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	<title>„Nächstens mehr.“</title>
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	<description>Literatur, Musik, Theater - die Welt meiner Kultur. Und das Laufen.</description>
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		<title>Taglied 4.2.2012</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 19:28:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[What You See Is What You Hear (WYSIWYH) — de Kapotte muziek von Frans de Waard:  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>What You See Is What You Hear (WYSIWYH) — de <a title="wiki" href="https://en.wikipedia.org/wiki/Kapotte_Muziek" target="_blank">Kapotte muziek</a> von Frans de Waard:</p>
<p style="text-align: center;"><iframe src="http://player.vimeo.com/video/28294368" width="640" height="385" frameborder="0"></iframe></p>
<p> </p>

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		<title>Taglied 3.2.2012</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 21:43:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Die liebe Farbe” aus Schuberts „Die sch&#246;ne M&#252;llerin” begeistert mich immer wieder. Wie &#252;berhaupt „Die sch&#246;ne M&#252;llerin” mir immer mehr ans Herz w&#228;chst. Hier mit dem ausgesprochen beweglichen Ian Bostridge &#38; Mitsuko Uchida (&#252;brigens gibt es von Bostridge, mit dem Pianisten Graham Johnson, eine wunderbare Aufnahme der M&#252;llerin bei Hyperion, im Rahmen der Gesamtaufnahme der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Die liebe Farbe” aus Schuberts „Die schöne Müllerin” begeistert mich immer wieder. Wie überhaupt „Die schöne Müllerin” mir immer mehr ans Herz wächst.</p>
<p>Hier mit dem ausgesprochen beweglichen Ian Bostridge &amp; Mitsuko Uchida (übrigens gibt es von Bostridge, mit dem Pianisten Graham Johnson, eine wunderbare Aufnahme der Müllerin bei Hyperion, im Rahmen der Gesamtaufnahme der Schubert-Lieder, die inzwischen recht günstig zu erwerben ist):</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=tRwkeAT0lr4">http://www.youtube.com/watch?v=tRwkeAT0lr4</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=tRwkeAT0lr4"><img src="http://img.youtube.com/vi/tRwkeAT0lr4/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>

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		<title>ACTA, geistiges Eigentum &amp; Privatisierung der Rechtsdurchsetzung</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 19:22:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach SOPA/PIPA dr&#228;ngt ACTA als gewisserma&#223;en „europ&#228;ische” Version (ein durchaus problematischer Vergleich, aber darum geht es hier nicht …) gerade in die Aufmerksamkeit. mspr0 hat eine sch&#246;ne, kleine Einf&#252;hrung in die Probleme des ACTA-Abkommens geschrieben: klick. Mehr ins Detail geht ars technica. Auch bei netzpolitik.org gibt es einiges zum Abkommen, den Geheimverhandlungen und dem Protest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach SOPA/PIPA drängt ACTA als gewissermaßen „europäische” Version (ein durchaus problematischer Vergleich, aber darum geht es hier nicht …) gerade in die Aufmerksamkeit. mspr0 hat eine schöne, kleine Einführung in die Probleme des ACTA-Abkommens geschrieben: <a href="http://mspr0.de/?p=2810" target="_blank">klick</a>. Mehr ins Detail geht <a href="http://arstechnica.com/tech-policy/news/2012/01/internet-awash-in-inaccurate-anti-acta-arguments.ars" target="_blank">ars technica</a>. Auch bei netzpolitik.org gibt es <a href="https://netzpolitik.org/tag/acta/" target="_blank">einiges</a> zum Abkommen, den Geheimverhandlungen und dem Protest in Europa, Markus Beckedahl hat im Auftrag der Digitalen Gesellschaft auch auf Spiegel Online die wesentlichen Probleme von ACTA noch einmal <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,811808,00.html" target="_blank">zusammengefasst</a>.. Empfohlen sei deshalb zumindest die <a href="http://www.avaaz.org/de/eu_save_the_internet_spread/?cwEWJcb" target="_blank">Petition</a> an das EU-Parlament bei Avaaz oder andere Formen des Protestes gegen diese einseitige, unvernünftige und rücksichtslose sowie vollkommen undemokratische Art der Politik.</p>

