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Offt ist ein guter Tod der beste Lebens-Lauff
Johann Chris­tian Gün­ther, Buß-Gedancken (ca. 1720)

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Ins Netz gegangen (25.5.)

Ins Netz gegan­gen (22.5. — 25.5.):

  • Giro d’Italia 1988: Als starke Män­ner wein­ten — Über­sicht Nach­rich­ten — NZZ.ch — Die NZZ erin­nert an eine Etappe des Giro vor 25 Jah­ren, in der die Sport­ler (bei­nahe) im Schnee ste­cken blie­ben und hat dazu einige Stim­men der Rad­fah­rer gesam­melt — zum Bei­spiel Andy Hamps­ten:
    Spä­ter im Auf­stieg war’s so weit: Ich hörte auf, Gott um Hilfe anzu­fle­hen, statt­des­sen über­legte ich mir, ob ich mich auf einen Deal mit dem Teu­fel ein­las­sen sollte, falls er hier und jetzt auf­tauchte. Eine halbe Meile vor dem Pass erhielt ich mei­nen Sack, der Wind blies so stark, dass ich das Velo kaum in der Spur hal­ten konnte. Aber hätte ich da ange­hal­ten, ich wäre wohl nie mehr wie­der los­ge­fah­ren. (…) In der Abfahrt musste ich erst die Brem­sen von Hand ent­ei­sen. Zum Glück war es in der Höhe eine Schot­ter­strasse, auf der der Schnee nicht so schnell gefror wie auf Asphalt. Zuschauer und Mecha­ni­ker rann­ten hin und her, im Unwis­sen, ob das Ren­nen über­haupt noch im Gang war. Ein Carrera-Mechaniker trug die­sen tol­len Goretex-Ganzkörperanzug – was hätte ich dafür gege­ben! Ich schaute auf meine Beine, durch eine Schicht von Eis und Mas­sa­geöl leuch­te­ten sie knall­rot. Ich ent­schied, nicht wie­der hinzugucken.

  • Grund­ge­setz für die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land [DocPatch] — Diese Web­seite ermög­licht das Nach­voll­zie­hen aller Ver­än­de­run­gen am Grund­ge­setz für die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land seit sei­nem Inkraft­tre­ten im Jahr 1949. Es ent­hält den voll­stän­di­gen Geset­zes­text zuzüg­lich vie­ler Infor­ma­tio­nen, die damit in Ver­bin­dung ste­hen. Somit steht ein umfas­sen­des Werk zur Ver­fü­gung, die Ent­wick­lung der deut­schen Ver­fas­sung trans­pa­ren­ter zu machen.
  • Nach­ruf Sarah Kirsch: »Du bist nicht auf Erden« | Kul­tur | ZEIT ONLINE — Sarah Kirsch war eine der bedeu­tends­ten deut­schen Lyri­ke­rin­nen. Ihr Rhyth­mus und ihr Stre­ben nach Auto­no­mie wer­den feh­len, schreibt der Schrift­stel­ler Jan Kuhlbrodt.
  • Guten­berg ePub Gene­ra­tor von Furtmeier.IT — Gene­ra­tor — Die­ser Gene­ra­tor erzeugt aus den Spie­gel Gutenberg-Büchern Dateien im ePub-Format, die Sie mit den meis­ten eBook-Readern pro­blem­los lesen können.
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Ins Netz gegangen (21.5.)

Ins Netz gegan­gen (20.5. — 21.5.):

  • »ADHS ist Folge pro­fes­sio­nel­ler Ver­nach­läs­si­gung« — derStandard.at — Jesper Juul im Standard-Interview über ADHS-Diagnosen:
    Ein wesent­li­cher Unter­schied zwi­schen Kin­dern und Erwach­se­nen ist, dass Erwach­sene teil­weise in der Zukunft leben kön­nen. Sie kön­nen sagen: Jetzt arbeite ich zwei Jahre lang wie wahn­sin­nig, dann kön­nen wir uns das Haus, das Auto, was auch immer leis­ten. Kin­der kön­nen das nicht sagen, die leben im Hier und Jetzt. Des­halb ent­wi­ckeln sie sehr schnell Sym­ptome, die zei­gen, dass unser Lebens­stil nicht passt. Sie fan­gen an, Nein zu sagen und trot­zig zu wer­den. Kin­der machen also genau das, was die Erwach­se­nen eigent­lich tun soll­ten. Die klas­si­schen Stress­sym­ptome wie Blut­hoch­druck, Burn-out, Bezie­hungs­krise — das kommt bei Erwach­se­nen meist zeitverzögert.

