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	<title>„Nächstens mehr.“ &#187; freizeit</title>
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	<description>Literatur, Musik, Theater - die Welt meiner Kultur. Und das Laufen.</description>
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		<title>vom rhein an die m&#252;mling</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 18:33:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>weil das wetter ja unerschrocken gut geblieben ist, habe ich am freitag abend meine pl&auml;ne ge&auml;ndert und statt des rucksacks f&uuml;r die bahnfahrt nach erbach am samstag morgen die radtaschen gepackt. endlich einmal wollte ich die gesamte strecke mit dem liegerad absolvieren &#8211; teile davon bin ich ja schon gefahren, vor allem von erbach nach darmstadt. also habe ich mir eine <a href="http://www.bikemap.net/route/457882" title="routen geplant" class="liexternal">route</a> ausgedacht, die 79,1 kilometer verhie&szlig; und nat&uuml;rlich einen sch&ouml;nen anstieg im letzten drittel.</p>
<p>am samstag morgen brauchte ich dann zwar recht lange, bis ich endlich mal in die g&auml;nge kam. aber sobald ich dann gegen halb zehn auf dem liegerade sa&szlig;, ging es mir bestens. warum auch nicht? &#8211; die sonne schien vom blauen himmel herab, es war noch nicht sehr warm, aber angenehm; mich erwartete eine sch&ouml;ne tour und ich hatte eigentlich den ganzen tag zeit. also lie&szlig; ich es sehr unhektisch angehen und rollte los &#8211; &uuml;ber die theodor-heu&szlig;-br&uuml;cke durch kastel, in kostheim &uuml;ber den main und dann ersteinmal in richtung bischofsheim geradelt. so weit war das &uuml;berhaupt kein problem, hier kannte ich mich ja noch ungef&auml;hrt aus. von bischofsheim ging es dann erst einmal nach gro&szlig; gerau. und zwar immer geradeaus. wirklich geradeaus. denn die l3482 macht hier keine krumme sachen.</p>
<p>hinter gro&szlig; gerau wollte ich eigentlich auf der b42 &uuml;ber weiterstadt nach darmstadt weiterfahren. aber das schien mir dann dort nicht mehr so opportun: die budnesstra&szlig;e war arg viel befahren, mit wenig platz f&uuml;r radler. und zuf&auml;llig traf ich dort, kurz vor der a67, auch auf den fahrradweg nach darmstadt. also habe ich den genommen und blieb westlich der autobahn. der radweg f&uuml;hrte mich dann &uuml;ber griesheim nach darmstadt rein. und war so ein radweg, den ich nicht besonders mag. denn immer wieder die scharfen ecken, nur um ein feld weiter wieder die urspr&uuml;nglich richtung aufzunehmen &#8211; da wird der sch&ouml;ne rhythmus immer wieder unterbrochen. immerhin war wenig verkehr &#8211; au&szlig;er den spargelerntebusse, die in gro&szlig;en staubfahnen durch die felder bretterten, war ich alleine. nur die sonne lie&szlig; mich nicht im stich &#8211; inzwischen war es warm geworden, so dass ich froh war, mich des lang&auml;rmligen oberteils entledigen zu k&ouml;nnen. mit kurzer hose war ich ja sowieso unterwegs.</p>
<p>in darmstadt wollte ich dann besonders schlau sein und die enge und viel befahrene heinrichstra&szlig;e (es war schlie&szlig;lich samstag!) umgehen. das hat mich allerdings einen kleinen umweg gekostet &#8211; irgendwann war ich auf einmal auf der b3. die hat zwar einen sch&ouml;nen radweg, f&uuml;hrt aber leider nicht dahin, wo ich hin wollte. irgendwann war ich dann aber gl&uuml;cklich am b&ouml;llenfalltor und konnte das sch&ouml;ne st&uuml;ck durchs m&uuml;hltal unter die r&auml;der nehmen. dann ging es durch ober-ramstadt &#8211; nat&uuml;rlich wieder schrecklich verstopft mit den doofen blechdosen &#8211; in richtung hahn. dort, am anstieg hinter ramstadt, dem ersten richtigen h&uuml;gel dieser tour, merkte ich doch langsam, dass ich schon einige kilometer in den beinen hatte &#8211; 43, um genau zu sein. au&szlig;erdem bekam ich hunger. also oben erst einmal eine erste kurze pause gemacht, den ausblick genossen und die erste banane verspeist. dann ging es wieder hinab, sch&ouml;n flott den wind um die nase wehen lassen, nach hahn, um gleich wieder den n&auml;chsten h&uuml;gel richtung gro&szlig;-bieberau in angriff zu nehmen. der entsch&auml;digte auch wieder mit einer sch&ouml;nen abfahrt in den ort hinein. sch&ouml;n steil vor allem. unten, zwischen den h&auml;usern, war dann nat&uuml;rlich wieder blechb&uuml;chsen-stau. aber das kannte ich inzwischen ja (wenn ich in gro&szlig;-bieberau bin, ist immer stau ;-)) und bin ganz frech auf dem b&uuml;rgersteig dran vorbei ;-). und schon war ich im gersprenztal. also fast daheim, sozusagen.</p>
<p>aber noch nicht ganz. bis brensbach ging es sch&ouml;n locker auf dem fast schon anachronistischen mehrzweckstreifen an der bundesstra&szlig;e. und dann eben hinauf, hin&uuml;ber ins m&uuml;mlingtal. ich hatte mir ausgesucht: von brensbach &uuml;ber b&ouml;llstein nach michelstadt hinunter. das war eine gute wahl, denn der aufstieg von brensbach nach b&ouml;llstein d&uuml;rfte, meiner erinnerung und meinem empfinden nach, der flachste &uuml;bergang von der gersprenz zur m&uuml;mling sein. er zieht sich zwar ein bisschen, aber sehr steil ist er nur in ganz kurzen st&uuml;cken. das war auch ganz gut so, denn wie ich dort merkte, war meine schaltung nicht mehr richtig eingestellt und ich kam nicht ins kleinste kettenblatt. hinauf gekommen bin ich dann aber doch, freilich mit deutlich mehr krafteinsatz als mir lieb war. und die sonne heizte hier ganz sch&ouml;n ein &#8211; irgendwie hatte ich da auch mehr wald in erinnerung &#8230;</p>
<p>kurz vor b&ouml;llstein, an der hohen stra&szlig;e, legte ich dann (fast schon traditionell) am dortigen parkplatz meine zweite rast ein, bei der auch die zweite banane dran glauben musste. jetzt, nach 66 kilometern, merkte ich die anstrengung doch schon ziemlich. auch bei der abfahrt war&#8217;s dann zu sp&uuml;ren: besonders schnell wurde ich nicht mehr, f&uuml;r die gro&szlig;en g&auml;nge fehlte einfach die notwendige kraft, um da noch ordentlich tempo zu geben. und die strecke der b47 &uuml;ber rehbach und steinbach ist auch nicht besonders steil. richtig anstregend wurde es dann aber erst bei den letzten mini-erhebungen zwischen michelstadt und erbach und beim schlussanstieg in erbach selbst. aber da hatte ich das ziel ja schon vor augen. nach 83 kilometern war ich dann angekommen. gebraucht hatte ich daf&uuml;r noch nicht einmal vier stunden. mit dem zug sind es auch schon mehr als zwei &#8230; allerdings habe ich nach dem zugfahren nicht so viel pudding in den beinen. und am n&auml;chsten tag weder muskelkater in den oberschenkeln noch einen leichten sonnenbrand auf den armen (der verwundert mich allerdings schon &#8230;)</p>
<p>das profil sieht fast schlimmer aus als es war:<br />

<a href="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/fahrrad/profil.jpg" title="" class="thickbox" rel="singlepic368" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/cache/368__320x240_profil.jpg" alt="von mainz nach erbach: das höhenprofil" title="von mainz nach erbach: das höhenprofil" />
</a>
<br />
aber das habe ich ja oben schon erw&auml;hnt. und au&szlig;erdem wusste ich ja, was auf micht zukommt.</p>
<p>und das ist die gesamte strecke (hier auch bei gpsies:<a href="http://www.gpsies.com/map.do?fileId=zvptpldulriregav" class="liexternal"> mainz-erbach</a>):<br />

<a href="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/fahrrad/strecke-komplett.jpg" title="" class="thickbox" rel="singlepic367" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/cache/367__400x240_strecke-komplett.jpg" alt="von mainz nach erbach: die strecke" title="von mainz nach erbach: die strecke" />
</a>
<img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/183b6cb72d7647629d9a794e8cfa6784" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>sonn-tag</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 20:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
				<category><![CDATA[freizeit]]></category>

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		<description><![CDATA[heute mittag war es dann endg&#252;ltig aus mit den guten vors&#228;tzen und der konzentration: die sonne, das herrlichste fr&#252;hlingswetter, die milden temperaturen lockten mich vom schreibtisch weg. mit aller macht. ich widerstand also nicht l&#228;nger und packte schnell die n&#246;tigen sachen &#8211; und ab ging es auf den rhein. zum ersten mal in diesem jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>heute mittag war es dann endg&uuml;ltig aus mit den guten vors&auml;tzen und der konzentration: die sonne, das herrlichste fr&uuml;hlingswetter, die milden temperaturen lockten mich vom schreibtisch weg. mit aller macht. ich widerstand also nicht l&auml;nger und packte schnell die n&ouml;tigen sachen &#8211; und ab ging es auf den rhein. zum ersten mal in diesem jahr wieder im boot &#8211; einfach herrlich war das. eine gem&uuml;tliche tour den rhein hinauf bis auf die h&ouml;he von nackenheim. da bin ich dann umgekehrt und habe auf dem r&uuml;ckweg noch an einem sch&ouml;nen leeren sandstrand zwischen zwei buhnen pausiert. die sonne war wirklich enorm: so stark, dass ich schon nach wenigen kilometern das t-shirt auszog. vielleicht nicht die optimalste idee, gleich jetzt so lange auf dem wasser ohne sonnenschutz. aber ich scheine glimpflich davon gekommen zu sein. jedenfalls war es wieder herrlich, so gem&uuml;tlich den rhein hinaufzupaddeln. und dann auch wieder ganz gelassen hinunterzutreiben.<br />
