Einträge, abgelegt unter “pop”
von der alten zur neuen synagoge
„glücklich unperfekt“ — darauf muss man erst einmal kommen. vor allem, wenn man sein metier so gut beherrscht. von „unperfekt“ kann man bei sängerin sharon brauner eigentlich nicht sprechen. aber glücklich macht sie ihr publikum in der mainzer synagoge schon. vor allem fühlt sie sich offenbar wohl auf der schrägen bühne im schrägen bau – […]
„YouTube hat das Beatboxen revolutioniert“
Raue Industrieklänge mischen sich hier mit feinsten Harmonien — der Vocal Jazz Summit in der Mainzer Phönixhalle bringt reine Töne in eine eher ungemütliche Gegend. Aber die Sänger und Fans sind ja nicht gekommen, die Aussicht zu bestaunen. Sondern zu arbeiten, zu lernen und vor allem ganz viel Vocal Jazz zu hören. In allen Facetten. […]
spuren der hoffnung: rock in der (katholischen) kirche
An Material lässt es Markus Schöllhorn nicht mangeln. Der Partitur seiner Rockmesse mit dem schönen Titel „Spuren der Hoffnung“, die er für den Deutschen Katholikentag 1998 in Mainz geschrieben hat, ist eine ganze Liste an vorliegenden Ausgaben und Stimmen beigefügt. Und dann ermuntert der Komponist auch noch zum Experimentieren. Dabei bietet die Messvertonung, deren deutsche […]
der verfall eines künstlers
sting war ja mal ein halbwegs solider pop-musiker. die betonung liegt auf war … so nach und nach, mit zunehmender beschleunigung, hat er sich nämlich nicht nur verändert, sondern rabiat verschlechtert — was seine musik angeht. schon brand new day war zumindest teilweise zumindest grenzwertig. aber immerhin war hier auch in den misslungenen teilen wenigstens […]
ein mann und sein akkordeon
Richard Galliano braucht weder eine große Bühne noch viel Material: Zwei Mikros, ein Hocker – und der Mann mit seinem Instrument ist versorgt für einen Abend. Einen Abend, der sein Publikum im Frankfurter Hof mehr als einmal begeisterte. Denn der Franzose mit seinem Akkordeon, der im Rahmen der Französischen Woche in Mainz gastierte, beherrscht sein […]
schleichende begeisterung
ich höre ja, das ist eine art geständnis, element of crime recht gerne. insbesondere seit „romantik” haben sie es mir immer angetan. ein etwas sündiges begehren ist das, weil ich sonst eigentlich eher etwas komplexere, avancierte ästhetische programme und konzepte schätze. aber manchmal ist so ein bisschen seichter pop auch nicht schlecht ;-). denn auch […]