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	<title>„Nächstens mehr.“ &#187; frederic chopin</title>
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	<description>Literatur, Musik, Theater - die Welt meiner Kultur.</description>
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		<title>Klangmagier</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 09:27:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Von den Mazurken blieb nicht viel übrig. Das war aber fast zu erwarten, nach dem, was Alexej Gorlatch in der ersten Hälfte seines Klavierabends im Frankfurter Hof geleistet hatte. Gorlatch, der junge, mit Wettbewerbserfolgen reich gesegnete Pianist, der die undankbare Aufgabe übernommen hatte, bei der Reihe „Internationale Pianisten“ für die erkrankte Mihaela Ursuleasa einzuspringen, spielte nämlich einen im eigentlichen Sinne romantischen Klavierabend. Und zwar von Anfang bis Ende, trotz der frühen Beethoven-Sonate am Beginn. Zunächst, bei Beethoven und dem ersten Herantasten an Frédéric Chopin, das Zentrum des Abends, war das noch eine geklärte Romantik.</p>
<p>Dann aber siegte zunehmend Gefühl – bis ins Extrem, bis alle Musik nur noch Emotion war. Vieles, etwa die etwas verloren im Programm stehende d-Moll-Ballade von Johannes Brahms, zerfühlte er vollkommen. Zerdehnt und zerfasert, aufgelöst in bedeutungslose Klänge wirkte dieses Juwel reichlich trostlos und armselig. Aber nicht immer war das so traurige Kadaverfledderei wie hier. Denn Gorlatch ist ein Klangmagier, ihm steht ein beeindruckender Farbraum mit unerschöpflich wirkenden Nuancierungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dabei bevorzugt er vor allem weiche Klänge, deren Schattierungen ständig wechseln, die unaufhörlich in  zarten Übergängen ineinander fließen. In diesen Details ist Gorlatch ein großer Meister. Er tüftelt feinste Klänge aus, zaubert immer neue Momente reiner Schönheit und absoluter Kunst, die alle Bindungen an die schnöde Realität des Alltags hinter sich lassen. </p>
<p>Nur bleibt oft der Eindruck, dass er nicht weiß, was er damit machen soll: Das ist reiner Selbstzweck. Schön anzuhören ist das unbedingt, aber auch ermüdend. Denn Spannung entsteht bei ihm nicht durch Strukturen, sondern höchstens – selten genug — durch die Reihe der Klangwechsel und überraschende Tönungen. Er spielt vor allem eine Reihe schöne Momente. Die acht Mazurken aus op. 67 und 68 von Chopin sind bei ihm nur noch ein grenzen– und formloses Wabern, ein verlorenes Umherirren im Labyrinth der Klänge. Er zerreißt die Musik, um an den Schnittkanten besondere Schönheiten zu zeigen. Nur lässt er die Reste dann einfach liegen, er gibt ihnen ihre Form nicht zurück und formt auch selbst nichts neues daraus. Das ist immer wieder faszinierend und in der Poesie der Klangaugenblicke betörend schön. Aber den Werken Chopins wird es kaum gerecht. </p>
<p>(geschrieben für die <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.mainzer-rhein-zeitung.de" title="Mainzer Rhein-Zeitung" target="_blank">mainzer rhein-zeitung</a></span>.)</p>

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		<title>Taglied 29.12.2011</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 19:35:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war der Tag der Orgelmusik. Neben Bach (Léon Berbens Aufnahme der „Kunst der Fuge” — sehr schön!), Castelnuovo Tedesco und den <a href="http://www.ambiente-audio.de/main/seite1.php?layout=katalog&amp;language=de&amp;filename=production.php&amp;bestnr=1050" target="_blank">berauschenden Klängen</a> des „<a href="http://www.gdo.de/fileadmin/gdo/pdfs/AO-1104-Michel.pdf" target="_blank">Mannheimer Wunderwerks</a>” fand unter