ceylon nr. 21 op nuwara eliya highgrown

einer der bes­se­ren tees aus dem hause gschwend­ner, der sei­nen preis auch wert ist. keine beson­ders hohe blatt­qua­li­tät — soli­der durch­schnitt. der in der tasse aus­ge­prägt dunkelrot-braune tee zeich­net sich vor allem durch sei­nen her­ben geschmack aus — das ist sicher­lich nicht jeder­manns sache. bei 17 gramm auf 1,5 liter und gut 2 minu­ten ist das aber noch nicht so extrem aus­ge­prägt — mit etwas weni­ger tee und vier minu­ten zieh­zeit ist das ein tee, der ein kräf­ti­ges herz vor­aus­seht, den ich kaum noch auf nüch­ter­nen magen trin­ken kann — das ist dann kraft pur (aller­dings auch deut­lich zu las­ten des geschmacks­ver­gnü­gen). denn die­ser ceylon-tee ist nicht nur ein­fach ein her­bes gebräu, son­dern ein­fach eine runde sache. viel­leicht etwas wenig nach­hal­tig im abgang. dafür aber auch nicht aggres­siv, ohne die den ceylon-tees oft eigene kan­tige härte. ein robus­ter all­tags­tee, bei dem man nicht viel falsch machen kann.

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