Einträge mit dem Schlagwort “alban berg”

Schmerz und Glaube in Musik

Das erste Solo­kon­zert in stren­ger zwölf­tö­ni­ger Manier: Da kann man leicht ein sprö­des Kunst­werk erwar­ten, sper­rig und unzu­gäng­lich – Papier­mu­sik eben. Aber Alban Bergs Vio­lin­kon­zert ist das über­haupt nicht. Nicht ohne Grund trägt es auch den Unter­ti­tel „Dem Anden­ken eines Engels“ und kann fast als Pro­gramm­mu­sik gel­ten. Aber eben nur fast, die bio­gra­phi­sche Bezüge lassen […]

Himmlische Freuden

Wir genie­ßen die himm­li­schen Freu­den“ — das Motto für seine Inter­pre­ta­tion scheint der Diri­gent Peter Hirsch direkt aus dem Schluss­satz der vier­ten Sin­fo­nie von Gus­tav Mah­ler genom­men zu haben. Damit endete er das dritte Sin­fo­nie­kon­zert im Staats­thea­ter – und damit tri­um­phier­ten er und das Phil­har­mo­ni­sche Staats­or­ches­ter. Anfangs, bei Leos Janáceks Orchester-Ballade „Des Spiel­manns Kind“, reagierte […]

Kreuz und Quer: Mozart, Dvořák und Berg zusammen

Mit die­ser Nach­bar­schaft wäre wohl kei­ner der Drei wirk­lich glück­lich gewe­sen: Weder Mozart noch Dvořák noch Alban Berg haben sich mit die­sen drei Streich­quar­tet­ten viel zu sagen. Die Gründe, die das Signum-Quartett bewo­gen, gerade diese drei Kom­po­nis­ten in ein Pro­gramm zusam­men­zu­span­nen, erschlos­sen sich auch beim Hören nicht. Viel­leicht auch wegen der Rei­hen­folge, die Bergs erstes […]