Einträge, abgelegt unter “philosophie”

Auswahl

Da hat aber auch jemand lange über­legt, wie er die Liste mög­lichst sinn­los erschei­nen lässt und doch den Anschein der Ent­schei­dung wahrt. Aber ich würde ja eigent­lich am liebs­ten alles ankreuzen …

geist vs. natur

der streit zwi­schen geis­tes– und natur­wis­sen­schaf­ten ist uralt. und stink­lang­wei­lig, weil es eigent­lich über­haupt keine rolle spielt. immer wie­der inter­es­sant zu beob­ach­ten sind aber die orte und die gründe, an denen diese front wie­der neu beschwo­ren, beob­ach­tet oder beackert wird. hier ist mal wie­der ein gegen­an­griff: eigent­lich ist der viel behaup­tete, auf wil­helm dil­they zurück […]

noch mehr literatur online

und wie­der gibt es neue online-quellen für alte bücher: die wbg macht ihren mit­glie­dern die digia­li­sate des olms-verlages zugäng­lich. sehr schön. nette seite, viel inter­es­san­ter inhalt. und man kann es sogar als pdf-datei her­un­ter­la­den. etwa 400 reprints, v.a. aus den berei­chen der lite­ra­tur­wis­sen­schaft und der phi­lo­so­phie. und dazu noch mess­ka­ta­loge. wie­der ein neues lese­zei­chen in […]

zeno.org macht das nachschlagen leicht

heute durch die mit­tei­lung achim rasch­kas an die wikipedia-mailingliste ent­deckt (wieso mir das bis­her durch die lap­pen gegan­gen ist: keine ahnung): auf der seite zeno.org bie­tet die zenodot-verlagsgesellschaft (die ja irgend­wie mit direct­me­dia zusam­men­hängt, von denen die von mir so geliebte digi­tale biblio­thek stammt) lexika und nach­schlag­werke online an. das ist eine wun­der­bare sache — […]

eine „theorie der unbildung”?

soviel gleich vor­weg: eine theo­rie der unbil­dung hat kon­rad paul liess­mann nicht geschrie­ben — auch wenn er sei­nen groß-essay so über­ti­tel hat. was er aber sehr schön und poin­tiert macht: mit dem mythos, eine wis­sens­ge­sell­schaft zeichne sich durch viel und hohe bil­dung aus, gründ­lich auf­zu­räu­men. er tut dies durch­aus sehr poin­tiert. wenn auch nicht außergewöhnlich […]

peter sloterdijk ist so unverschämt …

… und wird tat­säch­lich 60 jahre alt. tele­po­lis hat einen sic-et-non-glückwunsch geschrie­ben — das schönste daran ist, wie so oft bei die­sen sei­ten, der rei­gen der absur­den und igno­ran­ten kom­men­tare. rüdi­ger safran­ski wid­met dem geburts­tags­kind dage­gen in der welt eine menge sehr warm­her­zi­ger worte — mit dem titel „meis­ter der fröh­li­chen wis­sen­schaft” scheint er mir […]