und &#8211; ganz ausnahmsweise &#8211; heute habe ich sogar daran gedacht, meinen foto mitzunehmen und ein paar bildchen geschossen: 
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	<!-- Thumbnails -->
		
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								<img title="kurz nach dem start: die mainzer rheinbrücke" alt="kurz nach dem start: die mainzer rheinbrücke" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/rhein_april2010/thumbs/thumbs_IMGP0825_neu.JPG" width="366" height="275" />
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								<img title="dann geht es auf der mainzer seite den rhein hoch" alt="dann geht es auf der mainzer seite den rhein hoch" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/rhein_april2010/thumbs/thumbs_IMGP0829_neu.JPG" width="366" height="275" />
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								<img title="und immer weiter - auch mal einen blick nach hessen wagen ;-)" alt="und immer weiter - auch mal einen blick nach hessen wagen ;-)" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/rhein_april2010/thumbs/thumbs_IMGP0830_neu.JPG" width="366" height="275" />
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			<a href="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/rhein_april2010/IMGP0832_neu.JPG" title=" " class="thickbox" rel="set_28" >
								<img title="da freut sich der paddler, dass er ohne oberkörperbekleidung unterwegs ist" alt="da freut sich der paddler, dass er ohne oberkörperbekleidung unterwegs ist" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/rhein_april2010/thumbs/thumbs_IMGP0832_neu.JPG" width="206" height="275" />
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								<img title="immer nach vorne geht der blick" alt="immer nach vorne geht der blick" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/rhein_april2010/thumbs/thumbs_IMGP0834_neu.JPG" width="366" height="275" />
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								<img title="da taucht in der ferne schon die abzweiung zum nackenheimer arm auf" alt="da taucht in der ferne schon die abzweiung zum nackenheimer arm auf" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/rhein_april2010/thumbs/thumbs_IMGP0838_neu.JPG" width="366" height="275" />
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								<img title="die teilung des flusses noch mal etwas näher" alt="die teilung des flusses noch mal etwas näher" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/rhein_april2010/thumbs/thumbs_IMGP0840_neu.JPG" width="366" height="275" />
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								<img title="ein erster blick zurück. links erkennt man in der ferne den gewaltigen einlass in den polder" alt="ein erster blick zurück. links erkennt man in der ferne den gewaltigen einlass in den polder" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/rhein_april2010/thumbs/thumbs_IMGP0843_neu.JPG" width="366" height="275" />
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		</div>
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								<img title="meine buhne" alt="meine buhne" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/rhein_april2010/thumbs/thumbs_IMGP0844_neu.JPG" width="366" height="275" />
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								<img title="hier wird pause gemacht" alt="hier wird pause gemacht" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/rhein_april2010/thumbs/thumbs_IMGP0845_neu.JPG" width="366" height="275" />
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								<img title="auch das liebe boot darf ruhen" alt="auch das liebe boot darf ruhen" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/rhein_april2010/thumbs/thumbs_IMGP0846_neu.JPG" width="206" height="275" />
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								<img title="noch einmal in der ganzen pracht" alt="noch einmal in der ganzen pracht" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/rhein_april2010/thumbs/thumbs_IMGP0850_neu.JPG" width="366" height="275" />
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								<img title="das auge schweift" alt="das auge schweift" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/rhein_april2010/thumbs/thumbs_IMGP0851_neu.JPG" width="206" height="275" />
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								<img title="und kehrt wieder zum fluss zurück" alt="und kehrt wieder zum fluss zurück" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/rhein_april2010/thumbs/thumbs_IMGP0853_neu.JPG" width="366" height="275" />
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			<a href="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/rhein_april2010/IMGP0856_neu.JPG" title="ganz kurzzeitig gab es sogar ein paar miniwellen" class="thickbox" rel="set_28" >
								<img title="ganz kurzzeitig gab es sogar ein paar miniwellen" alt="ganz kurzzeitig gab es sogar ein paar miniwellen" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/rhein_april2010/thumbs/thumbs_IMGP0856_neu.JPG" width="366" height="275" />
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								<img title="mein strand" alt="mein strand" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/rhein_april2010/thumbs/thumbs_IMGP0857_neu.JPG" width="366" height="275" />
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								<img title="und jetzt geht's wieder los. flussabwärts" alt="und jetzt geht's wieder los. flussabwärts" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/rhein_april2010/thumbs/thumbs_IMGP0859_neu.JPG" width="366" height="275" />
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								<img title="noch einmal ein blick auf den polder-einlass" alt="noch einmal ein blick auf den polder-einlass" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/rhein_april2010/thumbs/thumbs_IMGP0861_neu.JPG" width="366" height="275" />
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		<title>skifoarn 2010: obergurgl &amp; s&#246;lden</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 19:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[nach dem kurzen abstecher nach venedig stand ende januar wieder das allj&#228;hrliche skivergn&#252;gen in meinem kalender. diesmal hatte ich mir obergurgl ausgeguckt: ein offenbar recht nettes skigebiet mittlerer gr&#246;&#223;e mit wenig betrieb. die unterkunftsuche hatte sich etwas m&#252;hsam gestaltet, in dem dorf &#8211; immerhin schon auf 1900 m h&#246;he &#8211; gibt es offenbar nur hotels. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>nach dem kurzen abstecher nach venedig stand ende januar wieder das allj&auml;hrliche skivergn&uuml;gen in meinem kalender. diesmal hatte ich mir obergurgl ausgeguckt: ein offenbar recht nettes skigebiet mittlerer gr&ouml;&szlig;e mit wenig betrieb. die unterkunftsuche hatte sich etwas m&uuml;hsam gestaltet, in dem dorf &#8211; immerhin schon auf 1900 m h&ouml;he &#8211; gibt es offenbar nur hotels. das sieht auch wirklich so aus, wenn man da hineinkommt, stellte ich dann fest. ich fand dann aber doch noch ein zimmer, direkt an der skibushaltestelle. das ist ja f&uuml;r mich als bahnfahrer nicht ganz unwichtig ;-)</p>
<p>die <strong>anreise</strong>: ins &ouml;tztal ist es schon ein gutes st&uuml;ck fahrt von mainz aus. es gibt aber eine wunderbare verbindung: ein ic von m&uuml;nster nach innsbruck, der samstags einmal f&auml;hrt und auch in mainz halt macht. also habe ich mich hier am rhein in den zug gesetzt &#8211; erst um kurz nach 11 ging es los &#8211; und meinen platz bis &ouml;tztal bahnhof (wirklich kaum mehr als ein bahnhof am eingang des &ouml;tztales) nicht mehr hergegeben. betrieb war ziemlich viel, doch so einige skifahrer, aber auch ohne reservierung hatte ich gl&uuml;ck. die sp&auml;te abfahrt in mainz f&uuml;hrte dann nur dazu, dass ich erst recht sp&auml;t und im dunkeln ankam. denn vom bahnhof muss man noch einmal mehr als eine stunde, ca. 80 minuten sogar, mit dem bus rechnen, bis man in obergurgl ist. schlie&szlig;lich kommt danach ja auch nix mehr. so bekam ich also &uuml;berhaupt nicht mit, wo ich eigentlich gelandet war. die unterkunft lag aber nicht nur sehr praktisch an der bushaltestelle, sondern auch nur ca. 500 m von der talstation der hochgurglbahn entfernt und direkt an loipe und winterwanderweg. dem sport stand also nichts mehr im weg.</p>
<p>und damit ging es am <strong>sonntag</strong> gleich los: mit dem ersten lift zur gondelbahn und hinein ins vergn&uuml;gen. das war es, vom ersten moment an. auch wenn ich schon etwas merkte, dass der letzte skitag doch einige zeit zur&uuml;cklag. zun&auml;chst fing ich mal mit dem naheliegenden pisten an, dem wurmkogl und dem schermer. zu letzterem f&uuml;hrt &uuml;brigens eine neue, luxuri&ouml;se 8-personen-gondelbahn hinauf: offenbar ist es dort oft so kalt, dass die bergbahngesellschaft hier ihre profite mit so einer &uuml;berdimensionierten anlage loswerden musste &#8230; zum gl&uuml;ck war sie nie voll (ist sie wohl auch bei voll ausgebuchten hotels nie) &#8211; &uuml;berhaupt war f&uuml;r einen sonntag angenehm wenig betrieb. wartezeiten gab es nie &#8211; also auch keine pausen. ich bin, wie auch jeden weiteren tag also von kurz nach neun bis vier uhr durchgefahren. zum ausruhen gibt es ja lifte. nun ja. in hochgurgl gibt es n&auml;mlich tats&auml;chlich auch noch schlepplifte &#8211; fast ein anachronismus. und zumindest einer davon ist alles andere als geruhsam. doch dazu sp&auml;ter mehr. am sonntag machte ich mich also erst einmal auf, mit dem gebiet vertraut zu werden, alles abzuklappern. oder fast alles. zumindest in hochgurgl. also war auch der etwas l&auml;ngere schlepper am kirchenkar mit der ganz netten roten abfahrt und sch&ouml;nen kleinen varianten dran. abseits der piste machte sich aber sehr bemerkbar, dass es schon lange nicht mehr vern&uuml;nftig geschneit hatte: das war alles eher hart und sehr, sehr zerfahren. aber trotzdem sch&ouml;n, dort.<br />
