Einträge, abgelegt unter “sprache”

ich helfe wissenschaftlern ja gerne …

… aber wenn ich dann so einen fra­ge­bo­gen wie den der gram­ma­tik­be­nut­zer­for­schung (immer­hin in zusam­men­ar­beit mit dem duden-verlag) vor mir habe, zweifle ich doch manch­mal, ob man sich nicht kon­se­quent ver­wei­gern sollte. wofür braucht man z.b. bei einem fra­ge­bo­gen im netz (schon die nomen­kla­tur zeigt ja an, dass hier jemand was nicht ver­stan­den hat …) […]

die sprachwissenschaft schafft es in die nachrichten

und sogar auf die erste seite der süd­deut­schen zei­tung. dort wird von einer stu­die (mehl et al. in sci­ence) berich­tet, die her­aus­fand, dass es für ihre ver­suchs­per­so­nen (stu­den­ten) sta­tis­tisch gese­hen kei­nen unter­schied zwi­schen män­nern und frauen gibt, was die menge des spre­chens angeht. das wird jetzt über­all als große neu­ig­keit ange­prie­sen. aber als auf­merk­sa­mer language-log-leser […]

thomas mann ist im internet

und er hat seine ganz eigene seite, der ver­lag (fischer) hat sie ihm spen­diert, sie hört auf den prak­ti­schen namen thomasmann.de. das ist gar nicht mal so ganz schlecht gemacht, weil sich da immer­hin einige brauch­bare infor­ma­tio­nen fin­den las­sen (gut, das design ist viel­leicht etwas augenkrebs-fördernd und nicht allzu über­sicht­lich). lus­tig wird es aber in […]

Sprache und die Unmöglichkeiten ihrer Kritik

so, der nach­trag vom wochen­ende. meine haupt­lek­türe: das neu­este buch von die­ter e. zim­mer: spra­che in zei­ten ihrer unver­bes­ser­lich­keit. ham­burg: hoff­mann und campe 2005. ins­ge­samt nicht ganz so erquick­lich wie ich es mir erhoffte. grund­sätz­lich hat er ja die rich­ti­gen ideen, ins­be­son­dere im ers­ten kapi­tel zu den grund­säzt­li­chen mög­lich­kei­ten der sprach­kri­tik — auch wenn das […]