»Nächstens mehr.«

Lesen. Hören. Und ein bisschen schreiben.

Mehr ver­ste­hen als sagen
ist eine Art von Glück
und mit geschlos­se­nen Augen sehen
auch

—Urs Enge­ler, Frohe Gedichte

Ins Netz gegangen (31.8.)

Ins Netz gegan­gen am 31.8.:

Twitterlieblinge August 2015

Taglied 19.8.2015

ein wun­der­ba­res klei­nes Set des Mary-Halvorson-Quintetts beim NPR:

Ins Netz gegangen (19.8.)

Ins Netz gegan­gen am 19.8.:

Taglied 17.8.2015

Tonal­rausch, Save your soul (Jamie-Cullum-Cover)

Sokrates

Alle Welt freut sich aus den ver­schie­dens­ten Grün­den und Anläs­sen immer wie­der über den alber­nen, Sokra­tes zuge­schrie­be­nen Satz »Ich weiß, dass ich nichts weiß«. Er ent­hält drei defi­ni­to­ri­sches Unsau­ber­kei­ten, zwei fette Kate­go­ri­en­feh­ler, min­des­tens ein Para­do­xon, andert­halb Tau­to­lo­gien, Son­nen­blu­menöl, Zwie­bel­pul­ver, Schne­cken­paste und unzäh­lige gequirlte Aus­re­den, aber berühmt ist er trotz­dem.Diet­mar Dath/Heike Aumül­ler, Ver­bo­tene Ver­bes­se­run­gen, 44

Wahnsinn

Die Men­schen sind so not­wen­dig wahn­sin­nig, dass es eine andere Art von Wahn­sin wäre, nicht wahn­sin­nig zu sein.Pas­cal

Identität

Ich kann Leute nicht ver­ste­hen, die über 22 sind und trotz­dem noch glau­ben, sie müss­ten sich über ihre Musik­vor­lie­ben eine Iden­ti­tät zusam­men­klau­ben. Arm­se­lig, hilf­los.Michael Weins, Lazy­boy, 183

Ins Netz gegangen (4.8.)

Ins Netz gegan­gen am 4.8.:

  • A Rene­gade Traw­ler, Hun­ted for 10,000 Miles by Vigi­lan­tes — NYTimes.com — eine nro jagt mit mehr oder weni­ger ille­ga­len metho­den ille­gale hoch­see­fi­scher, die die geschüt­zen fisch­be­stände der meere plündern
  • How Gro­nin­gen inven­ted a cycling tem­plate for cities all over the world | Cities | The Guar­dian -
    Moto­rists woke up one mid-70s morning to find new one-way streets made direct cross­town jour­neys impos­si­ble by car. Forty years later Gro­nin­gen boasts two-thirds of all trips made by bike … and the clea­nest air of any big Dutch city

    das bei­spiel gro­nin­gen zeigt, wie man (zumin­dest in den nie­der­lan­den) mit eini­gen weni­gen, akti­ven poli­ti­kern eine ganz stadt umbauen kann (im wahrs­ten sinn des wor­tes) und vom auto zum fahr­rad bekeh­ren kann (und der arti­kel ver­schweigt auch n…

  • Bio­me­trie: Deine Tas­ta­tur­ein­ga­ben ver­ra­ten dich | ZEIT ONLINE -
    Die Art und Weise, wie jemand tippt, gibt Auf­schluss dar­über, wer vor dem Rech­ner sitzt. Selbst Nut­zer des Anony­mi­sie­rungs­diens­tes Tor kön­nen so ent­tarnt werden.

    so etwas wie para­no­ide wahn­vor­stel­lun­gen muss doch bald aus dem icd flie­gen, weil all das, was die sich vor­stel­len, lang­sam wirk­lich­keit wird …

  • Kom­po­nis­ten: Wie klingt die Gegen­wart? | ZEIT ONLINE — ein sehr inter­es­san­tes gespräch haben vol­ker hage­dorn & chris­tine lemke-matwey hier mode­riert:
    Die Zeit der Debat­ten in der neuen Musik ist vor­bei. Vier Kom­po­nis­ten der jün­ge­ren Gene­ra­tion dar­über, wie man die Jetzt­zeit ver­tont und was das mit Poli­tik zu tun hat.

    (so jung sind die teil­weise aber auch nicht mehr ;-) …)

  • Inter­view ǀ „Mann ist ein Schimpf­wort“ — der Frei­tag — tho­mas meine­cke, wie immer sehr gut:
    Wenn ich als Mann sage, ich bin Femi­nist, den­ken die Leute: „Der will kein Mann sein.“ Will ich auch nicht. Jeden­falls nicht so wie die Män­ner, die ich schreck­lich finde.
    […]
    Das sind vier Fünf­tel aller Män­ner. Der Sprach­ge­brauch die­ser Män­ner ist unäs­the­tisch, unüber­legt und defi­ni­ti­ons­mäch­tig. Klas­si­sche männ­li­che Auto­ren­sub­jekte fah­ren immer mit der gro­ßen Behaup­tung auf: Ich habe Recht, und nach drei­hun­dert Sei­ten wer­det auch ihr mir Recht ge…

Twitterlieblinge Juli 2015


http://twitter.com/FJ_Murau/status/622485260354363392


http://twitter.com/FJ_Murau/status/623779495372267520

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