Einträge mit dem Schlagwort “chor”
beatbox und mehr im chor
Spaß und Groove, Anspruch und lockere Musik müssen sich nicht zwansläufig ausschließen. Ein schönes Beispiel, wie man beides vereinen kann, bieten die bei der ehrwürdigen Universal Edition in Wien erschienenen vierstimmigen Sätze aus der Reihe „Rhytm Voices“. Das erfordert allerding schon eine gewissen Offenheit für Ungewohntes und die Lust, sich nicht nur in ein fremdes […]
und noch ein (letzter) messias. aber ein grandioser.
oder auch nicht … jedenfalls: hervorragend. und bequeme stühle … Prophezeiung, Geburt, Kreuzestod und Auferstehung – es ist immer das selbe. Der „Messias“ von Händel ist nun einmal so etwas wie eine Biographie Jesu. Und die bleibt in jeder Aufführung gleich. Aber es ist doch immer wieder anders: Ein anderer Chor, ein anderes Orchester, andere […]
„YouTube hat das Beatboxen revolutioniert“
Raue Industrieklänge mischen sich hier mit feinsten Harmonien — der Vocal Jazz Summit in der Mainzer Phönixhalle bringt reine Töne in eine eher ungemütliche Gegend. Aber die Sänger und Fans sind ja nicht gekommen, die Aussicht zu bestaunen. Sondern zu arbeiten, zu lernen und vor allem ganz viel Vocal Jazz zu hören. In allen Facetten. […]
eine ernste sache: motetten der bach-familie
immer wieder erstaunlich: die ernsthaftigkeit & hingabe des mainzer figuralchores — fast schon verbissen, wie sie sich den großen chorwerken nähern. ein bisschen mehr freude möchte man ihnen fast wünschen … aber dann auch wieder nicht: so kommt man nämlich in den genuss toller konzerte — auch wenn die mainzer das überhaupt nicht zu würdigen […]
angebissen: der don-camillo-chor auf cd
Musik dazu verwenden, jemanden zu verführen, ist keine neue Idee. Das Opfer mit der Musik als Köder zur Musik zu begehren, ist schon etwas ungewöhnlicher. Und wenn ein Chor das dann auch noch so offen und direkt unternimmt wie der „Don-Camillo-Chor“ aus dem Münchner Umland, dann gehen jeder Zielperson schnell die Argumente für den Widerstand aus. […]
geschaffen aus dem nichts
Es war ein Hit von der ersten Aufführung an, den Joseph Haydn vor 210 Jahren mit seinem Oratorium „Die Schöpfung“ gelandet hat. Und wie jetzt der volle Dom bei schönstem Sonntagssommerwetter beweist, gilt das auch noch heute. Man konnte im Dom auch wunderbar erfahren, warum genau die „Schöpfung“ sich eigentlich seit ihrer Uraufführung dieser andauernder […]