  • CTS — con­serve the sound — Coole Idee und schi­cke Umset­zung: “Con­serve the sound” ist ein Online-Archiv für ver­schwin­dende Geräu­sche. Die Geräu­sche eines Wähl­schei­ben­te­le­fons, eines Walk­mans, einer ana­lo­gen Schreib­ma­schine, eines Münz­te­le­fons, eines 56k-Modems, eines Atom­kraft­werks oder sogar einer Han­dy­tas­ta­tur sind teil­weise schon ver­schwun­den oder ver­schwin­den gerade aus dem täg­li­chen Leben. Beglei­tend kom­men Men­schen in Text– und Video­in­ter­views zu Wort und ver­tie­fen den Blick in die Welt der ver­schwin­den­den Geräusche.
  • Geo­guessr — der xkcd zum geo­guessr ist mal wie­der herrlich …
  • Eine Musik der Viel­spra­chig­keit — taz.de — Die taz spricht mit Ger­not Böhme über Klang, Musik, Geräusch und Krach (in) der Stadt.
    Es ist gerade in die­sem Bereich, wegen der rasan­ten Ent­wick­lung von Tech­no­lo­gie, gar nicht abzu­se­hen, was noch auf uns zukommt. Des­halb möchte ich lie­ber bei der Frage blei­ben, um was geht es in der Gegen­wart. Ich würde hof­fen, dass die Poli­tik in Bezug auf den Klang der Städte und der Archi­tek­tur nicht bloß beim Lärm und beim Dezi­bel­wert ste­hen bleibt. Es muss viel mehr um den Cha­rak­ter der Sounds gehen. Da gibt es viel posi­ti­vere Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten. Lärm als sol­cher ist nicht das Übel, son­dern es geht um die Frage: Was hören wir eigentlich.

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Aus-Lese #1

Elke Erb: Das Hündle kam wei­ter auf drein. Ber­lin, Wuischke und Solo­thurn: rough­books 2013 (rough­book 028). 62 Seiten

Ich bin ja ein gro­ßer Bewun­de­rer Elke Erbs. Und ich genieße ihre etwas ver-rückte, manch­mal absei­tige Poe­sie sehr — weil sie genau das kann, was ich an Kunst so mag: Mich berüh­ren und ver­än­dern, neue Wahr­neh­mun­gen und Kon­struk­tio­nen der Welt ermög­li­chen (ohne sie zu erzwin­gen, nur durch das Anbie­ten). Der für seine lyri­sche Über­zeu­guns­ar­beit auch kaum genug zu lobende Urs Enge­ler (den das deut­sche Feuille­ton ja inzwi­schen weit­ge­hend ver­ges­sen zu haben scheint, wenn mich mein Ein­druck nicht sehr täuscht …) hat genau die­ser Elke Erb anläss­lich der Ver­lei­hung des Ernst-Jandl-Preises für Lyrik die­ses schmale Bänd­chen her­aus­ge­ge­ben und den Abon­nen­ten sei­ner tol­len Buch­reihe »rough­book« als Geschenk gesandt. Man­ches auf die­sen 62 Sei­ten ist sehr, sehr knapp, ande­res dafür fast zum Aus­gleich rich­tig lang. Manch­mal schei­nen die weni­gen Verse eines Text­leins »nur« Notate zu sein, manch­mal zei­gen sie ihre Er-Arbeit-ung. Jeden­falls scheint hier eine per­sön­li­chere Dich­te­rin durch, als ich sie aus ihren anderen/letzten Bän­den wahr­ge­nom­men habe, eine Dich­te­rin, die sich stär­ker selbst als Per­son und Indi­vi­duum in ihre Texte (und deren Zen­trum) ein­bringt und dabei auch/gerade ihr poet(olog)isches Selbst­ver­ständ­nis erkun­det und erschreibt. Jeden­falls sind hier wie­der einige wun­der­bar gelun­gene Bei­spiele der Erb’schen Sprach­macht und Sprach­phan­ta­sie zu fin­den — und mehr braucht es auch gar nicht, um mich glück­lich zu machen (zumin­dest für die Lese­zeit und etwas dar­über hin­aus …)1

