dafür habe ich auch noch ein paar spezielle schuhe: die puma trailfox, die es vor kurzem bei walmart im sonderangebot für 39 euro gab (120 hätte ich halt nicht für einen reinen schlechtwetterschuh ausgegeben). die passform ist nicht ganz 100%ig meine sache, eigentlich sind sie im vorderfuß ein wenig schmal. nach ein paar minuten hatte ich mich aber gestern, bei meinem ersten testlauf (gleich über 20 km) daran gewöhnt. das design ist dagegen mal ohne tadel, zum glück auch nicht im obligatorischen weiß — bei solchen schuhen, die dezidiert für matsch, schlamm und schnee gebaut sind, wäre das ja auch noch blödsinniger als es sowieso schon ist. gekauft habe ich mir die füchse vor allem, weil ich in diesem winter im odenwald, in den wäldern und auf den wiesen, einige male bös herumgeschlittert bin — nicht weil so viel schnee gelegen hätte, sondern weil es so matschig war. gestern durften die neuen schuhe dann ihre qualitäten gleich vielfältig unter beweis stellen: nach dem kurzen anlauf bis zum kreisel am kreuzweg auf der straße — mit diesen schuhen kein spaß, dafür ist die sohle natürlich viel zu sehr profiliert und die dämpfung für mein geschmack auch ein wenig zu gering — ging es gleich über die wiesen zum buchwaldskopf. obwohl der boden nach den regenfällen der letzen tage/wochen wirklich mehr als aufgeweicht war — überhaupt kein problem, der grip mit diesen schuhen ist unwahrscheinlich. im buchwaldskopf und auf dem weg übers bullauer bild nach würzberg ging es dann weiter: downhillspuren, reiterpfade, rückwege, verschlammte forstwege und knöcheltiefe matschlöcher — alles überhaupt kein problem. auch die dichtigkeit ist überraschend angenehm: besonders viel mehr als schonst schwitzt man nicht — und es ist schon etwas luxuriöser zu laufen, wenn der fuß nicht bei jeder pfütze zwangsgekühlt wird. jetzt fehlt nur noch der schnee, um sie auch damit zu testen — aber überzeugt bin ich von dem trailfox schon jetzt: für wirkliche schlechtwetter-bedingungen bin ich noch keinen besseren schuh gelaufen.