nach der gestrigen hörprobe (jochen baldes subnoder, the moholo songs) liegt heute gleich die nächste, diesmal ganz frische cd nr. 17 aus der jazzthing-reihe „next generation” im cd-player: floating around von tim rodig 5. und im grunde gilt dafür genau das, was ich gestern auch schon geschrieben habe: langweilig, aber dafür gut gemacht. ok, das fließt alles schön — aber eben immer nur im kreis herum. ziel oder richtung? — fehlanzeige, das führt nirgendswo hin. und es scheint den musikern auch kein bedürfnis zu sein, irgendetwas zu erreichen, eine veränderung zu bewirken. letztlich ist das kein jazz mehr, sondern nur eine andere form von easy listening. was das soll? keine ahnung, da bin ich immer noch genauso ratlos wie gestern … aufgefallen ist mir aber schon, dass diese reihe gerne quintette oder sextette bevorzugt — immer in mehr oder minder klassischer besetzung mit klavier, bass, schlagzeug und dem rest an den blasinstrumenten. auch elektronik kommt so gut wie gar nicht vor, höchstens mal ein
tim rodig 5: floating around. double moon records 2007 (= jazzthing, next generation, vol. 17)