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Weltmüller und andere Fast-Reportagen
Das ist ein wunderbares nettes kleines Buch, dieser Weltmüller von Frank Fischer.1 Der hat sich ja — zumb Beispiel in der ebenfalls amüsanten „Zerstörung der Leipziger Stadtbibliothek im Jahr 2003″ — schon öfters an kontrafaktischen Reportagen versucht. Das ist nicht unbedingt wahnsinnig gehaltvoll und tiefschürfend, aber hochtrabend unterhaltsam. Dass wahrscheinlich kein Publikum der Welt den […]
Bauwesen
„Es thut mir leid daß Sie vom nahen Bauwesen so viel dulden. Es ist ein böses Leiden und dabei ein reizender Zeitverderb, in seiner Nähe arbeitende Handwerker zu haben.” — Goethe an Schiller, 17.5.1797
… es kommt ein Gedicht …
‚Kay. Brauchen wir einen Absatz für eine Zeile. Oder? Ruf ich ein Wort, und es kommt ein Gedicht, steht belämmert herum wie Rilkes Zombiemädchen, wie die einst Gerufenen noch immer, mit karolisch langsamen Bärten Redaktionsgesänge durchsegeln, wie das niedliche Gestampf in der Bar, die gern unsere wäre, so haben alle recht, denn die Temperaturen sind […]
Kindheit
„[…] Herbstnebel, Drahtzäune, Grenzsteine die gebildete Welt.” — Elke Erb, Kindheit (meins, 39)
Selbstkontrolle
„Um weiter zu funktionieren, ist allzeit ein hohes Maß an Selbstkontrolle gefragt, man sollte immer wissen, wo man ist, wer man ist und warum.” — Enno Stahl, Die Idioten, 6
8.5.
Zum 8.5. heute bringt mein lyrikkalender ganz passend das bekannte gedicht von adolf endler: