Einträge mit dem Schlagwort “deutschland”
Taglied 23.5.2012
und die „Alternativversion”:
Verhängnis
„Es waltet ein Verhängnis über diesem Land und ich weiß genau, daß es nicht nur der Kapitalismus ist. Daß dieser bestialisch werden kann, hat keineswegs ökonomische Gründe allein. […]Ich erkenne nur ein allgemeines Schlamassel, und beinahe wäre mir am liebsten, es könnte noch so fortgewurstelt werden.” (Siegfried Kracauer an Theodor W. Adorno, 28.8.1930)
Die Gegenwart, das Glück und die Literatur
Irgendwie, so habe ich manchmal den Eindruck, gibt es über die deutschsprachige Gegenwartsliteratur zu viel und zu wenig Untersuchungen. Geschrieben wird viel und viel geschrieben über das Geschriebene. Aber nur ganz, ganz wenig davon gelingt überzeugend. Richard Kämmerlings Buch über „Das kurze Glück der Gegenwart”, in dem er sich der duetschsprachigen Literatur sein 1989 widmet, […]
Goethe
„Goethe war ein leidenschaftlicher Deutscher, nur die Deutschen mochte er nicht.“ (Henning Ritter, Notizhefte, 340)
Konservative Tugenden: Lügen, Täuschen, Betrügen
Gustav Seibt hat für das heutige Feuilleton der Süddeutschen Zeitung eine wunderbare kleine Abhandlung geschrieben, in der er Guttenbergs unsägliche Versuche, die konservativen Tugendenden des Lügen, des Anpassen von Regeln und Werten (des Staates vor allem) den eigenem Gutdünken unterzuordnen, auf die Wissenschaft auszudehnen, in eine historische Kontinuität stellt und auf eine Nähe dieses „putschistischen […]
Als der Regen begann …
… damals …: Büchnerpreisträger Reinhard Jirgl liest aus seinem wunderbaren Roman „Die Stille” — trocken, schlicht und nüchtern ganz auf den Text konzentriert. Aber leider nur ein ganz kurzer Ausschnitt …