Samstag nachmittag — es ist wieder soweit, die Empfehlung der Kurt-Kister-Kolumne „Deutscher Alltag”. Diese Woche reicht schon der erste Satz, das Lesen zur Pflicht zu machen:
Es ist zu befürchten, dass die Vernunft für Horst Seehofer ein fremder Kulturkreis ist.
Aber das Seehofersche Geschwafel (Kister tituliert ihn nebenbei noch sehr treffend als „Instant-Analytiker”) ist dann doch nur der Anlass für eine Lobeshymne auf Karl-Markus Gauß und sein Buch „Im Wald der Metropolen” — auch nie verkehrt …:
Liest man Gauß’ brillantes Buch, kann man sich nur wundern, dass es heute dieses nahezu grenzenlose Europa überhaupt gibt, wo doch eigentlich alles so schwierig war und ist.