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		<title>Gedenken und Freuen</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 13:57:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie spielen wie die Teufel, jagen das Griffbrett hoch und hinunter, lassen die Schlegel auf den Zymbalsaiten Salti schlagen. Die Solisten der Roma-und-Sinti-Philharmoniker halten mit ihrem K&#246;nnen nicht hinterm Berg, sondern zeigen die Sch&#246;nheit „ihrer“ Musik, die Kl&#228;nge der Sinti und Roma, mit Selbstbewusstein und Eifer. Dabei ist diese sch&#246;ne Trauer ja immer widerspr&#252;chlich: Darf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie spielen wie die Teufel, jagen das Griffbrett hoch und hinunter, lassen die Schlegel auf den Zymbalsaiten Salti schlagen. Die Solisten der Roma-und-Sinti-Philharmoniker halten mit ihrem Können nicht hinterm Berg, sondern zeigen die Schönheit „ihrer“ Musik, die Klänge der Sinti und Roma, mit Selbstbewusstein und Eifer.</p>
<p>Dabei ist diese schöne Trauer ja immer widersprüchlich: Darf etwas schreckliches, gar die Opfer des Nationalsozialismus, als Anlass für einfach schöne Musik dienen? Mit etwas Abstand kann man das gelassener sehen. Entspannt – zumindest in dieser Hinsicht – geben sich auch die Roma-und-Sinti-Philharmoniker beim Konzert zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialimus in St. Bonifaz. Am Vorabend des Holocaust-Gedenktages konzertierten das vergleichsweise junge Ensemble, dessen Instrumentalisten im Hauptberuf als Orchestermusik in ganz Europa arbeiten, zum ersten Mal in Rheinland-Pfalz. Da spielen sie zwar auch feurige Tänze spielen – ein solches Konzert ohne mindesten einen Csárdás ist ja kaum denkbar. Aber sie spielen auch noch mehr. Zum Beispiel „Falling Dance“, eine einfühlsame, episodenhafte Arbeit des Budapester Komponisten Kálmán Cséki, das die Streicher der Roma-und-Sinti-Philharmoniker unter ihrem Dirigenten Riccardo M Sahiti in weiten Bögen entfaltet und mit kraftvollem Klang zum versöhnlichen Schluss führt. Oder auch Puccinins Crisantemi und Ciprian Porumbescu Ballade für Solovioline und Streicher, beides in gewisser Weise orchestrale Klagelieder. Weich und wehmütig, mit Eleganz und emphatischem Schwingen lassen dieser Musik viel Raum, sich frei zu entfalten.</p>
<p>Dann aber ging es doch noch ziemlich rund in St. Bonifaz. Dabei waren es nun nur noch drei Musiker, die dem Publikum recht unvermutet zuckende Beine bescherten: Der Geiger Marius Banica und der Bassist Zoly Kekenej mit Costel Ursulet am Zymbal. Und vor allem der ließ seine Schlegel fliegen, dass man ihnen kaum noch folgen konnte. Mit traditioneller Roma-Musik, viel Chromatik, fetzigen Rhythmen und virtuosem Spiel machten sie aus dem spröden Raum von St. Bonifaz fast ein Tanzlokal: Zwar hielt es das Publikum nicht mehr auf den Bänken – aber nur, um das Trio mit standing ovations zu ehren.</p>
<p>An Beruhigung war danach dann kaum mehr zu denken. Béla Bartóks „Rumänische Volkstänze“, wieder vom gesamten Orchester dargeboten, rundeten das Programm aber geschickt ab: Wieder tauchn typische Momente auf, in der Rhythmik und in der Melodik. Aber Bartók transformiert sie ohne Wenn und Aber in die Kunstmusik. Und die Roma-und-Sinti-Philharmoniker spielte sie auch genau in dieser Mischung aus volkstümlichen Weisen und kunstvoller Bearbeitung. Riccard M Sahiti ließ die satten Klänge genau so wuchtig ertönen, wie sie sein sollen. Und blieb trotzdem enorm auf Zack, so dass auch wirklich nichts von der Effektivität der Tänze verloren geht. Kein Wunder, dass das Publikum danach ohne Zugaben nicht nach Hause gehen mochte.</p>
<p>(geschrieben für die <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.mainzer-rhein-zeitung.de" title="Mainzer Rhein-Zeitung" target="_blank">mainzer rhein-zeitung</a></span>.)</p>

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		<title>Taglied 26.1.2012</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 21:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[nach dem Soundscape von gestern heute noch einmal das gleich Thema: Der „Platz der Gehenkten”, die Djemaa el Fna, (&#252;brigens ein Unesco-Weltkulturerbe) in Marrakesch, im gro&#223;en und gro&#223;artigen H&#246;rspiel von Hubert Fichte:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>nach dem Soundscape von <a title="Taglied 25.1.2012" href="http://matthias-mader.de/kleinkram/taglied-25-1-2012/">gestern</a> heute noch einmal das gleich Thema: Der „Platz der Gehenkten”, die <a title="djemma el fna" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Djemaa_el_Fna" target="_blank">Djemaa el Fna</a>, (übrigens ein Unesco-Weltkulturerbe) in Marrakesch, im großen und großartigen Hörspiel von Hubert Fichte:</p>
<p><span></span></p>