auch die gro&szlig;e karbahn mit der leider nicht mehr allzu &uuml;ppig mit schnee bedeckten schwarzen abfahrt direkt am lift hinunter kam an die reihe. diese abfahrt zog mich irgendwie immer wieder an. zum einen eine der wenigen nicht so superbreiten abfahrten. zum anderen durch drei querende wege, die ziemlich heftige stufen in den sch&ouml;nen steilhang schneiden, nicht ganz einfach flie&szlig;end zu befahren.<br />
auch die h&ouml;chste stelle, der wurmkogl II mit seiner kleinen aussichtsrestauration (im marketingslang des &ouml;tztals (eine ziemlich schlimme sache) &#8222;top mountain star&#8220; genannt, war auf dem programm. dort oben gibt es eine nette, knackige schwarze abfahrt mit zwar sehr hartem, aber sch&ouml;n steilem einstieg. und nat&uuml;rlich einen tollen ausblick von dieser h&ouml;he aus. und nebenbei f&uuml;hrt von dort oben auch eine gem&uuml;tliche blaue abfahrt hinunter, die an mehreren stellen sch&ouml;ne varianten erm&ouml;glicht, die jetzt aber durch die vielen vorg&auml;nger schon sehr zerfahren, meist schon zur ordentlichen buckelpiste geworden war.<br />
die talabfahrt von hochgurgl war zwar nicht besonders spannend (sehr typische talabfahrt mit ausgebauten wegen etc.), daf&uuml;r aber typisch eisig im unteren teil. und erstaunlich leer f&uuml;r kurz vor vier an einem sonntag nachmittag. dem skifahren folgte dann &#8211; nat&uuml;rlich &#8211; noch das laufen, auf den gewalzten winterwanderwegn bzw. der skatingloipe sehr sch&ouml;n m&ouml;glich.</p>
<p>am <strong>montag</strong> ging es ebenfalls wider um kurz nach neun los. diesmal allerdings mit dem bus in die anderer richtung, zur festkoglbahn am ortseingang von obergurgl. da noch nix (wirklich, nix!) los war, st&uuml;rzte ich mich gleich mal wieder in die talabfahrt. am festkogl gibt es zwei davon: eine normale rote und eine sehr sch&ouml;ne, auch landschaftlich reizvolle und gar nicht so schwere schwarze variante. sp&auml;ter ging es dann mit den auch sehr sch&ouml;nen, abwechslungsreichen pisten an der ro&szlig;karbahn (mit netter, einfacher variationsm&ouml;glichkeit direkt unterm lift) und vor allem der plattachbahn weiter. beides &uuml;brigens sessellifte mit mittelstationen. gegen mittag wechselte ich dann noch zur hohen mut. die rote abfahrt von der bergstation der neuen gondelbahn fand ich aber nicht so spannend: da merkt man doch zu sehr, dass sie sehr k&uuml;nstlich in den berg hinein gebaut wurde. unten ging es dann nahtlos an der steinmannbahn weiter, wo es immerhin einige bucklige varianten durch die verstreut stehenden b&auml;ume auszuprobieren gab. an der hohen mut oben habe ich aber, es kaum glaubend, tats&auml;chlich herbert heckers, dem autor des einzigen deutschen buches &uuml;ber den monoski, den ich schon von einem der <a href="http://www.mono-ski.org" title="monoski-forum" target="_blank" class="liexternal">monoski.org</a>-<a href="http://matthias-mader.de/freizeit/monoskitreffen-in-galtuer/" title="monoski-treffen 2008" class="liinternal">treffen</a> kannte, getroffen. er und seine frau hatten mich schon am sonntag gesehen und sofort am fahrstil erkannt und wir liefen uns noch &ouml;fters &uuml;ber den weg &#8230; bei einer der letzten abfahrten von der hohen mut nahm ich dann noch die &auml;u&szlig;ere pistenvariante &#8211; keine besonders gute idee. im sch&ouml;nsten tempo sah ich dann eine bodenwelle zu sp&auml;t, flog ein st&uuml;ck und versemmelte die landung etwas. &uuml;ber ro&szlig;karbahn und die sch&ouml;ne schwarze talabfahrt ging es zur&uuml;ck zur festkogbahn und weiter zum laufen &#8211; das wurde aber nur sehr wenig, weil ich mich nach zwei anstrengenden skitagen recht schlapp f&uuml;hlte.</p>
<p>der <strong>dienstag</strong> pr&auml;sentierte sich nach zwei sehr sonnigen tagen mit eher schwierigem skiwetter: fast l&uuml;ckenlosen wolken. und kurz vor 3000 m ist das ziemlich schnell nebel ;-). zumal es bald ganz zuzog und leicht zu schneien anfing &#8211; leider nicht sehr ergiebig. zun&auml;chst trieb ich mich wieder in hochgurgl rum: der schlepplift am vorderen wurmkogl wollte mich noch kennenlernen. dort gab es, bei diesem wetter nicht sehr ideal, nur eine vollkommen unmarkierte piste (&uuml;berhaupt ist die pistenmarkierung und -beschilderung in obergurgl extrem spartanisch), die teilweise kaum zu finden war: daf&uuml;r aber eine sehr sch&ouml;ne, im unteren drittel unpr&auml;parierte enge &amp; steile schwarze piste. nur leider war der schlepper auch enstprechend: steil, ohne liftspur (einmal auch quer durch die buckelpiste) &#8211; beim dritten mal hat&#8217;s mich rausgehauen. das forderte nat&uuml;rlich sp&auml;tere revanche. zun&auml;chst belie&szlig; ich es aber dabei, denn der schwere, schnelle, steile schlepper und die abfahrt waren doch eine anstrengende kombination mit dem mono. bis mittag war ich dann wieder an der gro&szlig;en karbahn und am kirchenkar unterwegs, bevor ich noch mal den dieses mal sehr sch&ouml;nen oberen teil des wurmkogls und des schermers (mit ausfl&uuml;gen neben die piste) unter den ski nahm. nachdem es gegen mittag etwas heller geworden war, verschlecherte sich die sicht mit dem verschwinden der sonne hinter den bergen gegen 15 uhr wieder deutlich, so dass ich etwas fr&uuml;her schluss machte und schon um 15:40 wieder an der talstation stand. danach noch sch&ouml;ne, aber sehr langsame sieben laufkilometer im leichten schneegest&ouml;ber und der tag war vollendet.</p>
<p><strong>mittwochs</strong> zog es mich nach s&ouml;lden. nicht nur mich: ausgerechnet an diesem tag war der skibus so voll, dass ich um zehn vor neun gerade noch so einsteigen konnte. in s&ouml;lden, an der gaislachkoglbahn, die auf gut 3000 m hinauf f&uuml;hrt, durfte ich auch das erste mal anstehen. &uuml;berhaupt war in s&ouml;lden doch deutlich mehr betrieb &#8211; auch wenn es f&uuml;r die dortigen verh&auml;ltnisse wohl sehr leer war. zumindest schien mir das so, wenn ich mir die riesigen, langen eingangsgatter und -z&auml;une an den liften ansah. da muss wohl &ouml;fters mal ziemlich viel los sein. das skigebiet ist um einiges gr&ouml;&szlig;er als obergurgl, vor allem recht weitl&auml;ufig. alles habe ich an einem tag gar nicht geschafft (und auch nicht gewollt), die gletscher sparte ich mir gleich. sonst blieben aber recht wenig l&uuml;cken: zun&auml;chst vom gaislachkogl hin&uuml;ber zum giggijoch (wo ein ziemlicher rummel herrscht), dort gibt es an der ro&szlig;kirplbahn eine sch&ouml;ne schwarze piste und nebendran eine ausgewiesene buckelpiste (etwas schwer &amp; steil f&uuml;r mich &#8230;), auch einige nette rote abfahrten. und vor allem eine sehr sch&ouml;ne schwarze talabfahrt, die am sp&auml;ten vormittag nat&uuml;rlich menschenleer war. die giggijochbahn brachte mich wieder zur&uuml;ck ins skigebiet, wo ich mich in richtung gletscher weiter machte und an der genialen piste am schwarzkogl eine weile h&auml;ngenblieb: die konnte ich wunderbar am &auml;u&szlig;ersten rand im kurzschwung sch&ouml;n rhythmisch abfahren &#8211; einfach herrlich, genau die richtige mischung aus gef&auml;lle und losem, weichen schnee, den die anderen an den rand geschoben hatten. &uuml;ber einige zwischenstationen, u.a. die heidebahn ganz au&szlig;en, nahm ich dann die rote talabfahrt und wurde erneut &uuml;berrascht &#8211; diesmal von einem anderen monoskifahrer, der lange keinen gleichgesinnten mehr getroffen hatte. zusammen sind wir dann wieder auf den gaislachkogl hoch und zusammen in richtung rettenbachtal abgefahren. dort trennten sich unsere wege wieder: ich nahm die schwarze talabfahrt zur&uuml;ck in den ort, er kehrte noch einmal ein. zur&uuml;ck in gurgl bin ich dann mit dem rucksack nach obergurgl gelaufen, etwas lebensmittel-nachschub einkaufen &#8211; das gab immerhin etwas mehr als sieben kilometer laufstrecke.</p>
<p>am <strong>donnerstag</strong> blieb ich morgens der piste zun&auml;chst einmal fern: die sicht war nahe null, das schien mir sinnlos. gegen elf uhr hielt es mich dann doch nicht mehr im zimmer: inzwischen hatte der m&auml;&szlig;ige wind die wolkendecke etwas verschoben und aufgelockert, so dass zumidnest hoffnung bestnad. ich startete in hochgurgl mit einigen talabfahrten und den nicht so hoch gelegenen pisten an der gro&szlig;en karbahn und dem kirchenkarlift. gegen 13 uhr, als mittagspause, transferierte ich mich dann mit dem top-express hin&uuml;ber nach obergurgl, um haupts&auml;chlich die talabfahrten, insbesondere die sch&ouml;ne schwarze version, hinunterzubrausen. viel mehr war dann auch nicht mehr m&ouml;glich: nach und nach wurden immer mehr lifte abgestellt &#8211; der wind wurde recht frisch und stellenweise st&uuml;rmisch, skifahrer waren sowieso kaum welche unterwegs. auch die festkoglbahn lief nur noch in langamer geschwindigkeit &#8211; aber sie lief immerhin. gegen halb vier reichte es mir dann doch, nachdem ich mich nochmal in den weichen schneeanwehungen beim sturz &uuml;ber beide k&ouml;rperachsen &uuml;berschlagen hatte und ich ging laufen. den abend verbrachte ich dann noch sehr gem&uuml;tlich im jagdhof bei herbert und gabriele.</p>
