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jazz oder was? die dritten jazztage des mainzer klangraums

zumin­dest der erste tag, beim zwei­ten abend konnte ich lei­der nicht dabei sein. aber die erste hälfte war schon ziem­lich an– & auf­re­gend — genau wie es das lin­eup ver­hieß: tri­band, frau con­tra bass, daniel stel­ter band etc. hier meine betrach­tun­gen für die main­zer rhein-zeitung: Zwei Duos und zwei Quar­tette: Schon der Auf­takt der drit­ten Klangraum-Jazztage […]

und noch ein (letzter) messias. aber ein grandioser.

oder auch nicht … jeden­falls: her­vor­ra­gend. und bequeme stühle … Pro­phe­zei­ung, Geburt, Kreu­zes­tod und Auf­er­ste­hung – es ist immer das selbe. Der „Mes­sias“ von Hän­del ist nun ein­mal so etwas wie eine Bio­gra­phie Jesu. Und die bleibt in jeder Auf­füh­rung gleich. Aber es ist doch immer wie­der anders: Ein ande­rer Chor, ein ande­res Orches­ter, andere […]

noch ein messias. aber immer wieder der selbe.

manch­mal muss man ganz schön lei­den für die kunst. über drei stun­den in har­ten kir­chen­bän­ken. und das für den xten mes­siah. und der war nicht so über­ra­gend gut, dass das rum­sit­zen wirk­lich spaß gemacht hätte (über­haupt, der mes­siah hat ja doch so einige län­gen. oder anders: das heu­tige zeit­emp­fin­den passt nicht mehr zu sol­chen dingern […]

die ewige suche nach dem reinen klang

Franz Schreker kom­po­nierte eine große Oper ihrer Suche, Magnus Lind­berg behaup­tet sie in sei­nem Vio­lin­kon­zert ein­fach und igno­riert tap­fer alle Zwei­fel, aber Robert Schu­mann scheint sie in der drit­ten Sin­fo­nie tat­säch­lich gefun­den zu haben: Die Gebor­gen­heit der musi­ka­li­schen Hei­mat, das Reich des fer­nen, erträum­ten und immer wie­der beschwo­re­nen rei­nen Klangs. Genau darum ging es nämlich […]

spuren der hoffnung: rock in der (katholischen) kirche

An Mate­rial lässt es Mar­kus Schöll­horn nicht man­geln. Der Par­ti­tur sei­ner Rock­messe mit dem schö­nen Titel „Spu­ren der Hoff­nung“, die er für den Deut­schen Katho­li­ken­tag 1998 in Mainz geschrie­ben hat, ist eine ganze Liste an vor­lie­gen­den Aus­ga­ben und Stim­men beige­fügt. Und dann ermun­tert der Kom­po­nist auch noch zum Expe­ri­men­tie­ren. Dabei bie­tet die Mess­ver­to­nung, deren deutsche […]

ein mann und sein akkordeon

Richard Gal­liano braucht weder eine große Bühne noch viel Mate­rial: Zwei Mikros, ein Hocker – und der Mann mit sei­nem Instru­ment ist ver­sorgt für einen Abend. Einen Abend, der sein Publi­kum im Frank­fur­ter Hof mehr als ein­mal begeis­terte. Denn der Fran­zose mit sei­nem Akkor­deon, der im Rah­men der Fran­zö­si­schen Woche in Mainz gas­tierte, beherrscht sein […]