Einträge mit dem Schlagwort “alban berg”
Schmerz und Glaube in Musik
Das erste Solokonzert in strenger zwölftöniger Manier: Da kann man leicht ein sprödes Kunstwerk erwarten, sperrig und unzugänglich – Papiermusik eben. Aber Alban Bergs Violinkonzert ist das überhaupt nicht. Nicht ohne Grund trägt es auch den Untertitel „Dem Andenken eines Engels“ und kann fast als Programmmusik gelten. Aber eben nur fast, die biographische Bezüge lassen […]
Taglied 27.4.2012
Himmlische Freuden
„Wir genießen die himmlischen Freuden“ — das Motto für seine Interpretation scheint der Dirigent Peter Hirsch direkt aus dem Schlusssatz der vierten Sinfonie von Gustav Mahler genommen zu haben. Damit endete er das dritte Sinfoniekonzert im Staatstheater – und damit triumphierten er und das Philharmonische Staatsorchester. Anfangs, bei Leos Janáceks Orchester-Ballade „Des Spielmanns Kind“, reagierte […]
Kreuz und Quer: Mozart, Dvořák und Berg zusammen
Mit dieser Nachbarschaft wäre wohl keiner der Drei wirklich glücklich gewesen: Weder Mozart noch Dvořák noch Alban Berg haben sich mit diesen drei Streichquartetten viel zu sagen. Die Gründe, die das Signum-Quartett bewogen, gerade diese drei Komponisten in ein Programm zusammenzuspannen, erschlossen sich auch beim Hören nicht. Vielleicht auch wegen der Reihenfolge, die Bergs erstes […]