<p>und dann war auch schon wieder <strong>freitag</strong> und damit schon fast schluss. also stand ich nat&uuml;rlich wieder um neun uhr an der talstation, diesmal wieder am festkogl. mittags wechselte ich wieder nach hochgurgl hin&uuml;ber, der vordere wurmkogl reizte mich noch einmal. diesmal flog ich gleich beim ersten mal schon recht weit unten aus dem lift &#8211; sogar der liftw&auml;rter merkte es &#8230; aber die restlichen male ging es dann. und die piste belohnte die m&uuml;he aufs herrlichste: der leichte schneefall und der wind hatten sie wunderbar gemach &#8211; einfach herrlich. auch wenn sich gerade im unteren teil einige anf&auml;nger herumtrieben, die da wenig spa&szlig; hatten ;-). da mir das auf die dauer aber doch zu anstrengend wurde, wechselte ich wieder an den wurmkogl, der oben bl&ouml;dsinnig hart gefroren war und keinen spa&szlig; machte und an den wesentlich angenehmeren schermer. sp&auml;ter, am kirchenkarlift, als es schon wieder anfing kalt zu werden, verlor ich dann auch noch meine rechte kontaktlinse &#8211; einfach so. und als die sicht dann auch noch nachlie&szlig;, wurde mir das in den fehlenden kontrasten zu bl&ouml;d und ich machte mich wieder auf den weg ins tal &#8211; immerhin, es war doch wieder kurz vor 16 uhr bis ich unten war. zum abschluss lief ich dann die stra&szlig;e noch hochgurgl und bis zur mautstation in richtung timmelsjoch hinauf: der wohl langsamste der letzten jahre f&uuml;r mich: lang und erstaunlich steil ging es da hoch (auch runter keine reine freude mit so ausgepowerten oberschenkeln nach einer woche skifahren und laufen &#8230;).</p>
<p>die <strong>heimreise</strong> am samstag verlief dann nicht ganz so glatt wie der hinweg. morgens hatte wieder leichter schneefall eingesetzt. und f&uuml;r den postbus war das offenbar derma&szlig;en &uuml;berraschend, dass er erst mit fast zwanzig minuten versp&auml;tung abfuhr. bis &ouml;tztal bahnhof hatte er zwar einiges wieder herausgefahren, aber es reichte trotzdem nur dazu, dass ich den ic, der mich ohne umsteigen nach mainz gebracht h&auml;tte, gerade noch abfahren sah. also durfte ich &uuml;ber innsbruck &#8211; m&uuml;nchen &#8211; stuttgart reisen &#8211; was gerade einmal eine halbe stunde l&auml;nger dauerte als die eigentlich geplante verbindung und auch tadellos klappte.</p>
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		<title>venedig: erste eindr&#252;cke</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 22:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#252;bers wochenende (von donnerstag nachmittag bis montag mittag &#8211; also ein sehr gro&#223;z&#252;giges wochenende) war ich in venedig &#8211; dank daniel und seiner gastfreundschaft im deutschen studienzentrum dort eine sehr kosteng&#252;nstige bildungreise. heute nur ein paar erste eindr&#252;cke, der komplette bericht kommt sp&#228;ter. die reisezeit war optimal: f&#252;r venezianische verh&#228;ltnisse war die stadt ausgestorben. bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&uuml;bers wochenende (von donnerstag nachmittag bis montag mittag &#8211; also ein sehr gro&szlig;z&uuml;giges wochenende) war ich in venedig &#8211; dank daniel und seiner gastfreundschaft im deutschen studienzentrum dort eine sehr kosteng&uuml;nstige bildungreise.</p>
<p>heute nur ein paar erste eindr&uuml;cke, der komplette bericht kommt sp&auml;ter.</p>
<p>die <span style="text-decoration: underline;">reisezeit</span> war optimal: f&uuml;r venezianische verh&auml;ltnisse war die stadt ausgestorben. bis auf den absoluten kernbereich war es wirklich sehr leer &#8211; &uuml;berall. am montag freilich nicht mehr ganz so sehr wie am freitag zuvor. die temperaturen waren zwar nicht ausgesprochen angenehm, aber durchaus ertr&auml;glich. zumindest f&uuml;r einen hei&szlig;bl&uuml;tler wie mich. und das wetter war wunderbar: ganz viel sonnenschein, ein bisschen leichte bew&ouml;lkung, &uuml;berhaupt kein niederschlag. so konnten wir die stadt und ihre sch&auml;tze herrlich erlaufen.</p>
<p>ach ja, das <span style="text-decoration: underline;">laufen</span>: nat&uuml;rlich bin ich auch in venedig jeden tag gelaufen. aber das ist daf&uuml;r eine unbarmherzige stadt. gleich dreifach: der boden ist immer nur stein. und wirklich nur. (na gut, eine winzige ecke garderinie gibt es. viel weicher ist&#8217;s da aber auch nicht). und es gibt einfach keine gerade strecken: ecken, kanten, scharfe knicke &#8211; die gassen sind schwer zu rennen. und dann nochdie kan&auml;le. d.h. die br&uuml;cken dar&uuml;ber. die st&ouml;ren den rhythmus auch nochmal gewaltig. und wenn dann noch leute unterwegs sind, wird es wirklich fast zum parcour, das lauftraining.</p>
<p>aber deswegen war ich ja nicht dort. sondern um venedig zu erleben und kennenzulernen. das ist die <span style="text-decoration: underline;">stadt</span>: verr&uuml;ckt. der reichtum der vergangenheit. und auch noch der gegenwart. und dann zugleich auch der verfall: schon immer &#8211; zumindest aber lange (man lese nur thomas mann) eine morbide stadt: liebt den tod. das ende. das vergehen. das verfallen. so sieht es da auch aus: &uuml;berall br&ouml;ckelt es. &uuml;berall stehen halbe ruinen rum, die noch bewohnt werden. sehr seltsam. und dann daneben oder darin die pr&auml;chtigsten kultursch&auml;tze.<br />
die geschichte: wahnsinn. dieses selbstbewusstsein. bzw. die grandiose selbst&uuml;berhebung und -verherrlichung. da ist jede konzernzentrale heute dreck dagegen. und auch in dubai kann das nur schwer zu toppen sein. und die dichte an kunst &#8211; das ist einfach &uuml;berw&auml;ltigend. mir brummt jetzt immer noch der kopf von den ganzen eindr&uuml;cken. das muss ich jetzt erst einmal alles noch mental sortieren. und hoffentlich bin ich noch halbwegs in der lage, das auseinanderzuhalten &#8230;<br />

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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 16:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[das liegerad ist frisch repariert und wieder einsatzfertig. also musste es standesgem&#228;&#223; ausgef&#252;hrt und die neuen kurbeln und kettenbl&#228;tter getestet werden. daf&#252;r bin ich heute vormittag einfach mal losgefahren &#8211; noch ohne genauen plan, was kommen sollte und wo ich rumkurven wollte. klar war nur, zun&#228;chst geht es rheinaufw&#228;rts.da ich aber den richtigen moment f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>das liegerad ist frisch repariert und wieder einsatzfertig. also musste es standesgem&auml;&szlig; ausgef&uuml;hrt und die neuen kurbeln und kettenbl&auml;tter getestet werden. daf&uuml;r bin ich heute vormittag einfach mal losgefahren &#8211; noch ohne genauen plan, was kommen sollte und wo ich rumkurven wollte. klar war nur, zun&auml;chst geht es rheinaufw&auml;rts.da ich aber den richtigen moment f&uuml;r den einstieg in den radweg wieder verpasst habe, bin ich bis nierstein vorwiegend stra&szlig;e gefahren. da war wenigstens der untergrund in ordnung &#8230; dann ging es aber mehr oder wenig richtig auf dem &#8222;offiziellen&#8220; radweg weiter. in guntersblum hat mir das dann erst einmal gereicht, vor allem nach dem ewigen kreuz und quer gegurke durch oppenheim und dienheim. also verlie&szlig; ich, nach einigen vergewissernden blicken auf die karte, in guntersblum den radweg und fuhr auf den landstra&szlig;en durch weiter durch die k&uuml;rzlich gelesenen oder bald zu lesenden weinfelder (mit dem entsprechenden geruch wild verg&auml;render weintrauben) weg vom rhein. der plan war jetzt, in einem gr&ouml;&szlig;eren bogen durch die rheinhessischen h&uuml;gel wieder zur&uuml;ck nach mainz zu finden. das hat auch ganz gut geklappt ;-). der weg f&uuml;hrte mich &uuml;ber uelversheim und weinolsheim nach k&ouml;ngernheim, im stetigen auf und ab dann &uuml;ber selzen nach mommenheim und harxheim &#8211; lauter kleine, ziemlich typische d&ouml;rfer: mit den gro&szlig;en weinbauernh&ouml;fen an der hauptstra&szlig;e, teilweise ziemlich m&auml;chtige geb&auml;ude, alles immer sch&ouml;n ummauert, keine baul&uuml;cke im ganzen ort &#8230; und zwischen den orten die hier typischen stra&szlig;en: schnurgerade bis zur n&auml;chsten kuppe, dann eine kleine biegung und wieder schnurgerade in den n&auml;chsten ort. da brauchen die stra&szlig;en&auml;mter eine menge &uuml;berholverbotsschilder &#8211; immer erst einmal setzen, dann immerhin das &uuml;berholen von traktoren gestatten, vor kuppe und kurve die ausnahme aber jedes mal wieder rechtzeitig aufheben &#8230; erstaunlich, wie viele &uuml;berlandbusse hier unterwegs sind &#8211; das wundert mich immer wieder. auch wenn sie meist nicht besonders gut ausgelastet sind. daf&uuml;r sind die stra&szlig;en nat&uuml;rlich auch hier voll mit autos, die eine oder maximal zwei personen bef&ouml;rdern. daf&uuml;r aber unbedingt deutlich mehr als 100 ps ben&ouml;tigen. zum gl&uuml;ck hatten die allermeisten (eigentlich mit nur einer ausnahme) gen&uuml;gend verstand, mich mit geh&ouml;rigem abstand zu &uuml;berholen. kurz nach dem ich gau-bischofsheim streifte, bog ich wieder auf den radweg in richtung mainz ab. der f&uuml;hrte auch tadellos bis hechtsheim, wo er an und um die autobahnbaustelle dann aber im nichts verschwand. aber jetzt wusste ich ja auch wieder so ungef&auml;hr bescheid und mit einigen kleinen abweichungen fand ich auch gut wieder zur&uuml;ck ins mainzer zentrum.<br />
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		<title>wieder auf den rhein</title>
