Einträge mit dem Schlagwort “19. jahrhundert”

Liszt zum Zweihundertsten

2011 als Jubi­lä­ums­jahr — sein Geburts­tag jährt sich zum 200. Mal — war der offen­sicht­li­che Anlass für diese Buch: Wolf­gang Döm­lings kleine Bio­gra­phie „Franz Liszt”. Erschie­nen ist das in der von mir grund­sätz­lich sehr geschät­zen Reihe „Wis­sen” des Beck-Verlags. Aber da passt die­ses Buch kaum rein — im Gegen­satz zu ande­ren dort erschie­nen Bänd­chen hat […]

51 Saiten im Akkord

Mit 51 Sai­ten lässt sich eine Menge Musik machen. Die Kom­bi­na­tion Harfe und Vio­line ist zwar nicht so sehr ver­brei­tet, weder heute noch in der Musik­ge­schichte. Aber es gab doch immer wie­der Zei­ten, in denen sie favo­ri­siert wurde. Zum Bei­spiel und vor allem im 19. Jahr­hun­dert, als die Harfe ihre moderne Form bekam. Und etwa […]

bach und die virtuosen romantiker

Es wirkte zunächst fast wie eine Beer­di­gung: Der große schwarze Flü­gel, Kirill Ger­stein ganz und gar in Schwarz gewandt, der gemes­se­nen Schrit­tes zu sei­nem Platz schritt und dort war­tete, ganz in sich selbst ver­sun­ken. Aber eine Trau­er­feier war der Kla­vier­abend, das fünfte Kon­zert der SWR-Reihe „Inter­na­tio­nale Pia­nis­ten“, im Frank­fur­ter Hof nun wirk­lich nicht. Eine Respektbezeugung […]

wie man aus einer normalen mittelgebirgslandschaft deutschlands ein verwunschenes geisterland macht

willi weiss reiste für die süd­deut­sche zei­tung durch den oden­wald. und es schon inter­es­sant, so etwas mal zu lesen, wenn man das ziel­ge­biet etwas kennt. da kom­men näm­lich so einige unge­nau­ig­kei­ten und ver­zer­run­gen zutage. zum bei­spiel steht da: erbach wurde im spä­ten mit­tel­al­ter zum zen­trum der elfen­bein­schnit­zer. franz I, graf von erbach, der dafür maßgeblich […]

deutsche literaturgeschichte in einer stunde

auch wenn kla­bund der ver­fas­ser der jetzt als nach­druck der zwei­ten auf­lage von 1921 beim textem-verlag erschie­nen deut­schen lite­ra­tur­ge­schichte in einer stunde. von den ältes­ten zei­ten bis zur gegen­wart ist — die auto­ri­tät des schrift­stel­lers reicht in die­sem falle nicht aus, über die män­gel sol­cher unter­neh­men hin­weg­zu­täu­schen. das sind natür­lich zufor­derst ganz prin­zi­pi­elle — eine […]