Peter Fischli, David Weiss: Fin­det mich das Glück? Köln: Ver­lag der Buch­hand­lung Walt­her König 2003. [unpaginiert]

Diese (Kunst-)Büchlein, das (m)ich nur zufäl­lig gefun­den habe — was an sich schon eine große Schande ist — ist ohne Zwei­fel eines der wei­ses­ten Bücher unse­rer Zeit. Oder viel­leicht gerade mit Zwei­fel. Denn Fischli & Weiss fra­gen ein­fach nur.2 Das Buch besteht aus irrs­sin­nig vie­len Kar­ten — je zwei pro Seite — die mit wei­ßer Hand­schrift auf tief­schwar­zem Hin­ter­grund fra­gen stel­len: Phi­lo­so­phi­sche (v.a. onto­lo­gi­sche und phä­no­me­no­lo­gi­sche), auch banale und wit­zige, tief– und flach­grün­dige. Vor allem unheim­lich viele, unheim­lich span­nende und berüh­rende (Und dazwi­schen gibt es noch ein paar (wenige) klit­ze­kleine lus­tige Zeich­nun­gen …). Natür­lich füh­ren sich die Fra­gen alle letzt­lich gerade durch ihre Kom­bi­na­tion und Kon­stel­la­tion in der quasi-unendlichen Abfolge voll­kom­men ad absur­dum. Aber das ist eben eine schöne Idee, schön gemacht .…

Chris­toph Schlin­gen­sief: AC: Church Of Fear (Aus­stel­lungs­ka­ta­log Museum Lud­wig, Köln). Köln: Ver­lag der Buch­hand­lung Walt­her König 2005. 48 Seiten.

Chris­toph Schlin­gen­sief erklärt das Kon­zept, die Idee und die Rea­li­sie­rungs­ge­schichte der »Church of Fear« in zwei aus­führ­li­chen Inter­views. Mit eini­gen »Ori­gi­nal­do­ku­men­ten« der »Church of Fear« und Bil­dern des für die CoF gebau­ten Kir­chen­ge­bäu­des, die min­des­tens genauso inter­es­sant sind …

Wig­laf Droste: Sprichst du noch oder kom­mu­ni­zierst du schon? Neue Sprach­glos­sen. Ber­lin: Edi­tion Tiamat 2012 (Cri­tica Dia­bo­lis 196). 192 Seiten.

Wig­laf Droste beob­ach­tet Spra­che und Spre­cher mit­samt ihren Erzeu­gern, den Spre­che­rin­nen und Schrei­be­rin­nen, sehr genau. Und er legt gerne den gesal­ze­nen Fin­ger auf die offene Wunde. Dass er selbst sehr bis­sig, genau und tref­fend for­mu­lie­ren kann, macht das Meckern am schlech­ten Sprach­ge­brauch der ande­ren umso inter­es­san­ter. Zumal Droste sich auch die eine oder andere Abwei­chung von der rei­nen Sprach­krik­tik — die er aber sowieso immer als Teil der not­wen­di­gen Gesell­schaft­kri­tik und nicht als bloße Beck­mes­se­rei auf dem Gebiet der Spra­che emp­fin­det — erlaubt — ein ech­tes Bil­dungs­ver­gnü­gen (wie übri­gens auch David Hugen­dick in der »Zeit« fand)!