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		<pubDate>Thu, 21 May 2009 14:19:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[sie sollen ihn nicht haben den freien deutschen Rhein ob sie wie gierige Raben sich heiser danach schrein So lang er ruhig wallend sein gr&#252;nes Kleid noch tr&#228;gt so lang ein Ruder schallend In seine Woge schl&#228;gt Sie sollen ihn nicht haben, den freien deutschen Rhein, so lang sich Herzen laben an seinem Feuerwein so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>sie sollen ihn nicht haben<br />
den freien deutschen Rhein<br />
ob sie wie gierige Raben<br />
sich heiser danach schrein</p>
<p>So lang er ruhig wallend<br />
sein gr&uuml;nes Kleid noch tr&auml;gt<br />
so lang ein Ruder schallend<br />
In seine Woge schl&auml;gt</p>
<p>Sie sollen ihn nicht haben,<br />
den freien deutschen Rhein,<br />
so lang sich Herzen laben<br />
an seinem Feuerwein</p>
<p>so lang in seinem Strome<br />
noch fest die Felsen stehn,<br />
so lang sich hohe Dome<br />
in seinem Spiegel sehn</p>
<p>Sie sollen ihn nicht haben<br />
Den freien deutschen Rhein</p></blockquote>
<p>so schrieb nikolas becker 1840. daran musste ich denken, als ich heute nach langer abstinenz mal wieder mein boot zu wasser lie&szlig; (es war ziemlich eingestaubt im bootshaus inzwischen &#8230;). sch&ouml;n war&#8217;s wieder, gem&uuml;tlich auf dem gro&szlig;en strom unterwegs zu sein. auch wenn die bl&ouml;den wasser-motorr&auml;der oder wie auch immer sie hei&szlig;en einen heidenl&auml;rm verstanstaltet haben. meine kleine tour f&uuml;hrte mich nur bis ginsheim und wieder zur&uuml;ck &#8211; knapp zwei stunden reichen f&uuml;r den wiedereinstieg. zumal das wetter es spannend machte: beim start war es zwar etwas bew&ouml;lkt, aber noch sehr freundlich. der leichte wind frischte dann auf und brachte regen- und gewitterwolken mit sich. sch&ouml;n war das, dem wetterwechsel zuzuschauen: wie der himmel und die luft die typische vorregen/gewitterf&auml;rbung zwischen gelb, grau und stahlblau annahm. wie dann der rheingau im regen verschwand. und wie die regenwand immer n&auml;her kam, anfing mainz zu verschlucken. ich dachte zun&auml;chst noch, ich k&auml;me ungeschoren davon. aber kurz oberhalb der eisenbahnbr&uuml;cke s&uuml;d zog die regenwolke dann auch &uuml;ber mich hinweg &#8211; so schlimm war es aber gar nicht. und kurz vorm anlanden h&ouml;rte es auch schon wieder auf &#8230; jetzt m&uuml;ssen sich ausnahmsweise heute mal die arme erholen &#8230;</p>
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		<title>skiurlaub 2009, #3</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 22:03:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[aller guten dinge sind ja bekanntlich drei. also habe ich mir in dieser saison den luxus geg&#246;nnt, drei mal skifahren zu gehen. gut, das dritte mal war etwas kurz und teilweise spartanisch. aber luxus trotzdem. nach den ersten beiden trips ins zillertal und nach serfaus ging es jetzt zum diesj&#228;hrigen monoski-treffen &#8211; eigentlich ein pflichttermin. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>aller guten dinge sind ja bekanntlich drei. also habe ich mir in dieser saison den luxus geg&ouml;nnt, drei mal skifahren zu gehen. gut, das dritte mal war etwas kurz und teilweise spartanisch. aber luxus trotzdem. nach den ersten beiden trips ins <a href="http://www.matthias-mader.de/freizeit/ski/skiurlaub-2009-1/" title="skiurlaub 2009, #1" class="liinternal">zillertal</a> und nach <a href="http://www.matthias-mader.de/freizeit/ski/skiurlaub-2009-2/" title="skiurlaub 2009, #2" class="liinternal">serfaus</a> ging es jetzt zum diesj&auml;hrigen <a href="http://www.mono-ski.org" class="liexternal">monoski-treffen</a> &#8211; eigentlich ein pflichttermin. dieses jahr auch im zillertal, allerdings gleich im ersten &#8222;richtigen&#8220; skigebiet, dem <a href="http://www.ski-optimal.at" title="hochzillertal/hochf&uuml;gen" class="liexternal">hochzillertal</a>. und zwar von kaltenbach aus. das hotel der anderen lag nat&uuml;rlich weit jenseits meiner finanziellen schmerzgrenze, aber ein zimmer mit fr&uuml;hst&uuml;ck konnte ich problemlos organisieren. also fuhr ich am samstag gem&uuml;tlich mit der bahn nach &ouml;sterreich. das war wirklich bequem: in mainz in den eurocity steigen, bis rosenheim sitzen bleiben, noch einmal ein st&uuml;ck regionalzug bis jenbach und dann mit der zillertalbahn bis nach kaltenbach &#8211; einfacher geht es kaum. und dank des <a href="http://www.bahn.de/lidl" class="liexternal">lidl-tickets</a> auch gar nicht teuer. das war ja auch n&ouml;tig, denn der skipass schl&auml;gt nat&uuml;rlich immer gut zu: 133 euro kosten vier tage. daf&uuml;r gilt er dann auch im gesamten zillertal &#8211; was ich ja &uuml;berhaupt nicht wollte. streng genommen h&auml;tte ich noch nicht einmal das gesamte hochzillertal/hochf&uuml;gen ben&ouml;tigt, das tats&auml;chliche skifahren spielte sich an ganz wenigen liften ab &#8230;</p>
<p>aber sch&ouml;n der reihe nach: am samstag abend dann gleich noch das erste treffen mit den zahlreichen anderen monoski-begeisterten. dank der franz&ouml;sischen delegation um jean-philippe von <a href="http://www.duretskis.com/" title="duret-skis" class="liexternal">duret</a> waren wir dieses mal &uuml;ber zwanzig verr&uuml;ckte. gut, viele verschwanden in den n&auml;chsten tagen wieder. aber trotzdem, das war schon eine beachtliche truppe. am sonntag ging es dann nat&uuml;rlich fr&uuml;h los: um halb neun habe ich den ersten skibus (fast vor der haust&uuml;r) genommen, der mich im nu zur talstation der gondelbahnen brachte. dort holte mich die realit&auml;t dann erstmal ein: der parkplatz war schon ziemlich voll f&uuml;r die fr&uuml;he morgenstunde. vor allem eine menge gruppen standen da herum. aber es sollte dann im skigebiet doch nicht so schlimm werden, die leute haben sich wohl ganz gut verteilt. schon oben traf ich den ersten versprengten &#8211; die masse der monoskier w&uuml;rden erst sp&auml;ter mit den testskis von duret oben eintreffen. das war auch die hauptbesch&auml;ftigung an den ersten beiden tagen sozusagen: das heftige ausprobieren der verschiedenen skier. verbunden nat&uuml;rlich mit der &uuml;blichen schrauberei und komplizierten tauschaktionen &uuml;ber mehrer glieder. irgendwie hatte aber immer jemand einen ski unter den f&uuml;&szlig;en. und mehr ist ja nicht n&ouml;tig, um gl&uuml;cklich zu werden. zumal das wetter mitspielte und uns neben reichlich wunderbarem weichen, griffigen schnee auch eine menge sonne bescherte. ich selbst hielt mich mit dem testen zur&uuml;ck &#8211; momentan steht eh&#8216; keine neuanschaffung an. der erste tag sieht dann auf dem diagramm so aus: <a href="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/skiline-2232009.png" rel="lightbox[]" class="liimagelink"><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/thumbs/thumbs_skiline-2232009.png" alt="skiline 22.3.2009" width="150" height="47" /></a>. und abends war nat&uuml;rlich &#8211; nachdem ich zumindest eine kleine laufrunde gedreht hatte &#8211; gem&uuml;tliches beisammensein im hotel angesagt. schlie&szlig;lich mussten die testski f&uuml;r den n&auml;chsten tag verteilt werden.</p>
<p>den montag begann ich auf dem <a href="http://www.duretskis.com/mono_duret-monocross_oldenburg.html" class="liexternal">mono-cross</a>, einem miniatur-monoski mit extremer taillierung (und vor allem hyperbreiter schaufel). ein ganz lustiges, nettes ger&auml;t, bei dem mir (und nicht nur mir) aber nicht so ganz klar wurde, wof&uuml;r das gut sein soll. gut, man kann schon ein bisschen carven damit &#8211; aber auch nur, wenn man in ziemlich heftiger r&uuml;cklage unterwegs ist, sonst st&ouml;rt die breite schaufel. aber die k&uuml;rze macht sich dann doch gerade bei h&ouml;heren geschwindigkeiten, wie ich sie gerne fahre, eher unangenehm bemerkbar. irgendwie hinterlie&szlig; er mcih ein wenig ratlos. nachmittags war ich dann auch noch kurz mit dem <a href="http://www.duretskis.com/mono_duret-Mountain_Series.html" class="liexternal">all-mountain 187</a> von duret unterwegs, der mir auf der schaufel aber ein wenig tr&auml;ge war (die gro&szlig;e fl&auml;che vor den f&uuml;&szlig;en, die er in dieser l&auml;nge hat, kommt meinem fahrstil nicht entgegen. der 177 hat sich mir da besser pr&auml;sentiert). und zum schluss fuhr ich auch den <a href="http://www.duretskis.com/mono_duret-esprit_de_glisse.html" class="liexternal">esprit de glisse</a> noch ein wenig &uuml;ber piste und abseits davon. auch kein schlechter ski, sehr treu und spurstabil. aber auch nix, was mich gleich begeistert h&auml;tte. vielleicht war ich aber auch inzwischen schon ein wenig m&uuml;de (das merkte ich gerade bein den abfahrten beim schnee-express zwischen den b&auml;umen mit peter, franz und kalle ziemlich &#8230;). der montag pr&auml;serntiert sich dann so: <a href="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/skiline-2332009.png" rel="lightbox[]" class="liimagelink"><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/thumbs/thumbs_skiline-2332009.png" alt="skiline 23.3.2009" width="150" height="47" /></a>. eigentlich h&auml;tte ich ja gerne auch noch den <a href="http://www.micro-mobility.de/de/produkte/detail-34.html" class="liexternal">micro</a> von iksonom ausprobiert, weil der so absolut unfahrbar aussieht &#8211; aber ihm ist leider kurz vor der mittagspause die bindung angerissen. er selbst fuhr dann zum schluss &#8211; und auch die talabfahrt &#8211; einen alten turmmono &#8211; aber so elegant und gekonnt, als h&auml;tte er nie etwas anderes unter den f&uuml;&szlig;en gehabt. und wer so ein ding mal gesehen hat &#8211; ein normaler, klassischer ski mti einem gestell, auf dem so ca. 10 cm &uuml;ber dem ski beide f&uuml;&szlig;e nebeneinander (wie bei einem &#8222;normalen&#8220; mono) stehen &#8211; kann sich vorstellen, was das hei&szlig;t &#8230;</p>
