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Netzfunde vom 6.1. bis zum 11.1.

Meine Netz­funde für die Zeit vom 6.1. zum 15.1.:

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Gelobt sei die Kopie

Gerade erschie­nen und schon weg­ge­le­sen: Das »Lob der Kopie«, das Dirk von Geh­len unter dem Titel »Mas­hup« geschrie­ben hat.
Worum geht’s? Eigent­lich sagen die bei­den Titel schon das wesent­li­che: von Geh­len geht es darum, der Kopie zu ihrem Recht zu ver­hel­fen. Er will zei­gen, dass die Kopie nicht zwangs­läu­fig etwas min­der­wer­ti­ges, etwas weni­ger wert­vol­les sein muss/ist als das Ori­gi­nal. Inspi­riert ist das natür­lich wesent­lich von der Erfah­rung der Mög­lich­keit der Digi­ta­li­sie­rung, die die Kopie ja nicht nur iden­tisch macht, son­dern das »Ori­gi­nal« auch unbe­ein­träch­tigt lässt, ihm nichts »weg­nimmt« (wes­we­gen es, abge­se­hen von den juris­ti­schen Aspek­ten, eine digi­tale »Raub­ko­pie« ja nicht geben kann).

Das ist ein unge­heuer mate­ri­al­ge­sät­tig­tes Büch­lein gewor­den: Dirk von Geh­len, im wah­ren Leben Lei­ter der Jetzt.de–Redak­tion der Süd­deut­schen, hat ganz flei­ßig recher­chiert und gele­sen — und er lässt den Leser an sei­nen For­schungs­früch­ten teil­ha­ben. Wer also irgend wel­che Infor­ma­tio­nen zu irgend einem Aspekt der Kopie sucht, sollte hier ziem­lich sicher einige Hin­weise fin­den. Schade nur, dass Suhr­kamp (oder von Geh­len?) auf ein lite­ra­tur­ver­zeich­nis ver­zich­tet haben — bei der Fülle der ver­wen­de­ten Quel­len hätte ich das sehr hilf­reich gefunden.

Der ent­schei­dende Punkt, warum Kopien zu loben sind, ist — trotz des Hin­ter­grund des digi­tal turns — ein alter: Krea­ti­vi­tät etc. ist nur mit der Ver­wen­dung ande­ren Mate­ri­als mög­lich. Das ist ein ganz alter Gedanke, der mehr oder weni­ger par­al­lel zur Eta­blie­rung der Ori­gi­na­li­tät in der Frü­hen Neu­zeit auch schon gedacht und for­mu­liert wurde, von Geh­len weist auf einige Fund­stel­len hin. Auch Goe­the wird in die­sem Zusam­men­hang mehr­fach zitiert — genau wie diverse Pop­mu­si­ker und viele andere »Krea­tive« aus vie­len Zei­ten. Die­ses »Mas­hup«, das ver­ar­bei­tende Benut­zen (frem­den) Mate­ri­als, ist natür­lich nicht nur auf Kunst oder Den­ken beschränkt — auch im Fuß­ball z.B. kann man das beob­ach­ten (das lie­fert den Ein­stieg in das Lob der Kopie: Das von Messi kopierte Maradona-Tor).

Von Geh­len selbst beschreibt das Ziel die­ses Buches so:

Über die beste­hende Stra­te­gie der tech­ni­schen und juris­ti­schen Erschwe­rung und Ver­hin­de­rung des Kopie­rens hin­aus will ich einer­seits die Chan­cen des tech­no­lo­gi­schen Fort­schritts auf­zie­gen und vor allem die Gefah­ren benen­nen, die die bis­he­rige Kri­mi­na­li­sie­rungs­stra­te­gie mit sich bringt. Wer die Kopie ein­sei­tig ver­dammt, greift damit die Grund­la­gen unse­rer Kul­tur an. (15, Her­vor­he­bung von mir)

- das ist doch mal eine Ansage.

Er tut dies in eigent­lich fünf Schrit­ten: Von der »Krise des Ori­gi­nals« über das »Gesetz der vaga­bun­die­ren­den Kopie« bis zum abschlie­ßen­den »Plä­do­yer für einen neuen Begriff des Ori­gi­nals«.
Das wesent­li­che Moment dabei ist, ich habe es ja bereits erwähnt, zunächst das Lob der Kopie:

Das hier ange­stimmte Lob der Kopie ist als alles andere als ein Abge­sang auf das Urhe­ber­recht und auch kein Plä­do­yer für die ver­gü­tungs­freie Nut­zung kul­tu­rel­ler Erzeug­nisse. Mir geht es nur darum zu beto­nen, dass es frucht­bar sein kann, sich von einem über­stei­ger­ten Ori­gi­nal­be­griff zu lösen, die sprach­li­chen Pro­bleme mit dme Kon­zept des geis­ti­gen Eigen­tums zu benen­nen und dar­auf hin­zu­wei­sen, dass nur ein Urhe­ber­recht, das sich als Imma­te­ri­al­gü­ter­recht ver­steht und die Veräd­ne­run­gen der Read-write-Society und des kopie­ren­den Ver­brau­chers berück­sich­tigt, seine gesell­schaft­li­che Legi­ti­ma­tion wie­der erlan­gen und somit auch seine eigent­li­che Inten­tion erfül­len kann: Krea­ti­vi­tät zu för­dern.« (123)

Diese und andere Über­le­gun­gen (und Beob­ach­tun­gen) füh­ren von Geh­len dann eben dazu, einen neuen Begriff des Ori­gi­nals vor­zu­schla­gen, der durch drei Aspekte gekenn­zeich­net ist: Das Original

ist kein binär zu unter­schei­den­dens soli­tä­res Werk (1), son­dern ein in Bezüge und Refe­ren­zen ver­strick­ter Pro­zess (2), und seine ska­lierte Ori­gi­na­li­tät beruht immer auf Zuschrei­bun­gen und Kon­struk­tio­nen (3), die man mit ihm ver­bin­den will.« (174)

Das ist, diese Volte sei hier noch erlaubt, auch nicht wahn­sin­nig bahn­bre­chend und ori­gi­nell, im Kern steckt das alles schon in der post­mo­der­nen Theo­rie und ande­ren (sozi­al­phi­lo­so­phi­schen) Über­le­gun­gen der letz­ten Jahr­zehnte. Es muss aber wohl mal so dezi­diert gesagt wer­den. Vor allem, weil das nicht nur eine rein theo­re­ti­sche Gedan­ken­spie­le­rei ist:

Ich halte diese ver­än­derte Her­an­ge­hens­weise nicht nur as intel­lek­tu­el­len oder künst­le­ri­schen Grün­den für not­wen­dig, son­dern aus poli­ti­schen. Denn […] ich ver­stehe das Mas­hup als poli­ti­sches Instru­ment, als Form von »ulti­ma­ti­ver Demo­kra­tie, offen für unbe­grenzte Kri­tik, Neu-Interpretation und Wei­ter­ent­wick­lung«. (174, er zitiert hier Matt Mason)

Schade fand ich aller­dings, dass nach dem mate­rial– und zitat­rei­chen Ritt der Text hier fast abbricht und gerade die genuin poli­ti­sche Kom­po­nente, ihre (Spreng-)Kraft und ihre (uto­pi­schen?) Mög­lich­kei­ten nicht noch näher ausführt.

Abge­run­det wird das Buch, das man fast als eine Art Werk­statt­buch oder Gedan­ken­jour­nal lesen kann, durch einige kurze Inter­views mit ein­schlä­gig bekann­ten und akti­ven Per­so­nen, eine Auf­lis­tung musi­ka­li­scher Mas­h­ups (die auch vor­her schon auf­tau­chen und die im Blog Dirk von Geh­lens (als Kopie) zu bestau­nen sind) und schließ­lich einem super aus­führ­li­chen Glos­sar — für all die, die noch nicht wis­sen, was A2K meint, was Ret­wee­ten ist oder was die Crea­tive Com­mons vom Copy­left unter­schei­det (und noch vie­les, vie­les mehr).

Dirk von Geh­len: Mas­hup. Lob der Kopie. Ber­lin: Suhr­kamp 2011. 233 Sei­ten. ISBN 78−3−518−12621−9. 15,50 Euro.

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Cäsarengefühle, Velozipedisten und zwei Räder

Johan Schloe­mann hat sich für die Süd­deut­sche drei Bücher über das Fahr­rad und seine Fah­rer, über seine Geschichte und seine Wirk­lich­keit ange­schaut. Zwei davon — aus­ge­rech­net die bei­den eng­li­schen (ob das einen Grund hat?) — fin­det er gut, das dritte Exem­plar mit dem blöd­sin­ni­gen (Unter-)Titel »Fahr­rad­has­ser­buch« hält er für ziem­li­chen Mist. Sein schö­ner Text, chan­gie­rend zwi­schen Rezen­sion und Auf­ruf zum Radeln, fängt schon ganz wun­der­bar und ganz klar und deut­lich an:

Es ist Früh­ling, und so kom­men auch alle Schlecht­wet­ter­fah­rer aus ihren Löchern. […] Auch die Auto­fah­rer zei­gen sich wie jedes Jahr ver­blüfft, dass es Fahr­rä­der gibt […]