anderem die recht frische SACD von <a href="http://www.gunther-rost.com/" target="_blank">Gunther Rost</a> (erschienen bei dem feinen Label <a href="http://www.oehmsclassics.de/cd.php?formatid=502" target="_blank">Oehms</a>) noch einmal ihren Weg in mein Ohr: Die 24 Préludes von Chopin, op. 28, <a href="http://www.gunther-rost.com/index.php?id=5" target="_blank">spielt er</a> dafür auf der großen Orgel der Stiftsbasilika Kevelaer. Auch wenn man das natürlich alles genau mit dem Klavierklang im Ohr hat, ist das eine wunderbar farbenprächtige Angelegenheit. Oder vielleicht auch gerade deswegen? Egal, jedenfall nutzt Rost seine Möglichkeiten und die des Instruments trefflich aus, um hier 24 entzückende, berauschende und berückende Miniaturen zu zaubern, zum Beispiel die Préludes No. 8 und 9:</p>
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		<title>Routine und lichte Momente: Ein Klavierabend alter Schule</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 15:23:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man merkt es an jeder Bewegung, vom ersten Auftreten &#252;ber das Platznehmen bis zum letzten Dank: Ivan Moravec ist schon lange im Gesch&#228;ft. &#220;ber f&#252;nfzig Jahre ist der tscheschiche Pianist schon unterwegs – immer am Klavier. Auch in Mainz, der SWR hat ihn f&#252;r das Februar-Konzert der Reihe „Internationale Pianisten“ verpflichtet. Und so sehr man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Man merkt es an jeder Bewegung, vom ersten Auftreten über das Platznehmen bis zum letzten Dank: Ivan Moravec ist schon lange im Geschäft. Über fünfzig Jahre ist der tscheschiche Pianist schon unterwegs – immer am Klavier. Auch in Mainz, der SWR hat ihn für das Februar-Konzert der Reihe „Internationale Pianisten“ verpflichtet. Und so sehr man ihm die Routine des Auftretens auch anmerkt, die Musik kann er davon freihalten. Zumindest teilweise.</p>
<p>Denn sein weite Teile der Musikgeschichte umfassendes Programm – von Bach bis Debussy reicht der Bogen – präsentiert er mit sehr unterschiedlichem Geschick und sehr unterschiedlichem Gelingensgraden. Johann Sebastian Bachs Chromatische Phantasie und Fuge ist ohne Zweifel ein eher sprödes, abstraktes Stück. Aber so langweilig wie hier muss es nicht unbedingt sein. Doch auch Debussys kleine Suite „Pour le piano“ verrät im Frankfurter Hof kein einziges Geheimnis, zeigt nichts, was nicht schon der Blick auf die Noten klar machen würde, und ist – trotz der geschwinden Tempi und der sicheren Nuancierung – einfach nur langweilig.</p>
<p>Aber dann, nach der frühen Pause, ist alles anders. Dabei sitzt genau der selbe Pianist am Flügel, dabei sind es die selben Spielweisen und Interpretationstechniken, die Moravec benutzt. Nur hier, bei den Klavierwerken Chopins, ist das passend und vor allem inspieriert. Gut, das zweite Scherzo spielen jüngere Pianisten drastischer, tragischer und stärker konturiert. Aber zu wirklichen Großtaten ist Moravec eben durchaus auch fähig. Die As-Dur-Polonaise beweist das. Woran es liegt, ist unklar – aber irgend etwas an dieser Musik befähigt Moravec nun doch zu mehr als Routine: Jetzt auf einmal tastet er sich wirklich vor ins Innere der Musik, in ihrem Ideen– und Gefühlskosmos – auch wenn da viele dunkle Stellen lauern. Kein Wunder, dass das Fundament dieser so harmlos Polonaise-Fantaisie betitelten Musik unsicher abbröckelt – der Zusatz „Fantaisie“ weist ja schon darauf hin: Mit überlieferten Mustern und klaren Vorgaben ist es in dieser unbedingt subjektiv und individuellen Schöpfung nicht mehr weit her. Aber ihre innere Spannung und den dramatischen Sinn, ihr eigener Klang und beständige Unbeständigkeit – Moravec verwirklicht alles, was zu einer vollendeten Interpretation notwendig ist.</p>