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		<title>Taglied 25.1.2012</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 15:52:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Konrad Bayer (nein, nicht der Konrad Bayer, sondern dieser hier: klick) baut feine Klanglandschaften, Klangbesuche in eher fernen und fremden L&#228;ndern. Mir ist er zum ersten Mal begegnet auf „Ich glaube ich h&#246;re Genesungswerk”, ein &#220;berblick &#252;ber das in dieser Richtung recht agile Label Genesungswerk. Auf seiner Homepage gibt Bayer noch viel zu h&#246;ren, zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Konrad Bayer (nein, nicht <strong>der</strong> Konrad Bayer, sondern dieser hier: <a title="konrad bayer himself" href="http://www.konradbayer.de" target="_blank">klick</a>) baut feine Klanglandschaften, Klangbesuche in eher fernen und fremden Ländern. Mir ist er zum ersten Mal begegnet auf „<a title="ich glabue ich h&ouml;re genesungswerk" href="http://www.discogs.com/Various-Ich-Glaube-Ich-Hoere-Genesungswerk/release/727522" target="_blank">Ich glaube ich höre Genesungswerk</a>”, ein Überblick über das in dieser Richtung recht agile Label <a href="http://genesungswerk.de/" target="_blank">Genesungswerk</a>. Auf seiner Homepage gibt Bayer noch viel zu <a title="kb h&ouml;ren" href="http://www.konradbayer.de/?cat=4" target="_blank">hören</a>, zum Beispiel auch das Panorama mit dem Namen „Jama El-Fna” (Hubert Fichte schreibt das Djemma el-Fna …) hier:</p>
<script type='text/javascript'>_wpaudio.enc['wpaudio-4f2dd57204407'] = '\u0068\u0074\u0074\u0070\u003a\u002f\u002f\u0077\u0077\u0077\u002e\u006b\u006f\u006e\u0072\u0061\u0064\u0062\u0061\u0079\u0065\u0072\u002e\u0064\u0065\u002f\u0077\u0070\u002d\u0063\u006f\u006e\u0074\u0065\u006e\u0074\u002f\u0075\u0070\u006c\u006f\u0061\u0064\u0073\u002f\u0032\u0030\u0031\u0030\u002f\u0031\u0031\u002f\u006d\u0061\u0072\u0072\u0061\u006b\u0065\u0063\u0068\u002f\u006d\u0061\u0072\u0072\u0061\u006b\u0065\u0063\u0068\u002e\u006d\u0070\u0033';</script><a id='wpaudio-4f2dd57204407' class='wpaudio wpaudio-nodl wpaudio-enc' href='#'>Konrad Bayer, Jama El-Fna (Marrakech)</a>

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		<title>Taglied 24.1.2012</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 22:13:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[… und mal wieder etwas ganz anderes. Heute mal wieder Attwenger, mit „Warm”, zuerst 1996 auf der Trikont-Compilations „Nicht zuhause Mama — Perlen deutschsprachiger Popmusik #2″, dann — als „Es wird scho wieder woarm werdn” auch auf Attwengers „Song”: http://www.youtube.com/watch?v=gmyPm6m2G64]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>… und mal wieder etwas ganz anderes. Heute mal wieder Attwenger, mit „Warm”, zuerst 1996 auf der Trikont-Compilations „<a href="http://www.discogs.com/Various-Nicht-Zuhause-Mama/release/2615433" target="_blank">Nicht zuhause Mama</a> — Perlen deutschsprachiger Popmusik #2″, dann — als „Es wird scho wieder woarm werdn” auch auf Attwengers „<a href="http://www.discogs.com/Attwenger-Song/master/130705" target="_blank">Song</a>”:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=gmyPm6m2G64">http://www.youtube.com/watch?v=gmyPm6m2G64</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=gmyPm6m2G64"><img src="http://img.youtube.com/vi/gmyPm6m2G64/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>

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		<title>Taglied 23.1.2012</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 21:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Herbert Henck spielt Stockhausen, hier das kurze Klavierst&#252;ck VIII: http://www.youtube.com/watch?v=_0hOw0wHUOU /via atonality.net]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herbert Henck <a href="http://www.discogs.com/Karlheinz-Stockhausen-Herbert-Henck-Klavierst%C3%BCcke-I-XI/release/703931" target="_blank">spielt</a> Stockhausen, hier das kurze Klavierstück VIII:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=_0hOw0wHUOU">http://www.youtube.com/watch?v=_0hOw0wHUOU</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=_0hOw0wHUOU"><img src="http://img.youtube.com/vi/_0hOw0wHUOU/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p>/via <a href="http://www.atonality.net/karlheinz-stockhausen-klavierstuck-viii/" target="_blank">atonality.net</a></p>