Da läuft sie also wie­der heiß, diese lächer­li­che Kon­fron­ta­tion im Stra­ßen­ver­kehr: Rüpel­hafte Rad­fah­rer, die es gibt, wer­den für reprä­sen­ta­tiv erklärt, als wäre die Anzahl rüpel­haf­ter Auto­fah­rer nicht viel höher. Und anstatt einen Gedan­ken dar­auf zu ver­schwen­den, dass das Kampf­ver­hal­ten von Rad­fah­rern viel­leicht nur durch jene Kampf­be­din­gu­gen ent­steht, die ihnen Auto­ver­kehr und kom­mu­nale Ver­kehrs­po­li­tik dik­tie­ren, anstatt also ein Min­dest­maß an Zívi­li­tät wal­ten zu las­sen, schlägt gerade in den wär­me­ren Mona­ten wie­der die Stunde der abge­stumpf­ten Auto­pend­ler, die auf dem Asphalt kraft ihrer Ver­bren­nungs­mo­to­ren klein­bi­ir­ger­li­che Cäsa­ren­ge­fühle ausleben […]

Dem ist dann eigent­lich nichts mehr hin­zu­zu­fü­gen, die Posi­tion des Autors ist klar. Und sie stimmt natür­lich, auch wenn sie schon fast einen Tick zu aus­ge­wo­gen argu­men­tiert ;-). Ich finde es ja immer wie­der erstaun­lich (und bedau­er­lich …), dass sol­che schö­nen Texte bei der Süd­deut­schen den Weg ins Netz nicht fin­den, ich hätte das ja gerne ver­linkt. Das fände ich viel inter­es­san­ter als die Nach­rich­ten … Aber immer­hin habe ich so noch Gründe, jeden Tag das schmut­zige Papier in die Hand zu nehmen.

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Das Wandern ist nicht nur des Müllers Lust

Nein, das Wan­dern ist­wirk­lich nicht nur des Mül­lers Lust. Auch Ulrich Gro­ber hat wahn­sin­nig viel Lust am Wan­dern und beim Wan­dern. So viel, dass er ein Buch dar­über geschrie­ben hat: »Vom Wan­dern« heißt das ganz unauf­fäl­lig. Und der Unter­ti­tel ver­heißt noch dazu »Neue Wege zu einer alten Kunst« — da kann man geteil­ter Mei­nung sein.1 Aber zunächst ein­mal muss ich fest­hal­ten: Ulrich Gro­ber ist ein wun­der­ba­res Buch gelun­gen. Das haben auch andere Leser schon fest­ge­stellt. Und ich kann mich da wirk­lich nur anschließen.

Warum ist das so gut? Nun, Gro­ber berich­tet zwar — wie viele vor und nach ihm — auch von sei­nen Erleb­nis­sen auf sei­nen Wan­de­run­gen. Aber das Wie ist ent­schei­dend. Denn die eigent­li­che Wan­de­rung ist oft genug gar nicht so wich­tig. Es geht nie darum, von einem Ort zum ande­ren, vom Start zum Ziel zu kom­men. Son­dern immer um das, was dazwi­schen ist und pas­siert. Das meint nicht nur die allzu platte Erkennt­nis, dass der Weg das Ziel sei. Nein, bei Gro­ber ist auch der Weg nicht das Ziel. Zumin­dest hier nicht. Hier geht es darum, was mit dem Indi­vi­duum des Wan­de­rers beim Wan­dern, in der Bewe­gung durch Raum und Zeit, pas­siert. Da sind auch gleich noch zwei ganz wich­tige Stich­worte gefal­len: Raum und Zeit. Dafür hat Gro­ber ein beson­de­ren Spür­sinn. Raum, das ist die Land­schaft, durch die die jewei­lige Wan­de­rung (fast immer ist er übri­gens als Soli­tär unter­wegs) ihn führt. Die wird nicht nur anhand ihrer ober­fläch­li­chen Beschaf­fen­heit beschie­ben, son­dern — so könnte man etas empa­thisch sagn — in ihrem Wesen und ihrer prä­gen­den Kraft erkannt. Genau diese Tat­sa­che, dass Gro­ber den ver­schie­de­nen Land­schaf­ten, Natur­räu­men, Umge­bun­gen ein Wesen, einen Cha­rak­ter zuschreibt, ist das Ent­schei­dende. Und ähn­lich ist es mit der Zeit: Gro­ber ist ein Fla­neur unter den Wan­de­rern. Eben weil es ihm nicht auf den Weg, son­dern auf das Erle­ben ankommt. Und vor dem Erle­ben steht das Wahr­neh­men. Weil Gro­ber viel weiß und viel kennt (zumin­dest im Buch …) nimmt er viel wahr: Natur­kund­li­ches, His­to­ri­sches, Metero­lo­gi­sches, Geo­lo­gi­sches, Botanisches …