<p>dienstag verringerte sich die gruppengr&ouml;&szlig;e dann deutlich. die franzosen waren nicht mehr da, auch sonst fehlten inzwischen einige. das machte aber immerhin die koordination zwischen den fahrern einfacher &#8230; &uuml;ber nacht hatte es oben im skigebiet ca. 10-15 cm geschneit. und das bedeutet nat&uuml;rlich, das wir wieder in die h&auml;nge der neben piste mussten &#8211; schlie&szlig;lich waren jetzt alle spuren der vortage weg. und ein gerade in den oberen lagen heftiger wind sorgte daf&uuml;r, dass das auch immer wieder wie frisch gepudert aussah (naja, fast immerhin). mit der &uuml;bung der letzten tage ging das auch mit meinem eigenen ski, der ja kein spezialist f&uuml;r so etwas ist, ziemlich gut. und es machte einfach wahnsinnigen spa&szlig;, so weich und locker durch den schnee zu gleiten &#8211; einen spa&szlig;, den ich so beim skifahren selten erlebt hat. das grandiose wetter &#8211; die fr&uuml;hmorgens noch herumh&auml;ngenden wolken hatte der wind schnell vertrieben &#8211; nutzen wir auch gleich noch f&uuml;r einige video-aufnahmen im tiefschnee. und da musste ich nat&uuml;rlich gleich mal einen spektakul&auml;ren sturz zeigen. ausgel&ouml;st durch das vergraben meiner schaufel &uuml;berschlug ich mich sehr fotogen, beide bindungen l&ouml;sten aus und der tt hammer hing nur am sicherheitsgurt (und schlug mir ein wenig gegen die beine, was f&uuml;r ein paar kleinere prellungen sorgte). das einsteigen im tiefschnee am nicht gerade flachen hang dauerte dann ein bisschen, vor allem weil peter mir meinen ski, gerade als ich ihn sch&ouml;n bereit gelegt hatte, noch einmal einstaubte &#8230;<br />
p&uuml;nklicht zur mittagspause verschlechterte sich das wetter zusehends, nachmittags schneite es und war vor allem aufgrund der tiefliegenden wolken sehr nebelig. da wir keine bessserung sahen und nichts gescheites mehr zum fahren fanden, machten wir fr&uuml;h schluss &#8211; immerhin hatten wir einen grandiosen vormittag gehabt:  <a href="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/skiline-2432009.png" rel="lightbox[]" class="liimagelink"><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/thumbs/thumbs_skiline-2432009.png" alt="skiline 24.3.2009" width="150" height="47" /></a>. daf&uuml;r bin ich dann zum ausgleich etwas mehr gelaufen (wieder teilweise trail hochzillertal, den ich am montag komplett (inklusive kletterpartie &uuml;ber die piste der talabfahrt) gelaufen war.)</p>
<p>der mittwoch. schon wieder der letzte tag des urlaubs. und noch einmal neuschnee, diesmal allerdings erheblich mehr als am dienstag &#8211; so um die 50 cm d&uuml;rften es zumindest stellenweise gewesen sein. daf&uuml;r war der schnee jetzt aber schwerer und etwas nasser als am dienstag &#8211; und dadurch auch wieder ganz anders zu fahren. wir waren wieeder vorwiegend am neuh&uuml;ttenlift unterwegs &#8211; die h&auml;nge unter und neben dem lift waren einfach zu verlockend. und sie boten den gesamten vormittag gen&uuml;gend m&ouml;glichkeiten, frei stelle zu finden. so sind wir einfach  immer hoch und gleich wieder runter (mit einigen kurzen video-intermezzi) gebrettert. und wieder wie am dienstag kam es auch mittwochs nachmittags zu einer deutlichen wetterverschlechterung &#8211; die sicht wurde allerdings nicht ganz so schlecht wie am dienstag. inzwischen waren wir aber so ziemlich alle m&uuml;de in den beinen &#8211; auch auf der piste war es anstrengend, der viele lose, recht schwere schnee (trotz der notpr&auml;paration am morgen, die einige lifte erst verz&ouml;ger starten lie&szlig;), der sich zu haufen t&uuml;rmte, sorgte f&uuml;r ordentliche anstregungen beim abfahren &#8211; mehr als im tiefschnee &#8230; nach drei abfahrten bis zur mittelstation waren kalle, evelyn und ich dann so fertig, dass wir es gut sein lie&szlig;en und noch ein wenig in der wedelstube den tag bzw. urlaub ausklingen lie&szlig;en: <a href="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/skiline-2532009.png" rel="lightbox[]" class="liimagelink"><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/monoski-treffen-2009/thumbs/thumbs_skiline-2532009.png" alt="skiline 25.3.2009" width="150" height="47" /></a></p>
<p>ich holte dann mein gep&auml;ck, lief zum bahnhof, versorgte mich dabei noch schnell im supermarkt und machte mich auf den heimweg. superp&uuml;nktlich spuckte mich der ice dann um 0:44 in mainz aus &#8211; zuhause bin ich dann nur noch einfach m&uuml;de ins bett gefallen (immerhin war ich schon kurz nach sechs aufgestanden, weil ich vor dem fr&uuml;hst&uuml;ck gelaufen bin &#8211; danach war ja den ganzen tag keine zeit mehr), das auspacken verschob ich auf den n&auml;chsten tag. also ein toller urlaub beim monoskitreffen wieder einmal, bei dem ich einiges gelernt habe, vor allem abseits der pisten. und nat&uuml;rlich auch und vor allem viel spa&szlig; mit den anderen &#8222;verr&uuml;ckten&#8220; gehabt, mit dem austausch und der fachsimpelei &uuml;ber technik und material &#8230;</p>
<p>erg&auml;nzung: <a href="http://mono-kalle-.npage.de/get_file.php?id=6231599&amp;vnr=507492" title="tiefschnee-video" class="liexternal">hier</a> gibt es ein kleines video von mir im tiefschnee (inklusive sturz &#8230;)</p>
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		<title>skiurlaub 2009, #2</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 11:59:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[diesmal ging es zwar wieder nach tiro, aber nach serfaus. f&#252;r mich eine neue erfahrung &#8211; in diesem skigebiet war ich vorher noch nie. aber es war bestimmt nicht das letzte mal. zwar ist der ort ziemlich teuer &#8211; vor allem die unterk&#252;nfte kosten eine menge geld &#8211; aber das skigebiet ist gro&#223;e klasse. sch&#246;ne, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>diesmal ging es zwar wieder nach tiro, aber nach serfaus. f&uuml;r mich eine neue erfahrung &#8211; in diesem skigebiet war ich vorher noch nie. aber es war bestimmt nicht das letzte mal. zwar ist der ort ziemlich teuer &#8211; vor allem die unterk&uuml;nfte kosten eine menge geld &#8211; aber das skigebiet ist gro&szlig;e klasse. sch&ouml;ne, eher schmale pisten. eine sch&ouml;ne gegend. wunderbare verbindungen zwischen den teilen (also vor allem zwischen serfaus, fiss und ladis, aber auch innerhalb des recht ausgedehnten serfauser teils).</p>
<p>die anreise am samstag war allerdings eher m&uuml;hsam. die autobahnen waren in deutschland nat&uuml;rlich wieder sehr voll, der &uuml;bliche reiseverkehr mit den &uuml;blichen staus &#8211; etwa vor &amp; am albanstieg &#8211; eben. und der fernpass war auch so voll, dass es nur noch im stop und go hoch und wieder runter ging. in imst suchten wir vergeblich den hofer, um unsere lebensmittelvorr&auml;te f&uuml;r die woche zu erg&auml;nzen, bis joachim auf die idee kam, dass der in landeck doch viel praktischer liegt &#8230; den hatten wir dann tats&auml;chlich schnell gefunden und die autos noch ein wenig voller geladen. ab dort ging es dann weiter ins inntal hinauf, bis zum abzweig nach serfaus. die stra&szlig;e f&uuml;hrt dann am talhang in 12 (durchnummerierten) kehren auf kurze strecke fast 1000 h&ouml;henmeter hinauf auf das terassenplateau, auf dem serfaus, fiss und ladis (in umgekehrter reihenfolge) liegen &#8211; mit pr&auml;chtigem ausblick &uuml;ber das tal. in serfaus war gerade ziemlich viel betrieb &#8211; die skifahrer kamen von der piste zur&uuml;ck, die letzten urlauber verschwanden, neue kamen &#8230; unsere unterkunft fanden wir sofort, sie lag ja auch super zentral am kirchplatz. und damit direkt an der u-bahn-station. denn so verr&uuml;ckt es klingt, serfaus hat eine miniatur-u-bahn unter der hauptstra&szlig;e, die vom gro&szlig;en parkplatz am ortseingang &uuml;ber zwei stationen zur seilbahn-talstation am anderen dorfende f&uuml;hrt &#8211; eine wunderbar praktische und schnelle m&ouml;glichkeit, morgens ins skigebiet zu kommen und abends zur&uuml;ck. aber auf dem r&uuml;ckweg war sie nur bedingt n&ouml;tig, weil man eine talabfahrt problemlos bis zur dorfmitte verl&auml;ngern konnte und dann nur noch wenige meter zu gehen hatte. laufen musste ich an diesem tag nicht mehr, das hatte ich morgens in darmstadt erledigt, um f&uuml;r den ersten skitag am sonntag so ausgeruht wie m&ouml;glich zu sein ;-).</p>
