt nicht mehr interessieren. Also durfte ich das ziemlich schöne Städtchen noch einmal neu entdecken. Und die Domorgel habe ich garantiert noch nie gesehen, die ist nämlich erst vor kurzem neu gebaut worden: Komplett freihängend, schwebt sie im Seitenschiff des Doms von der Decke und sieht sehr beeindruckend aus. Der Regensburger Dom ist natürlich auch sonst sehr interessant. Und dann gehört natürlich auch die Steinerne Brücke (die gerade teilweise eine Baustelle war) dazu. Abgeschlossen haben wir den Abend dann im Biergarten des Hofbräuhausens, unter anderem mit Oktoberfestbier.</p>
<p>Am nächsten Morgen, Samstag, hieß es früh aufstehen für mich: Wir wollten uns zeitig auf den Weg ins <a title="Kloster Plankstetten" href="http://www.kloster-plankstetten.de/" target="_blank">Kloster Plankstetten</a> bei Berching machen. Und davor wollte ich noch einen kleinen täglichen Lauf absolvieren. Mein Handy klingelte deshalb um 6:30 Uhr udn ich schlüpfte schnell in meine Laufklamotten. Draußen wurde ich dann so richtig wach: Es war saukalt, so ca. 5 °C — das erste Mal, das der Herbst sich so richtig bemerkbar machte. Und ich war in kurzer Hose (kein Problem) und ärmellosem Singlet (eher ein Problem) unterwegs. Dafür hielt ich die Strecke einfach: Erstmal schön geradaus, über zwei Autobahnen und durch den Hegenau-Park aus Regensburg hinaus, leicht hügelan mit der aufgehenden Sonne als Begleiter. Hinter Regnsburg kam sofort sozusagen das nächste Dorf, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pentling" target="_blank">Pentling</a>, in Sicht, durch das ich noch einen Schlenker legte. Und dann stand ich auf einmal vor dem „Wohnhaus des Papstes” — so war das natürlich nicht geplant — aber da stand tatsächlich ein Schild vor dem Haus, das dieses Faktum stolz verkündete. Und auf dem Rückweg fielen mir dann auch noch Wegweiser dorthin auf — das scheint manche Leute wirklich zu interessieren (zu sehen ist natürlich nix …). Ich war dann zwar nach ungefähr einer <a href="http://www.runningfreeonline.com/act/389628/subView/Map" target="_blank">halben Stunde</a> recht zeitig wieder in der Wohnung, aber bis wir dann tatsächlich unterweg waren, dauerte es doch noch ein bisschen. Dafür war das Wetter wunderbar — Sonnenschein pur, auch die Temperaturen zogen merklich an.</p>
<p>Im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Plankstetten" target="_blank">Kloster</a> Plankstetten, eine alte Benediktiner-Abtei, die sich heute vor allem durch ihren regen Gästebetrieb und den biologischen <a href="http://einkaufen-im-kloster.de/" target="_blank">Landbau</a> ihrer Gärten etc. auszeichnet, wurden wir freundlich empfangen, es war schon alles für uns vorbereitet. Wir ließen unser Gepäckaber erstmal im Auto und setzten uns lieber gleich auf die dort angemieteten Fahrräder — nicht die bequemsten Drahtesel, wie wir später feststellen sollten. Und dann ging es los — einfach den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Main-Donau-Kanal" target="_blank">(Rhein-)Main-Donau-Kanal</a> entlang, dem angenehmen flachen Fahrradweg direkt am Ufer folgend. So hatten wir eine Menge Spaß, kamen durch Dietfurt, folgten der nun im Kanal aufgehenden Altmühl weiter, machten bei Meihern unsere Mittagsrast und radelten einfach gemütlich in der spätsommerlichen Sonne durch die Oberpfalz. Irgendwo zwischen Meihern und Riedburg, ich vermute ca. bei der halben Strecke, sind wir dann umgedreht. Daniel wäre am leibsten noch weitergeradelt, aber wir mussten den ganzen Weg ja auch wieder zurück. Das war zwar noch nicht wirklich weit, aber wir sind ja alle drei keine geübten Radfahrer. Und es war, wie wir dann später merken sollten, auch höchste Zeit für den Rückweg. Vor allem Daniel hatte zum Schluss doch ziemlich zu kämpfen, obwohl wir uns viel Zeit ließen (die hatten wir ja auch, es war ja noch nict sehr spät.) Mir tat mittlerweile vor allem der Hintern weh — mehr als einmal wünschte ich mir mein Liegerad herbei … Trotzdem es ein bisschen Quälerei war, Spaß gemacht hat die Tour trotzdem auf jeden Fall. Irgendwann gegen 16.30 Uhr oder in der Kante waren wir dann auch alle