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		<title>Jazz oder so</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 17:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
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		<category><![CDATA[jazz]]></category>
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		<description><![CDATA[Das beste kam mal wieder zum Schluss. Das ist schon eine kleine Tradition bei den Mainzer Jazztagen, dass die beeindruckendsten Auftritte erst wirklich sp&#228;t am Abend beginnen. Die Veranstalter, die Betreiber der Mainzer Klangraum-Studios, haben ja inzwischen schon Erfahrung. Zum f&#252;nften Mal richteten sie jetzt die Mainzer Jazztage aus. Das Jazz im Titel darf man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das beste kam mal wieder zum Schluss. Das ist schon eine kleine Tradition bei den Mainzer Jazztagen, dass die beeindruckendsten Auftritte erst wirklich spät am Abend beginnen. Die Veranstalter, die Betreiber der Mainzer Klangraum-Studios, haben ja inzwischen schon Erfahrung. Zum fünften Mal richteten sie jetzt die Mainzer Jazztage aus. Das Jazz im Titel darf man dabei getrost sehr, sehr weit fassen und gerne in Richtung Popmusik ausdehnen.</p>
<p>Auch bei der Eröffnung der Jubiläumsauflage, wie immer in den gut besetzen Räumen der Showbühne, waren die Programmmacher großzügig: Was Tilmann Höhn da auf seinen Gitarren – er hat gleich vier davon in den Händen — frickelte, kann man nach allen bekannten Kriterien nun wirklich nicht mehr Jazz nennen. Gut war es trotzdem, und das Publikum lauschte auch den feinsinnigen Spielereien, denen er bekannte und beliebte Popsongs unterzog, sehr aufmerksam.</p>
<p>Auch mit der vokalen Unterstützung von Marius Mertz änderte sich daran wenig: „Songs we know“ haben sie ihr Programm genannt – und würde man nicht so andächtig lauschen, könnte man tatsächlich immer mitsingen oder wenigstens mitsummen, wenn das Duo U2, James Taylor oder Mark Knopfler interpretiert.</p>
<p>Überhaupt die Spielereien: Das ist vielleicht das, was die Acts auch bei den fünften Jazztagen am ehesten verbindet: Die Lust, sich in den Details zu verlieren, hoffnungslos an jedem Klangmoment herumzuspielen und zu basteln. Schon die Eröffnung durch das Quartett „The Hip“, dessen Name sich wirklich auf das Körperteil und nicht auf irgend eine Hippness bezieht, führte das vor. Im Kern spielen die vier jungen Musik um Saxophonist Daniel Guggenheim soliden Modern Jazz mit behutsam nochmals modernisierte Standards. Und das lebt eben vor allem von den Details: Den qurirligen Fender Rhodes (Ulf Kleiner), dem knallenden Schlagzeug (Tobias Backhaus), den eifrigen Saxophonkaskaden und dem beruhigend wummernden Bass (Hanns Höhn). Gekonnt und präzise – aber etwas sparsam mit dem Neuen.</p>
<p>Das kann man Klima Kalima nicht unbedingt vorwerfen. Und deshalb waren sie auch ganz zu Recht am Schluss des Freitags zu hören, eigentlich auch schon als Samstagmorgenmusik: Dieses Trio, benannt in Anlehnung an seinen Leader und Gitarristen Kalle Kalima, fetzt unbarmhezig und ohne Vorwarnung los. Ihre typische Berliner Mischung aus genau komponierten und inspiriert improvisierte Gebilden greift gerne weit aus. Die spürbare Komplexität ist dabei immer gewollt. Trotzdem bleibt die Musik von Klima Kalima aber ganz stark bidlich – durch die Titel wird das noch unterstrichen: „Mexico City Drive School“ heißt das, oder „Saturday Night – Sunday Morning“: Eine wilde, rauschende Party, der verschlafenes und schlaftrunkenes Vagabundieren folgt, prügeln Oliver Steidle am Schlagzeug und Oliver Potratz (Kontrabass) da aus sich heraus – nicht nur eine „Sonne aus Musik“, sondern eigentlich eine ganze Galaxie, ein endloser Reigen an Bildern, Ideen, Brechungen und labyrinthischen Erkundungstouren.</p>
<p>(geschrieben für die <span class='wp_keywordlink'><a href="http://www.mainzer-rhein-zeitung.de" title="Mainzer Rhein-Zeitung" target="_blank">mainzer rhein-zeitung</a></span>.)</p>

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		<title>Taglied 22.1.2012</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 20:30:42 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>back to the roots ;-) … und die raf, die treibt mich natürlich auch noch um. deshalb:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=fexV7CBLVCc">http://www.youtube.com/watch?v=fexV7CBLVCc</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=fexV7CBLVCc"><img src="http://img.youtube.com/vi/fexV7CBLVCc/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>

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