Das alles schreibt er nie­der als eine Mischung aus Natur, Zivi­li­sa­tion, Geschichte und Kul­tur der jewei­li­gen Wan­de­rung. Und er bleibt dabei sym­pa­thisch unauf­ge­regt: Das sind kei­nes­wegs »beson­dere« Wan­de­run­gen, keine unge­wöhn­li­chen, aus­ge­fal­le­nen Wege oder Stre­cken, die er geht — son­dern ganz nor­male Wege in Deutsch­land (und ein­mal über die Alpen nach Ita­lien). Wan­dern ohne sport­li­che oder ähn­li­che Ambi­tio­nen also. Dafür aber eben mit ganz viel Zeit und vor allem ganz viel Auf­merk­sam­keit für sich selbst und die Umge­bung, für das Erle­ben auf  allen Ebe­nen: Mikro-, Meso– und Makro­ebene wech­seln immer wie­der. Die Auf­merk­sam­keit ist aber nicht nur auf die Umge­bung, ihre Eigen­hei­ten und ihre Ver­än­de­run­gen, gerich­tet, son­dern auch auf das Wan­dern selbst, auf die Bewe­gung von Kör­per und Geist. Das ist auch wie­der so eine Ver­bin­dung, die typisch für Gro­ber ist: Das Wan­dern betrift nicht nur den Kör­per, der sich bewegt, son­dern in min­des­tens genauso star­kem Maße auch den Geist, der ange­regt wird.

Dafür gibt es auf diese mehr als 300 Sei­ten unzäh­lige Bei­spiele. Denn die gewan­der­ten Rou­ten sind hier nicht nur Weg­be­schrei­bun­gen,2 son­dern Erfah­rungs– und Erleb­nis­be­richte, eine Auto­bio­gra­phie eines Wan­de­rers in Aus­schnit­ten. Dazwi­schen streut Gro­ber dann noch einige Wissens-Exkurse ein — von der Aus­rüs­tung über kul­tur­ge­schicht­li­che Abschwei­fun­gen und Son­die­run­gen bis zu öko­lo­gi­schen und gesund­heit­li­chen Aspek­ten des Wan­derns. Immer wie­der taucht aber leit­mo­ti­visch nicht nur die posi­tive Wir­kung des Wan­derns im All­ge­mei­nen, son­dern vor allem die Frei­heit des Wan­de­rers in Raum (Gro­ber bleibt nicht immer auf vor­ge­ge­be­nen Wegen) und Zeit (auch an seine eigene Pla­nung hält er sich nicht unbe­dingt immer) auf — bis hin zum letz­ten Satz: »Der Weg ist frei.« (315)

Ulrich Gro­ber: Vom Wan­dern. Neue Wege zu einer alten Kunst. Frank­furt am Main: Zwei­tau­send­eins 2010 (2006). 343 Sei­ten. ISBN 9783861508441/9783861507727

  1. Vor allem, was das Wan­dern als »Kunst« betrifft. Aber auch die Ver­hei­ßung »neuer Wege« ist eigent­lich irre­füh­rend: Denn beson­ders neu im Sinne von inno­va­tiv ist das alles nicht unbe­dingt. Eher neu im Sinne einer (Rück-)Besinnung.
  2. Das sind sie sogar im eigent­li­chen Text über­haupt nicht — dafür gibt es aber einen Anhang mit vie­len Infor­ma­tio­nen, der auch die Zitate, die der bil­dungs­be­flis­sene Gro­ber immer wie­der ein­streut, nach­weist.
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»Das Wohnen inmitten von Büchern …

… gleicht dem all­nächt­li­chen Schlaf zar auf stets der­sel­ben Lager­stätt, — doch ent­fernt man sich träu­mend in bizarre, noch unge­se­hene Räume; Wüs­ten zu bös­ar­ti­gen u wun­der­vol­len Gefil­den tun sich auf — am Sel­ben­ort das immer Ander­ele­ben, darin die Men­schen weit­aus weni­ger auto­ma­ten­haft erschei­nen, als in der Wachen-Welt Aldi-lebenden=Toten. Daher die tiefe Sehn-Sucht nach Büchern, eine Sucht die alles Bloß=Bildfertige bei wei­tem über­dau­ert. Aller­dings fällt die Ent­täu­schung ange­sichts schlech­ter Bücher danna uch grö­ßer aus, als etwa bei schlech­ten FIl­men. Der-Film ist 1 Pro­dukt der Auto­ma­ten­welt, & jeg­t­li­cher Auto­mat, ob Maschine od Mensch, zer­stört irgend­wann sich selbst od wird von Sei­nes­glei­chen zer­bro­chen. Des­halb sind schlechte Bücher schlim­mer als schlechte Bil­der u noch schlim­mer als heim­tü­cki­scher Mord. -« — Rein­hard Jirgl, Die Stille, 125