  1. Der Titel — Das Hündle kam auf drein — hat mich übri­gens erst ein­mal gründ­lich ver­wirrt — bis ich im Zusam­men­hang — er ist ein Zitat aus dem Gedicht »Iss mit Ver­stand«, wo er sei­nen Sinn von ganz alleine erfährt.
  2. Damit ist das übri­gens ein Buch, dass den Plan Vivi­ans aus Tho­mas Meine­ckes Tom­boy rea­li­siert: Ein Werk nur in Fra­gen abzu­fas­sen.
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Ins Netz gegangen (18.5.)

Ins Netz gegan­gen (18.5.):

  • Ein Gespräch mit dem Diri­gen­ten Tho­mas Hen­gel­brock: Anders gespielt, neu gehört — Richard Wag­ner Nach­rich­ten — NZZ.ch -
    Letzt­lich ist Har­non­court der Diri­gent, der im 20. Jahr­hun­dert die gröss­ten Impulse gesetzt hat.

    Schö­ner Schluss­satz im Inter­view mit Tho­mas Hen­gel­brock, in dem es eigent­lich um etwas ganz ande­res geht: um Instru­men­ta­tiona, Tempo und Klang bei Wag­ner, v.a. im »Par­si­fal«:

    Ich habe Wag­ners Anwei­sun­gen befolgt. Wenn Sie lesen, was er zur Auf­füh­rung sei­ner Werke geschrie­ben hat, kön­nen Sie gar nicht anders als zur Erkennt­nis kom­men, dass der Text deut­lich und klar zu hören sein muss, sonst ver­fehlt man ein­fach den Sinn. […] Ich finde die Klang­ge­stalt beim «Par­si­fal» ganz ent­schei­dend. Sie macht das Werk gera­dezu aus, sie hat sym­bo­li­schen, ja meta­phy­si­schen Cha­rak­ter. Wenn zum Bei­spiel die alten Holz­flö­ten mit ihrem azur­blauen Klang ver­wen­det wer­den, dann ergibt sich für mich diese meta­phy­si­sche Ver­bin­dung zum Him­mel; mit der moder­nen Metall­flöte geht das nicht. Auch diese dunkle, warme, sanfte Farbe der Blech­blä­ser – das war auch für mich eine Überraschung.

  • Prof. Dr. Dun­kel­mun­kel: Ist die Zeit reif für Grufti-Profs? — csp­an­na­gel, dun­kel­mun­kel & fri­ends (via Publis­hed arti­cles)
  • Lyrik als Form für die Gegen­wart — Digital/Pausen — Hans Ulrich Gum­brecht erklärt die Fas­zi­na­tion der Gegen­wart an der Lyrik bzw. lyri­schen For­men — und fängt dafür, wie immer weit aus­ho­lend, in der Antike an. Aber ent­schei­dend ist dann doch nur der letzte Absatz:
    Wer die Zeit auf­bringt, sich auf einen — sprach­lich ja meist kom­ple­xen – lyri­schen Text zu kon­zen­trie­ren, der unter­bricht die heute ebenso end­los wie ziel­los ver­lau­fende Zeit­lich­keit des All­tags. Und ein sol­cher Ansatz zur Auf­merk­sam­keit wird beim Lesen oder Rezi­tie­ren eines Gedichts zu jener ande­ren, sozu­sa­gen archai­schen Auf­merk­sam­keit, wel­che zum Aus­set­zen der flie­ßen­den Zeit führt und zum Her­auf­be­schwö­ren von vor­her abwe­sen­den Din­gen und Stim­mun­gen. Lyrik als Form ist eine Signa­tur unse­rer Gegen­wart, weii sie für Momente das erhält und an das erin­nert, was die­ser Gegen­wart am meis­ten fehlt, näm­lich Form, Ruhe, Kon­zen­tra­tion und wohl auch Gelassenheit

  • Schnäpp­chen­reise in die Tür­kei: Lan­des­ty­pi­sche Getränke sind im Preis inbe­grif­fen — FAZ — Tho­mas Stein­mark war für die FAZ eine Woche in der Tür­kei für den Preis von 199 Euro — und kommt mit einem schö­nen Fazit zurück:
    … wer sich die öko­no­mi­schen Bedingt­hei­ten die­ser Art von Rei­sen bewusst macht und diese zu akzep­tie­ren bereit ist, wer sich stark genug fühlt, den oft­mals mas­siv vor­ge­tra­ge­nen Ver­kaufs­an­ge­bo­ten erfolg­reich Wider­stand zu leis­ten, der wird am Ende nicht ent­täuscht sein.