<p>Wie er diese Polonaise hier zauberhaft deutlich und genau darstellt, wie er mit traumwandlerischer Sicherheit ihren ganz eigenen Gehalt für sich erfasst und in diesem Moment zu Klang werden lässt: Das ist einfach großartig, spannend und inspirierend – und alles ander als Routine.  Auch nach über fünfzig Jahren Konzertdasein.</p>
<p>(geschrieben für die <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.mainzer-rhein-zeitung.de" title="Mainzer Rhein-Zeitung" target="_blank">mainzer rhein-zeitung</a></span>)</p>

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		<title>Schwere Kunst: Chopin, Rachmaninow &amp; Prokofjew</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 09:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einfach gemacht hat er sich nichts. Erst einmal alle vier Balladen von Frederic Chopin, dann noch drei Préludes von Sergej Rachmaninow und schlie&#223;lich Sergej Prokofjews sechste Klaviersonate – ein Programm voller spieltechnischer H&#252;rden und musikalischer Schwierigkeiten. Aber Boris Giltburg hat eben auch keinen Grund, es sich einfach zu machen – technisch hat er sein Repertoire [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfach gemacht hat er sich nichts. Erst einmal alle vier Balladen von Frederic Chopin, dann noch drei Préludes von Sergej Rachmaninow und schließlich Sergej Prokofjews sechste Klaviersonate – ein Programm voller spieltechnischer Hürden und musikalischer Schwierigkeiten. Aber <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Boris_Giltburg">Boris Giltburg</a> hat eben auch keinen Grund, es sich einfach zu machen – technisch hat er sein Repertoire ganz eindeutig voll im Griff. Aber auch musikalisch zeigt er sich seinem Anspruch durchaus gewachsen.</p>
<p>Tatsächlich hat das Programm, das er im Rahmen der Reihe „<a href="http://www.swr.de/orchester-und-ensembles/musikreihen/musikreihen-internationale-pianisten-mai/-/id=788812/nid=788812/did=3678496/fvl826/index.html">Internationale Pianisten</a>” des SWR im <a href="http://www.frankfurter-hof-mainz.de">Frankfurter Hof</a> vortrug, mehr Gemeinsamkeiten, als ein flüchtiger Blick denken lässt. Alle drei Komponisten sind Emigranten, denen das Klavier und seine Möglichkeiten besonders nahe stand. Und diese Heimatlosigkeit der Komponisten, ihre Verluste und Erfahrungen der Fremde, ihr Erfolg und ihre Niederlagen – das alles prägt sich auch in ihre Musik ein. Genau das zeigt Boris Giltburg im Frankfurter Hof immer wieder. Vielleicht ist es ja auch nur ein Zufall, dass seine Möglichkeiten, seine Klangvorstellungen und sein Temperament dem dieser Musik so genau entsprechen. Aber egal – es passt jedenfalls.</p>
<p>Die Chopinschen Balladen, der Beginn und gleich schon der Höhepunkt dieser Gattung, zeigen das in ihrer ganzen Vielfalt. Alle ihrer vielen Stimmungen treten bei Giltburg wunderbar deutlich und plastisch hervor. Überhaupt zeichnet sich seine Interpretation, trotz ihrer Virtuosität, durch eine tiefgehende Klarheit aus – und gerät doch nie trocken oder akademisch langweilig. Die Mischung aus Präzision und Wärme, kraftvoller Tongebung und intelligenter Phrasierung, wissender Gestaltung und empfindendem Ausdruck führt ihn nicht nur in den vier Balladen Chopins zum Erfolg. Wie er mit diesen Mitteln die Vehemenz und dramatische Narrativität dieser Musik entwickelt, das ist an sich schon sehr überzeugend. Giltburg spielt das dabei aber eben nicht nur als formale Analyse, sonder auch als lebendigen, atmenden und sprechenden Klang.</p>