<p>der erste tag auf der piste also. es sollte einiges passieren &#8230; wir schafften es trotz kartenkauf etc., ziemlich genau um 9 uhr in die erste gondelbahn einzusteigen. schnell orientierten wir uns in richtung pezidbahn. dort gibt es zwei sehr sch&ouml;ne und teilweise ordentlich steile schwarze pisten. bei herrlichstem wetter &#8211; viel sonne vor allem &#8211; st&uuml;rzten wir uns also mehr oder weniger schnell die pisten hinunter. und ich zusammen mit markus und heike, die schon samstags in serfaus unterwegs gewesen waren, auch in die unpr&auml;parierten h&auml;nge neben der piste. das ging vom ersten moment an erstaunlich gut und machte eine menge spa&szlig; &#8211; so langsam werde ich mit dem mono auch dort immer sicherer. ich tummelte mich gerade dort, etwas abseits, als joachim scheinbar unfreiwillig beschloss, den geschwindigkeitsrekord auf der pezidabfahrt zu brechen. bei einer welle kam er dann ordentlich ins fliegen, hatte nach der landung enormen speed. und beim n&auml;chsten bogen zerfetzte es ihn dann. oder besser gesagt: seine bindung. und zwar so ziemlich total: an beiden skiern waren nur noch tr&uuml;mmer &uuml;brig &#8211; die eine fersenback fehlte komplett, das vordere geh&auml;use an mehreren stellen gebrochen. und am anderen ski hatte sich der vordere bindungsteil komplett vom ski gel&ouml;st &#8211; die kunststoffverbindung war gebrochen. so etwas habe ich noch nie gesehen &#8230; ihm selbst ist dabei zum gl&uuml;ck nichts passiert und nach einigem hin und her glitten thorsten und er auf jeweils einem ski zur talstation der pezidbahn hinunter. dort wurde er dann von einem skibob abgeholt &#8211; ohne skier kommt man von dort n&auml;mlich eigentlich nicht weg. und der n&auml;chste verleih war an der mittelstation der komperdell-lazid-bahn &#8230; ansonsten war der sonntag aber ein wunderbarer skitag. der schnee war griffig, die pisten pr&auml;pariert, das wetter gut &#8211; wie meist in dieser woche eher warm, eigentlich nie unter 0 °C.</p>
<p>auch der montag bot eher wenig &uuml;berraschungen. wir erkundeten weiter das skigebiet, fanden noch eine sch&ouml;ne variante zwischen pezid und arrezjoch. die carver schossen sich schon ein wenig auf die pisten am plansegg ein &#8211; da bot sich ein sch&ouml;nes spielfeld f&uuml;r sie. der dienstag zeigte sich dann mit deutlich wechselhafterem wetter. nachdem es den ganzen tag bew&ouml;lkt und leicht nebelig war, setzte gegen mittag noch recht ordentlicher schneefall ein, der uns dann schon recht fr&uuml;h, gegen 14 uhr, von der piste nach hause trieb. das bot mir immerhin gelegenheit, mal etwas mehr zeit zum laufen zu haben. die ersten beiden tage war da noch nicht viel bei herumgekommen &#8211; ich suchte noch passende wege und versuchte mich an die steilen h&auml;nge zu gew&ouml;hnen. am dienstag brachte ich dann immerhin <a href="http://www.gpsies.com/map.do?fileId=nkqxfjnfxkhpgbzl" title="laufstrecke 3.3.2009" class="liexternal">knapp 10 kilometer</a> zusammen. und fand einige sch&ouml;ne stellen. es macht n&auml;mlich trotz der anstrengung und selbst bei vergleichsweise schlechtem wetter eine menge spa&szlig;, in verschneiten bergen und w&auml;lder zu laufen &#8211; so lange man wege hat, die planiert wurden und man nicht durch tiefschnee stapfen muss. das propierte ich f&uuml;r ziemlich genau f&uuml;nf schritte &#8211; jeweils inklusive einsinken im schnee bis fast an den schritt: das war derma&szlig;en ersch&ouml;pfend, dass ich schnell wieder halbwegs festen boden unter den f&uuml;&szlig;en suchte.</p>
<p>der mittwoch bescherte uns dann schon wieder ganz anderes wetter: f&ouml;hn war angesagt. und der brachte ziemlich starke winde mit sich, so dass vor allem vormittags der seilbahn- und liftbetrieb doch einiges eingeschr&auml;nkt wurde. aber ein gutes hatten die kr&auml;ftigen winde: sie bliesen die wolken hinweg. morgens war alles noch ziemlich verhangen. aber sp&auml;testens ab mittag &uuml;berwog wieder der blaue himmel und die strahlende sonne. das machte dann so viel spa&szlig;, dass wir bis zum endg&uuml;ltigen schluss der lifte auf den pisten blieben und deshalb erst nach 16 uhr auf die talabfahrt kamen.  da konnte der donnerstag dann &uuml;berhaupt nicht mithalten: wieder war das wetter ver&auml;ndert. allerdings nicht zum besten. denn dicker und ziemlich best&auml;ndiger nebel hing in den bergen. wenn man gl&uuml;ck hatte, war man zur richtigen zeit am richtigen ort und konnte kurze, minimale auflockerungen genie&szlig;en. da aber die wolkendecke insgesamt ausgesprochen niedrig hing, war die sicht durch das extrem diffuse licht ausgesprochen gew&ouml;hnungsbed&uuml;rftig, um nicht zu sagen schlecht. dazwischen kam immer wieder leichter schneefall, der sich zum abend hin noch verst&auml;rkte. die pisten waren zwar in sehr gutem zustand und es war ziemlich wenig betrieb, aber aufgrund der eingeschr&auml;nkten sicht war das fahren doch recht anstrengend. auch am freitag blieb uns der nebel und der schneefall weitgehend erhalten. trotzdem war auf den pisten noch eine menge spa&szlig; zu haben. und auch auf der einen skiroute, die ich dann doch noch gefahren bin, der schleifplattenroute an der oberen scheidbahn. die war zwar im obersten st&uuml;ck nicht nur sakrisch steil, sondern auch sehr unangenehm ungleichm&auml;&szlig;ig verbuckelt. da verlor ich dann endg&uuml;ltig noch einen teller meiner skist&ouml;cke, die eh schon stark in mitleidenschaft gezogen waren. und ohne teller macht das fahren abseits der piste doch erstaunlich wenig spa&szlig; ;-). aber die schwarzen pisten waren noch ziemlich gut zu fahren, vor allem die an der oberen scheidbahn und am pezid. und auch die waldabfahrt vom alpkopf hinunter hatte noch ihren reiz. zwar war die rote piste ziemlich zerfahren. aber am rand blieben so anderhalb meter, wo sich der sch&ouml;ne lose und weiche schnee sammelte &#8211; da st&uuml;rzte ich mich noch einige male herab. aber irgendwann &#8211; leider schon vor 16 uhr &#8211; waren meine oberschenkel dann einfach hin&uuml;ber. das viele fahren auf schweren, steilen pisten und die nicht gerade leichten laufstrecken machten sich bemerkbar. zur kr&ouml;nung verl&auml;ngerte ich meine laufrunde dann am freitag auch zu einer <a href="http://www.gpsies.com/map.do?fileId=lnmcgmpuanwwmqgv" title="laufrunde vom 6.3.3009" class="liexternal">richtigen runde </a>auf &uuml;ber 11 kilometer: &uuml;ber den beutelkopfweg zur bergstation des sunliners, von dort &uuml;ber den panorama-genuss-wanderweg hin&uuml;ber zum komperdell und nach einigen st&uuml;cken skipiste quer zum hang zur&uuml;ck nach serfaus &#8211; mit abstand die sch&ouml;nste strecke der woche, herrliche ausblicke trotz mittelpr&auml;chtigen schneefalls &#8230;</p>
<p>die heimreise verlief dann eher unspektakul&auml;r &#8211; da wir relativ fr&uuml;h starteten, waren wir zwar im dichten verkehr und schneefall unterwegs, blieben aber wenigstens von gr&ouml;&szlig;eren staus verschont. und schon wieder war eine woche skifahren vor&uuml;ber &#8230;</p>
<p>fotos habe ich nat&uuml;rlich doch wieder nur sehr wenige gemacht &#8211; das auspacken etc. ist immer zu umst&auml;ndlich &#8230; aber ein paar sind hier immerhin:<br />
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								<img title="vorbereitungen bei lazid oder lawensbahn" alt="vorbereitungen bei lazid oder lawensbahn" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/serfaus-2009/thumbs/thumbs_01-vorbereitungen-lazid-lawensbahn.jpg"  />
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								<img title="blick auf die lawensbahn von der bergstation aus" alt="blick auf die lawensbahn von der bergstation aus" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/serfaus-2009/thumbs/thumbs_02-blick-auf-die-lawensbahn-von-der-bergstation-aus.jpg"  />
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								<img title="am minderslift oben (mittagspause)" alt="am minderslift oben (mittagspause)" src="http://matthias-mader.de/wp-content/gallery/serfaus-2009/thumbs/thumbs_03-am-minderslift-oben-mittagspause.jpg"  />
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		<title>skiurlaub 2009, #1</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 17:57:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>am montag, den 5.1., ging es also los. der bus war schon am sonntag abend gepackt (und die frage, wem welche skier geh&ouml;ren, war auch gekl&auml;rt), mein monoski ruhte sanft in dem haufen der duo-latten der anderen. fr&uuml;hmorgens sammelten wir uns also um den bus &#8211; christoph, christoph, maike, volker und ich. und etwas ganz au&szlig;ergew&ouml;hnliches in erbach: richtiger schnee. der machte das fahren dann ein wenig unlustig, denn ger&auml;umt war noch erstaunlich wenig. bis neckarsulm tuckerten wir also recht vorsichtig unseres weges. auf der autobahn lief es dann aber pr&auml;chtig, so dass wir doch schon nach ziemlich genau sechs stunden am ende des zillertals in das tuxer tal hinauffuhren und auch ganz problemlos unsere ferienwohnung auf dem <a href="http://www.honsnhof.at" class="liexternal">honsnhof</a> in vorderlanersbach fanden. die war mit zwei schlafr&auml;umen und gem&uuml;tlicher wohnk&uuml;che sehr angenehm ausgestattet (und vor allem au&szlig;erordentlich gut geheizt). schnell hatten wir uns eingerichtet und christoph auch schon die playstation angeschlossen &#8211; der urlaub konnte also so richtig losgehen. doch halt &#8211; vorher mussten wir f&uuml;r den anderen christoph noch skier und schuhe besorgen. daf&uuml;r statten wir <a href="http://www.carvingski.at" class="liexternal">stefans skistall</a> einen besuch ab, w&auml;hrend der rest der gruppe schon einmal die liftkarten kaufte.<br />
am n&auml;chsten tag, heilige drei k&ouml;nige, ging es dann endlich auf die piste. zwar nicht ganz so fr&uuml;h, wie ich das gerne gehabt h&auml;tte ;-), aber noch zu einer annehmbaren zeit (und es wurde mit jedem tag besser &#8230;). endlich konnte mein <a href="/freizeit/ski/dieser-ski-ist-der-hammer/" class="liinternal">snowshark</a> wieder schnee schnuppern! schon die ersten schw&uuml;nge machten klar: das funktioniert trotz langer sommerpause noch bestens. gut, die pisten auf dem rastkogel und penken, wo wir den ersten tag verbrachten, waren auch ordentlich pr&auml;pariert. schnee hatte es allerdings eher wenig &#8211; 110 cm konnte ich da nirgends entdecken. an nicht wenigen exponierten stellen kamen nachmittags gras und steine zum vorschein. das lag vielleicht aber auch daran, dass relativ viel betrieb war auf den pisten. wir hatten aber trotzdem eine menge spa&szlig;, gleich schon am ersten tag. die eher zur&uuml;ckhaltenden skifahrer der gruppe sorgten auch gut daf&uuml;r, dass ich mich immer wieder ausruhen konnte &#8230;<br />