drei wieder heil im Kloster und konnten unser Zimmer beziehen. Viel später hätte es gar nicht werden dürfen, denn Abendessen gibt es — da folgen die Mönche und Nonnen ganz streng ihrem Tagesablauf, pünktlich um 18.10 Uhr. Und das wollten wiruns natürlich nicht entgehen lassen — es gab leckere Currywurst und schöne frische Salate aus den klostereigenen Gärten. Und dazu noch ein Bier, „gebraut nach der Tradition des Klosters Plankstetten” in Riedburg, natürlich auch in Bio-Qualität. Und sehr gut mundend. So gut, dass wir danach gleich noch im Gewölbekeller damit weitergemacht haben. Aber nicht mehr so arg lange, die sportliche Betätigung forderte ihren (Schlaf-)Tribut.</p>
<p>Am nächsten Morgen war ich wieder genauso früh auf den Beinen. Aber ich hatte gelernt und zog lieber ein T-Shirt an. Zumal es heute nicht nur frisch, sondern auch neblig war. Sehr neblig sogar — schon bald hatte ich seltsame Dinge zu beobachten: Meine Arme glitzerten ganz seltsam silbern: In den Haaren hatten sich Tropfen niedergesetzt. Auch den Wimpern geschah ähnliches, so dass ich immer wieder Wasser vor den Augen hatte. Schön war es trotzdem mal wieder, so ganz allein Sonntags morgens am Kanal entlang zu laufen — ich kam bis <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berching" target="_blank">Berching</a>, zog dort eine Schleife über den Marktplatz bis zum alten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig-Donau-Main-Kanal" target="_blank">Ludwig-Donau-Kanal</a>, wendete bei den noch schlafenden Wohnmobilen und kehrte zurück ins Kloster: <a href="http://www.runningfreeonline.com/act/389629/subView/Map" target="_blank">13 erholsame Kilometer</a>, mit zwei Menschen, einem Auto und einem Passagierschiff auf dem Kanal. Die Sonne kam auch so ganz langsam aus den Federn, bis sie den Nebel aufgelöst hatte, waren wir aber schon wieder unterwegs. Natürlich nicht, ohne zuvor ausgiebig zu frühstücken …</p>
<p>Heute, am Sonntag, war Wandern angesagt. Wir wählten den Belingrieser Weg „1”, der uns vom Kloster über Biberach auf schmalen Pfaden und recht verlassenen Wegen in den Wald führte. Im Bogen vorbei an Kaldorf sollte die 1 uns eigentlich nach Beilngries führen. Aber irgendwie haben wir im Plaudern einen Abzweig übersehen — immerhin haben wir es gemerkt. Aber irgendwie stimmt dann gar nichts mehr mit der Karte überein, so dass wir doch zurück marschierten, bis wir den übersehenen Abwzweig fanden. Dann ging es tatsälich hinunter, auf einem schönen Fußweg in Richtung Beilngries. Dort wechselten wir auf die andere Seite des Kanals und machten uns auch schon wieder auf den Rückweg in Richtung Kloster. Auch heute hatten wir wieder herrliches Wanderwetter erwischt, so dass die ungefähr 17 Kilometer (inkl. Verlaufen …) wie im Flug vergingen, bis wir nachmittags vom Kloster aus nach Regensburg zurückkehrten und uns noch einen gemütlichen Abend bei Nassim und Daniel machten.</p>
<p>Denn am nächsten Morgen, also Montag, hieß es schon wieder Abschied nehmen: Unser Ticket war für den IC um halb Neun gebucht. Schade, dass das schon wieder so schnell vorbei war. Aber schön, dass es endlich mal geklappt hat ;-) Hoffentlich dauert es bis zum nächsten Mal nicht wieder zwei Jahre …</p>

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		<title>Wigald Boning l&#228;uf nachts — und bekennt sich dazu</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 11:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und er tut das, das Bekennen nat&#252;rlich, in einem netten Buch: „Bekenntnisse eines Nachtsportlers”. Das ist rundum unterhaltsam und am&#252;sant, aber eher schmunzelnd als — wie der Klappentext verhei&#223;t — im Sinne eines „Lachmuskeltraining”. Sooooo lustig finde ich seine autobiographische Schilderung seines sportlichen Lebens, der Versuche, das mit Beruf und Familie in Einklang zu bringen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und er tut das, das Bekennen natürlich, in einem netten Buch: „Bekenntnisse eines Nachtsportlers”.<br />