  • Das Rät­sel Mer­kel — Da hat Michael Spreng lei­der recht:
    Mer­kel ist eine Macht­tech­ni­ke­rin mit schwa­chem idea­lis­ti­schen Hin­ter­grund. Sie ist keine Gestal­te­rin, außer der Gestal­tung ihrer poli­ti­schen Kar­riere und ihrer Macht. Sie macht sich – zumin­dest öffent­lich – keine Gedan­ken über Deutsch­land in zehn Jahren.

    Ihm selbst scheint wie mir auch eher unbe­greif­lich, warum sie deshalb/trotzdem so beliebt ist und immer wie­der gewählt wird …

  • Flurnamenatlas-Blog — Der Flur­na­me­nat­las Baden-Württembergs (?) bloggt auf tumblr
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Ins Netz gegangen (16.5.)

Ins Netz gegan­gen (16.5.):

  • Digi­tale Lern­um­ge­bun­gen in Uni­ver­si­täts­se­mi­na­ren mit Wikis und Ether­pads | papier­los – ein­fach – kol­la­bo­ra­tiv – BYOD | His­to­risch den­ken | Geschichte machen — Digi­tale Lern­um­ge­bun­gen in Uni­ver­si­täts­se­mi­na­ren mit Wikis und Ether­pads | papier­los – ein­fach – kol­la­bo­ra­tiv – BYOD (via Publis­hed arti­cles)
  • Kleine Bröt­chen backen — taz.de — Det­lef Kuhl­brodt war beim Geburts­tags­fest zum zehn­jäh­ri­gen Beste­hen des kookbook-Verlages:
    Vor zehn Jah­ren grün­de­ten die 28-jährige Dich­te­rin und Lek­to­rin Daniela Seel und der Gra­fi­ker Andreas Töp­fer Kook­books. Zehn Jahre und 55 Bücher spä­ter gilt der Ver­lag als einer der renom­mier­tes­ten deut­schen Ver­lage. Die Liste der Auto­ren, die hier ihre Hei­mat und Zuflucht gefun­den haben, liest sich wie ein Lexi­konein­trag »Deut­sche Lyrik des 21. Jahr­hun­derts«, ver­fasst im Jahre 2050.

  • Wer­bung vs. Pri­vat­sphäre — ben_ hat sehr recht:
    Aber solange sich Wer­bung und Pri­vat­sphäre aus­schlie­ßen […], blei­ben halt auch Wer­be­mit­tel geblockt.

    Ich habe vor­ges­tern auch getes­tet: Das Aus­schal­ten des AdBlo­ckers erreicht nur, dass an man­chen Stel­len der Web­seite das Wört­chen »Anzeige« auf­taucht — die Anzei­gen sind aber durch NoScript und v.a. Request­Po­licy immer noch geblockt. Da muss man schon sehr viel Schnüff­ler zulas­sen, bis die auftauchen …

  • Neue Gedichte von Nico Bleutge: Feine Ver­we­hun­gen — Nach­rich­ten — NZZ.ch -
    Ganz dicht an den Kon­tu­ren der Dinge ent­lang ent­fal­ten diese Gedichte eine detail­ver­ses­sene Phä­no­me­no­lo­gie der Natur­stoffe, wobei die ein­zel­nen Teile stets in eine Kreis– oder Dreh­be­we­gung ver­setzt werden.

    — Michael Braun ist von Nico Bleut­ges neu­es­tem Gedicht­band »ver­deck­tes gelände« sehr angetan