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Schlagworte: bach

Taglied 18.12.2011

Jauch­zet, froh­lo­cket! auf, prei­set die Tage, Rüh­met, was heute der Höchste getan! Las­set das Zagen, ver­ban­net die Klage, Stim­met voll Jauch­zen und Fröh­lich­keit an! Heute ist es — aus Anlass der Auf­füh­rung im Main­zer Dom — das Bach’sche Weihnachts-Oratorium, das meine Musik des Tages ist. Und immer wie­der stelle ich fest: Die Sin­fo­nia der zwei­ten Kantate […]

Kreative Wissenschaft oder wissende Kreativität

Er ist ein sanf­ter Rebell, der über­ra­schend kleine, aber immer quick­le­ben­dige Ton Koop­man. Nie betrieb er die his­to­ri­sche Auf­füh­rungs­pra­xis so pro­vo­kant wie andere Kol­le­gen, weder als Wis­sen­schaft­ler noch als Diri­gent oder Instru­men­ta­list geht es ihm darum, auf­zu­fal­len. Denn Ton Koop­man ist bei­des – und immer bei­des zugleich. Und wahr­schein­lich des­halb auch nicht so extrem. Insofern […]

Stimmung und Kontrapunkt

Will­kom­men in unse­rer Sauna“ wer­den die Besu­cher des main­zer musik­som­mers in der Villa Musica begrüßt: Im Som­mer heizt sich deren klei­ner Kon­zert­saal kräf­tig auf. Aber so heiß wurde es dann gar nicht. Auch nicht musi­ka­lisch – das Duo Arp/Frantz blieb gelas­sen und ließ sich von den hohen Tem­pe­ra­tu­ren nicht über­wäl­ti­gen. Ein inter­es­san­tes Pro­gramm haben die […]

Bachs h-Moll-Messe im Dom

Zur Weih­nachts­zeit kann es kaum fest­lich genug sein. Da suchen alle Chöre in ihren Noten­schrän­ken nach etwas Beson­de­rem – jedes Jahr das Bach’sche Weih­nachts­ora­to­rium ist ja auch lang­wei­lig. Aber der Meis­ter hat ja noch mehr kom­po­niert. Zum Bei­spiel die Messe in H-Moll. Obwohl kom­po­niert ja fast zu viel gesagt ist – kom­pi­liert träfe es fast […]

Bach, Händel und Erlebach beim Mainzer Musiksommer

Für die Kam­mer­mu­sik war der Barock keine beson­ders gute Zeit – sie fand hin­ter ver­schlos­se­nen Türen statt, dort, wo ein Gön­ner sich das Ver­gnü­gen und den Luxus leis­tete oder – sel­ten genug – einige Musi­ker zusam­men­ka­men. Zum Gück ist das heute anders, heute gibt es Unter­neh­mun­gen wie den Main­zer Musik­som­mer, der die Ber­li­ner Barock-Compagney eingeladen […]

Hoffnungslose Schönheit: Sokolov spielt Bach, Brahms & Schumann

Scheu wie ein Gespenst huscht der Musi­ker im Halb­dun­kel zu sei­nem Instru­ment, kaum scheint er das Publi­kum wahr­zu­neh­men, eine kanpp ange­deu­tete Ver­beu­gung muss rei­chen und auch der spä­ter tosende Applaus scheint ihm eher läs­tig als ange­nehm. Aber es ist ein Geist mit beson­de­ren Fähig­kei­ten – denn Gri­gory Soko­lov kann Kla­vier spie­len wie kaum jemand sonst. […]