so sah der erste tag also aus:  <a href="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/skiurlaub_2009_1/skiline-612009.png" title="meine skiline vom 6.1." class="liimagelink"><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/skiurlaub_2009_1/thumbs/thumbs_skiline-612009.png" alt="skiline 6.1." /></a></p>
<p>nach dem recht fr&uuml;hen schluss auf der piste  zog ich mir erst einmal die laufschuhe an (viel wurde es am ersten tag nicht, daf&uuml;r ein sch&ouml;nes st&uuml;ck auf einem wanderweg durch den wald am hang oberhalb unserer ferienwohnung). und nach dem tafeln war nat&uuml;rlich wieder arbeit angesagt (zumindest f&uuml;r die m&auml;nner): <a href="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/skiurlaub_2009_1/spueltrupp.jpg" title="der sp&uuml;ltrupp in aktion" class="liimagelink"><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/skiurlaub_2009_1/thumbs/thumbs_spueltrupp.jpg" alt="spueltrupp" /></a></p>
<p>auch am mittwoch starteten wir wieder am rastkogel. nach einigen wundersch&ouml;nen (und vor allem schnellen) abfahrten am horbergjoch &#8211; die pisten waren wieder sch&ouml;n hart und glatt pr&auml;pariert, es war recht wenig betrieb &#8211; wanderten wir wieder hin&uuml;ber zu penken, zum nordhang und knorren sowie ins schneekar, wo es eine nette schwarze piste gibt. mittagspause machten wir an der neuen h&uuml;tte &#8222;check point&#8220;, eine sehr sch&ouml;n gelegene, sonnige h&uuml;tte. denn das wetter war nach der leichten bew&ouml;lkung des ersten tages perfekt: sonne pur, keine einzige eintr&uuml;bung, aber noch ausreichend kalt, damit der schnee nicht allzu weich wurde und hinweg schmolz.<br />
so sahen wir am start zur panoramaabfahrt (wirklich eine der sch&ouml;nsten pisten dort, nicht nur der aussicht wegen, sondern auch ihrer h&auml;nge wegen): <a href="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/skiurlaub_2009_1/gruppenbild-start-panoramaabfahrt.jpg" title="unser trupp am start der panoramaabfahrt vom rastkogel hin&uuml;ber zum penken" class="liinternal"></a></p>
<p><a href="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/skiurlaub_2009_1/gruppenbild-start-panoramaabfahrt.jpg" title="unser trupp am start der panoramaabfahrt vom rastkogel hin&uuml;ber zum penken" class="liimagelink"><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/skiurlaub_2009_1/thumbs/thumbs_gruppenbild-start-panoramaabfahrt.jpg" alt="gruppenbild" /></a></p>
<p>so, das war also schon fast der zweite tag (die harakiri-piste sind wir nat&uuml;rlich auch hinunter gebraust. das war aber kein besonderer spa&szlig;, weil auch die gerade oben, wo sie eh&#8216; nicht so einfahc ist, brutal hart gefroren war. da rutschen selbst die skifahrer mit ihren zwei latten ganz sch&ouml;n hin und her). denn danach machten wir uns schon bald wieder auf in richtung tal. diesmal &uuml;ber die skiroute (die eigentlich keine ist, sondern ein durchweg pr&auml;parierter verbindungsweg) auf die eggalm, weil nur von dort eine talabfahrt nach vorderlanersbach f&uuml;hrt. auch f&uuml;r diesen tag wieder die daten: <a href="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/skiurlaub_2009_1/skiline-712009.png" title="meine skiline vom 7.1." class="liimagelink"><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/skiurlaub_2009_1/thumbs/thumbs_skiline-712009.png" alt="skiline 7.1." /></a></p>
<p>am donnerstag wechselten wir das skigebiet und erkundeten den tuxer gletscher. hier war es zwar ein kleines bisschen k&auml;lter, aber daf&uuml;r auch garantiert wei&szlig; &#8230; und auch hier gibt es durchaus einige sch&ouml;ne abfahrten. vor allem weil ich bei dem herrlichsten sonnenschein volker und christoph diesmal den schlegeis-lift schmackhaft machen konnte &#8211; daneben war auch mal ein kleines bisschen off-piste angesagt, obwohl der schnee auch dort schon sehr hart, fast schon so fest wie auf der piste, und bereits reichlich zerfahren war. nach dem skitag (die <a href="http://www.skiline.cc" title="skiline" target="_blank" class="liexternal">skiline</a> zeigt nicht alle liftfahrten, weil auf dem gletscher einige lifte ohne kontrolle laufen: <a href="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/skiurlaub_2009_1/skiline-812009.png" title="meine skiline vom 8.1." class="liimagelink"><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/skiurlaub_2009_1/thumbs/thumbs_skiline-812009.png" alt="skiline 8.1." /></a>) auch am donnerstag war nach dem skifahren f&uuml;r mich nat&uuml;rlich laufen angesagt. christoph kam mit und hatte dann leider ziemliche probleme mit einer alten knieverletzung, die weder den unruhigen untergrund des winterwanderweges noch die st&auml;rkeren steigungen hinauf und hinab gut vertrug &#8211; und ihn dann leider auch am letzten tag beim skifahren noch einschr&auml;nkte.</p>
<p>der letzte tag f&uuml;hrte uns ein weiteres mal auf den rastkogel &#8211; wieder starteten wir am horbergjoch, zogen dann &uuml;ber die wanglspitz weiter zu knorren und schneekar. da hat es mich dann auf der schwarzen piste beim zweiten mal tats&auml;chlich noch hingelegt: aufgrund eines ziemlich bl&ouml;dsinnig und unaufmerksam falsch platzierten stockeinsatzes kippte ich im steilhang einfach sch&ouml;n nach vorn&uuml;ber, rutsche dann ein gutes st&uuml;ck b&auml;uchlings mit dem kopf voran die piste hinunter, bis ich endlich den ski wieder nach unten bekam. das war bestimmt ein nettes spektakel f&uuml;r die leute im lift, der nat&uuml;rlich just in diesem moment stillstand &#8230; unten, am ende der piste, hatte ich dann aber trotzdem noch gen&uuml;gend zeit, mich vom schnee zu s&auml;ubern, bevor die anderen wieder zu mir stie&szlig;en. auf unserem nachmitt&auml;glichen weg zur eggalm wurden wir dann leider von einer liftpanne am eggalm-nord-sessel aufgehalten, die das ganze ziemlich verz&ouml;gerte und auch ein wenig die lust nahm, den tag bis zum schluss auszureizen. deshalb sieht die skiline so aus: <a href="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/skiurlaub_2009_1/skiline-912009.png" title="meine skiline vom 9.1." class="liimagelink"><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/skiurlaub_2009_1/thumbs/thumbs_skiline-912009.png" alt="skiline 9.1." /></a></p>
<p>daf&uuml;r war der sport an diesem tag noch nicht erledigt &#8211; ich ging selbstverst&auml;ndlich auch wieder laufen. vor allem aber a&szlig;en wir auf der grieralm zu abend und rodelten dann die knapp f&uuml;nf kilometer nach lanersbach hinunter. ein ziemlich ruppiges und rasantes vergn&uuml;gen, aber nicht so ganz mein fall &#8230;: <a href="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/skiurlaub_2009_1/rodeln.jpg" title="auf der rodelbahn von der grieralm ins tal" class="liimagelink"><img class="ngg-singlepic ngg-none" src="http://www.matthias-mader.de/wp-content/gallery/skiurlaub_2009_1/thumbs/thumbs_rodeln.jpg" alt="rodeln" /></a></p>
<p>die r&uuml;ckreise ging dann so problemlos vonstatten (sieht man mal von dem zun&auml;chst ausgefallenen niveauausgleich der hinterradfederung des busses ab), dass wir aufgrund der fr&uuml;hen abfahrtszeit (6.30) tats&auml;chlich schon p&uuml;nktlich zum mittagessen wieder daheim waren.</p>
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		<title>laufen und skifahren</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 20:57:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>oder besser gesagt umgekehrt: skifahren und laufen. das ist eine anstrengende kombination. das habe ich dieses jahr in galt&uuml;r wieder sehr gemerkt: nach sieben stunden auch nicht gerade purer entspannung auf den skiern noch gut anderthalb stunden laufen zu gehen &#8211; und das in den alpen &#8211; ist kein leichtes unterfangen. nach drei tagen hatte ich mich aber so halbwegs daran gew&ouml;hnt. ich meinte freilich, den einfluss der h&ouml;henluft bereits zu sp&uuml;ren (gestartet bin ich auf ca. 1600 m, es ging hinauf bis knapp 2000 m): ich kam &ouml;fters ganz sch&ouml;n ins hecheln und der puls war viel zu schnell viel zu weit oben &#8211; da bin ich dann doch lieber vorsichtig geworden. unterwegs war ich vor allem auf der silvretta-hochalpenstra&szlig;en, die von wirl aus durch das kleinvermunt-tal zur bieler h&ouml;he (wo der silvretta-stausee liegt) hinauff&uuml;hrt. die wird ja nicht ger&auml;umt, sondern nur von pistenbullys und scootern verdichtet. dennoch l&auml;sst es sich darauf ziemlich gut laufen. weniger gut war die andere idee, der versuch, das jamtal hinauf zu laufen: dort hatte die pistenwalz den schnee so weich gelockert, dass ich unentwegt einsank und beim absto&szlig;en keinen festen halt hatte, also unendlich viel kraft ben&ouml;tigte. deshalb belie&szlig; ich es dann bei dem einen versuch, obwohl auch diees seitental sehr sehr sch&ouml;n ist. &uuml;berhaupt ist die trainingswirkung dieser l&auml;ufe so eine sache: ich meine zu beobachten, dass ich enorm an geschwindigkeit und schnellkraft verloren habe. daf&uuml;r aber auch noch eine erhebliche portion ausdauer dazugewonnen habe. naja, schaun mer mal, wie sich das jetzt weiter entwickelt &#8230;</p>
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