Einträge mit dem Schlagwort “england”
seemusik, basstubakonzert und elgar: enigma pur
ein irgendwie seltsames und doch logisches programm hat sich die roam für die 13. arbeitsphase ausgedacht: englische musik (sowieso meist kaum mein fall …) aus dem 20. jahrhundert. zwei klassiker — brittens „sea interludes” und elgars „enigma-variationen” — und ein kuriosum: ein concerto für basstuba und orchester. trotz tuba day: so toll ist das nicht, […]
der verfall eines künstlers
sting war ja mal ein halbwegs solider pop-musiker. die betonung liegt auf war … so nach und nach, mit zunehmender beschleunigung, hat er sich nämlich nicht nur verändert, sondern rabiat verschlechtert — was seine musik angeht. schon brand new day war zumindest teilweise zumindest grenzwertig. aber immerhin war hier auch in den misslungenen teilen wenigstens […]
romantische englische kammermusik — ja, das gibt es
der beweis dazu: das erste konzert der mainzer rathauskonzerte in dieser spielzeit am 11. september. hier meine ausführungen für die mainzer rhein-zeitung: Es war eine einmalige Gelegenheit, den Musikern einmal so richtig nahe zu kommen. Denn bei den Mainzer Rathauskonzerten gibt es weder Bühne noch Orchestergraben. Im Gegenteil, das Ensemble sitzt ganz unten – in […]
rock gegen orgel oder wie ein englischer organist im dom gegen die mainzer nachwuchsrocker ankämpft
Die Konkurrenz war stark. Und vor allem sehr laut. Der englische Organist John Scott musste im Dom wirklich alle sprichwörtlichen Register ziehen, um gegen die Bands auf dem Liebfrauenplatz anzukommen. Die meiste Zeit gelang ihm das auch recht gut, aber so manche zarte und leise Stelle ging dann doch im hereinschwappenden Rock unter. Dafür war […]
oh, merry england!
Der arme Steven Devine. Der Cembalist muss am Schluss einen ziemlich steifen Hals gehabt haben. Denn mehr als in seine Noten blickte er beim Konzert in der Augustinerkirche zu seinen Ensemblekollegen von London Baroque. Und dafür musste er ständig schrägt über seine rechte Schulter schauen. Die Verrenkungen haben sich aber gelohnt. Zumindest für das Publikum, […]