<p>Das hilft dann auch besonders für Prokofjews 1940 komponierte sechste Klaviersonate, auch so ein düster-expressives Experiment zwischen Tradition und Gegenwart, zwischen holder Kunst und dissonanter Wirklichkeit. Giltburg lässt diese Musik ganz exzellent von Wahnsinn zu Harmonie und zurück pendeln. Hier kann die Musik an genau den richtigen Stellen krachend bersten, aber auch hingebungsvoll singen, ohne dass dabei irgend etwas verlorengeht. Einfach ist das alles nicht – weder für den Pianisten noch für das Publikum. Aber berührend und überzeugend.</p>
<p>(geschrieben für die <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.mainzer-rhein-zeitung.de" title="Mainzer Rhein-Zeitung" target="_blank">mainzer rhein-zeitung</a></span>.)</p>

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		<title>„Das Konzert ist beinahe ein Abfallprodukt”</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 17:07:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Interpretation]]></category>
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		<category><![CDATA[kristian zimerman]]></category>
		<category><![CDATA[nation]]></category>
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		<description><![CDATA[Pianist Kristian Zimerman in einem aufschlussreichen Gespr&#228;ch mit dem NZZ-Redakteur Peter Hagmann. Da geht es neben anderem auch um Motivation und Ziel des Pianisten: Man k&#246;nnte ja sagen: Das Konzert ist beinahe ein Abfallprodukt. Ich &#252;be nicht, um Karriere zu machen, ich &#252;be auch nicht f&#252;r ein Konzert. Ich versuche mich zu entwickeln und zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pianist Kristian Zimerman in einem aufschlussreichen <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/der_klavier-poet_der_romantik_1.5096878.html">Gespräch</a> mit dem NZZ-Redakteur Peter Hagmann. Da geht es neben anderem auch um Motivation und Ziel des Pianisten: </p>
<blockquote><p>Man könnte ja sagen: Das Konzert ist beinahe ein Abfallprodukt. Ich übe nicht, um Karriere zu machen, ich übe auch nicht für ein Konzert. Ich versuche mich zu entwickeln und zu bereichern</p></blockquote>
<p>Aber hauptsächlich geht es um Chopin, dessen Jubiläum ja gerade ganz dringend ansteht. Und da ist Zimerman als einer der besten gegenwärtigen Chopin-Pianisten natürlich ein wunderbarer Gesprächspartner, der nicht nur Klavier spielen kann, sondern auch eine Menge weiß. Z.B. über das Problem der Nation &amp; der Nationalität — im Leben und in der Musik:</p>
<blockquote><p>Am Ende geht es aber überall um dasselbe: um Liebe, um Sicherheit, um das Dazugehören, um Heimat. Und Chopin schreibt über diese Dinge, er schreibt aus der Seele heraus über die Seele. Und er schreibt in einer besonderen Ehrlichkeit.</p></blockquote>
<p>Oder über das Genie der Konstanz der Qualität bei Chopin, oder über den Begriff der Romantik und ihrer heutige Interpreation:</p>
<blockquote><p>Das geht daneben, man muss Chopin in einem eigentlichen Sinn romantisch spielen. Das fängt an mit dem Rubato. Das Rubato darf nicht mit zu kleinen Werkzeugen gemacht werden. Man muss sich vielmehr bewusst sein, dass die Masse, die hier bewegt werden soll, von enormer Dimension ist und dass dieser Bewegungsvorgang seine Zeit braucht. Das Rubato darf sich also nicht auf allzu kleinem Raum entfalten, es muss im Gegenteil in einen grossen Atem integriert sein.</p></blockquote>
<p>Das sind auch die Gründe, warum ich Zimeman so schätze: Weil man dieses Wissen, diese Überlegung und die Detailfreudigkeit sowie seine Genauigkeit auch hört.</p>
<p>Heute in der <a href="http://www.nzz.ch">Neuen Zürcher Zeitung</a>: <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/der_klavier-poet_der_romantik_1.5096878.html">klick</a>.</p>

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