das Größte, was wir in unserer Sprache überhaupt haben”

Andreas Maier in einem auch sonst ganz net­ten Inter­view über den von ihm (schon öfters) sehr bewun­der­ten Peter Kurzeck:

Aber wenn ich mir vor­stelle, dass ich mit allen mei­nen Büchern bis heute erfolg­rei­cher bin als einer der aller­wich­tigs­ten deut­schen Auto­ren, Peter Kurz­eck, dann greife ich mir wirk­lich an den Schä­del. Peter Kurz­eck ist weder irgend­wo­hin über­setzt, noch hat er irgendwo Taschen­bü­cher. Das ist ein Mensch, der immer unter mei­nen Auf­la­gen liegt. Er ist mei­ner Mei­nung nach das Größte, was wir in unse­rer Spra­che über­haupt haben.

sonst geht es vor allem um die Schaf­fung des „eige­nen” Wer­kes und die Mecha­nis­men des Lite­ra­tur­mark­tes und –betrie­bes. Gespro­chen mit Maier hat Lisa-Maria Seyd­litz, zu fin­den ist das ganze bei sub­pool: klick.

Comments

  1. Ulrico sagt:

    Was bitte ist ein „ganz net­tes Inter­view”? Geht es nicht prä­zi­ser? Es gibt schließ­lich so viele tref­fende, groß­ar­tige, exakte, akku­rate, über­zeu­gende Abjek­tive. Das „ganz nett” klingt mir doch etwas zu non­cha­lant.
    U., Kri­ti­ker des Rezensenten

  2. matthias sagt:

    @Ulrico: „nette Inter­views” sind die von Maier. der ist näm­lich eigent­lich immer nett: irgend­wie ganz rich­tig, sel­ten falsch, sel­ten über­ra­schend, sel­ten neu, sel­ten genial oder groß­ar­tig. er sagt ja meist doch nur, was irgend­wie alle schon ein­mal gedacht haben (dass kurz­eck groß­ar­tig ist, zum beispiel).

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