Das ist rundum unterhaltsam und amüsant, aber eher schmunzelnd als — wie der Klappentext verheißt — im Sinne eines „Lachmuskeltraining”. Sooooo lustig finde ich seine autobiographische Schilderung seines sportlichen Lebens, der Versuche, das mit Beruf und Familie in Einklang zu bringen, auch wieder nicht. Aber es ist ein sehr lockerer Text. Und auch das Laufen geschieht eher nebenbei	, der Marathon geschieht in ein paar Zeilen, der erste Ultra hat immerhin einige Seiten, in denen es aber nicht so sehr ums Laufen als um das Drumherum geht. Und um ganz viel Leichtsinn. Zumindest so wie Boning es erzählt, ist er extrem unvorsichtig und draufgängerisch, riskiert Leib und Leben (übrigens nicht nur seines) — es sei mal dahingestellt, ob das der Realität entspricht oder ob er nur gerne dramatisiert. Aber verführererisch und eben leichtsinnig ist es doch — „Und zurück kammt man immer, irgendwie.” ist offenbar sien Hauptmotto geworden — und das ist schon grenzwertig, finde ich …</p>
<p>Mein Fazit daher: Das ist eher ein Laufbuch für Nichtläufer — oder ein Sportbuch für Boning-Fans. Und eine ganz angenehm-nette Bettlektüre — ohne großen Anspruch und besonderen Erkenntniswert.</p>
<p>Wigald Boning: Bekenntnisse eines Nachtsportlers. Reinbek: Rowohlt 2007. 299 Seiten. ISBN 9783–499-62192–5</p>

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		<title>durch die rheinhessischen weinfelder</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 16:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>das liegerad ist frisch repariert und wieder einsatzfertig. also musste es standesgemäß ausgeführt und die neuen kurbeln und kettenblätter getestet werden. dafür bin ich heute vormittag einfach mal losgefahren — noch ohne genauen plan, was kommen sollte und wo ich rumkurven wollte. klar war nur, zunächst geht es rheinaufwärts.da ich aber den richtigen moment für den einstieg in den radweg wieder verpasst habe, bin ich bis nierstein vorwiegend straße gefahren. da war wenigstens der untergrund in ordnung … dann ging es aber mehr oder wenig richtig auf dem „offiziellen” radweg weiter. in guntersblum hat mir das dann erst einmal gereicht, vor allem nach dem ewigen kreuz und quer gegurke durch oppenheim und dienheim. also verließ ich, nach einigen vergewissernden blicken auf die karte, in guntersblum den radweg und fuhr auf den landstraßen durch weiter durch die kürzlich gelesenen oder bald zu lesenden weinfelder (mit dem entsprechenden geruch wild vergärender weintrauben) weg vom rhein. der plan war jetzt, in einem größeren bogen durch die rheinhessischen hügel wieder zurück nach mainz zu finden. das hat auch ganz gut geklappt ;-). der weg führte mich über uelversheim und weinolsheim nach köngernheim, im stetigen auf und ab dann über selzen nach mommenheim und harxheim — lauter kleine, ziemlich typische dörfer: mit den großen weinbauernhöfen an der hauptstraße, teilweise ziemlich mächtige gebäude, alles immer schön ummauert, keine baulücke im ganzen ort … und zwischen den orten die hier typischen straßen: schnurgerade bis zur nächsten kuppe, dann eine kleine biegung und wieder schnurgerade in den nächsten ort. da brauchen die straßenämter eine menge überholverbotsschilder — immer erst einmal setzen, dann immerhin das überholen von traktoren gestatten, vor kuppe und kurve die ausnahme aber jedes mal wieder rechtzeitig aufheben … erstaunlich, wie viele überlandbusse hier unterwegs sind — das wundert mich immer wieder. auch wenn sie meist nicht besonders gut ausgelastet sind. dafür sind die straßen natürlich auch hier voll mit autos, die eine oder maximal zwei personen befördern. dafür aber unbedingt deutlich mehr als 100 ps benötigen. zum glück hatten die allermeisten (eigentlich mit nur einer ausnahme) genügend verstand, mich mit gehörigem abstand zu überholen. kurz nach dem ich gau-bischofsheim streifte, bog ich wieder auf den radweg in richtung mainz ab. der führte auch tadellos bis hechtsheim, wo er an und um die autobahnbaustelle dann aber im nichts verschwand. aber jetzt wusste ich ja auch wieder so ungefähr bescheid und mit einigen kleinen abweichungen fand ich auch gut wieder zurück ins mainzer zentrum.<br />
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