Optimiertes Laufen

Der Unter­ti­tel sagt alles: „Medi­zi­ni­sche Tips zur bio­lo­gi­schen Leis­tungs­ver­bes­se­rung”. Im Kern geht es hier also um alles, was beim Lau­fen betei­ligt ist: Kno­chen, Bän­der, Mus­keln, von den Zehen bis zur Wir­bel­säule. Das alles wird — medi­zi­nisch — vorg­stellt und erläu­tert in Teil II: „Ana­to­mie und Bio­me­cha­nik des Lau­fens”. Teil III behan­delt dann „Feh­ler” in die­sem Sys­tem unter der Über­schrift „Leis­tungs­li­mi­tie­rende bio­lo­gi­sche Gege­ben­hei­ten” — sol­che Dinge wie Fuß­fehl­stel­lun­gen, ver­küzrte Mus­keln etc. wer­den hier abge­han­delt. Teil IV ist dann noch inter­es­san­ter für den akti­ven Läu­fer: „Häu­figste Über­las­tungs­pro­bleme mit Check­liste zur Selbst­er­kennt­nis”. Teil V schließ­lich behan­delt im letz­ten Drit­tel die eigent­li­che Leis­tungs­op­ti­mie­rung — das reicht von den Lauf­schu­hen über die Ther­mo­re­gu­la­tion (sehr aus­führ­lich) bis hin zur „Trai­nings­steue­rung nach bio­lo­gischm Para­me­ter”, die dann erstaun­lich knapp aus­fällt. Über­haupt ist die­ses Buch nicht nur stark auf so etwas wie „Selbst­be­hand­lung” oder „Selbst­er­fah­rung” des Kör­pers aus­ge­legt, son­dern vor allem sehr knapp und über­sicht­lich — eher zum Nach­schla­gen als zum Lesen. Und eher für den medizinisch-technischen Teil des Lau­fens zu gebrau­chen als für eine wirk­li­che Trai­nings­steue­rung — das bleibt sehr obe­fläch­lich und all­ge­mein. Für Besit­zer der „Lore of Run­ning” kein unbe­dingt not­wen­di­ges Buch …

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