hessentag 2007

ges­tern, an fron­leich­nam, war ich schon wie­der mit der hans-von-der-au-gruppe unter­wegs: nach der zvolen-fahrt haben sie mich gleich wie­der in beschlag genom­men — und ich habe mich gerne in beschlag neh­men las­sen. die­ses mal ging es nach butz­bach zum dies­jäh­ri­gen hes­sen­tag. die fahrt war ein wenig umständ­lich und bescherte uns eine kleine rund­tour durch den oden­wald: von erbach ging es erst ein­mal nach zell, wei­tere leute ein­sam­meln. und dann noch über rei­chels­heim nach bens­heim, um für die bezirks­tanz­gruppe hessen-süd der hvt noch tän­zer abzu­ho­len — das pas­sierte dann auch noch in mör­fel­den. von dort dann aber die auto­bahn hoch nach butz­bach. aber der abfahrt staute es natür­lich. aber wir waren noch recht­zei­tig am zelt „tra­ch­ent­land hes­sen” der hvt. dort, in der reins­ten sauna, muss­ten wir uns dann erst ein­mal in die tracht wer­fen, um auf der bühne so rich­tig schön ins schwit­zen zu kom­men. wir musi­ker hat­ten außer­dem noch die schöne auf­gabe, für die tän­zer der hvt-bezirkstanzgruppe eine spezial-version der kerb-suite zu beglei­ten. immer­hin hatte ina noch noten auf­trei­ben kön­nen — sonst hat das bei uns eigent­lich immer rai­ner mehr oder weni­ger alleine gemacht. die noten stimm­ten natür­lich nur halb, ein ewi­ges hin– und her­ge­springe. beim ers­ten mal hat der auf­marsch dann auch nciht so ganz rei­bungs­los geklappt. aber wir durf­ten das ganze pro­gramm ja spä­ter noch ein zwei­tes mal auf­füh­ren — und da lief es dann doch ganz gut. inzwi­schen waren wir auch vom musi­zie­ren schön nass­ge­schwitzt — das able­gen der tracht hatte höchste prio­ri­tät nach dem auf­tritt … dann hat­ten wir immer­hin noch genü­gend zeit, den hes­sen­tag schlen­dernd zu erkun­den. da war — immer­hin war fei­er­tag und herr­li­ches som­mer­wet­ter — eine menge los. aber so ganz kapiere ich das prin­zip hes­sen­tag immer noch nicht: irgend­wie fehlt mir da der cha­rak­ter — das ist bloß eine ziem­lich lange rei­hung von stän­den mit essen und trin­ken und ein wenig krims­krams. aber wieso und wes­halb? irgend­wie scheint es mir schon, als hätte sich die idee hes­sen­tag so lang­sam erle­digt — das geld ließe sich doch sicher­lich ver­nünf­ti­ger ein­set­zen. aber viel­leicht ent­geht mir da ja auch etwas wesent­li­ches … immer­hin hat­ten wir auf der rück­fahrt kei­nen stau, so dass wir — natür­lich wie­der mit umwe­gen — halb­wegs pün­kl­tich um vier­tel nach neun in erbach anka­men. und das war dann eine schöne zeit für eine dreiseental-runde in der däm­me­rung — warm genug war’s lei­der immer noch.